Nach den letzten Wochen in Norwegen ist uns aufgefallen, wie zurückhaltend und fast scheu die Norweger sind. Da frage ich mich, ob das etwas mit der Lage zu tun hat. Je südlicher desto offener und ausgelassen die Leute, je nördlicher desto verschlossener und ruhig? Verständlich, verkriecht man sich in der dunklen, kalten Jahreszeit gerne in seine warmen Wände. Mich nimmt es wunder, wie es im Sommer ist. Doch da die Temperaturen im April noch bei maximalen 9° liegt, werde ich mit Michi zurück kommen und wieder fix in Hugo ziehen. Was für goldene Aussichten!

19 Jan 2022

Da es wieder regnet, ein Foto aus dem Archiv. In Norwegen sind Strassenschilder gelb, wo sie bei uns weiss sind. So sind die Tempoanzeigen mit gelb-reflektierendem Grund und roter Umrandung (eine interessante, beissende Kombination). Im Schnee- oder aktuell im Regensturm definitiv hilfreich. Auch die Mittellinie ist gelb.

18 Jan 2022

In Molde waren wir in einem Shopping Center. Und es ist wirklich so, die Einrichtungsshops präsentieren das klassische Nordische Design. Super schön zum Ansehen. Farblich gruppiert, grafisch geordnet, herrlich.

17 Jan 2022

Letzte Nacht gab es Nordlichter! Leider ist mein Auge nicht so gut wie meine Kamera. Das Grün war auf dem iPhone viel intensiver als in real, weil der Vollmond zu hell war und wir vermutlich auch einfach noch etwas zu südlich sind. Trotzdem war es ein wunderbares Erlebnis.

16 Jan 2022

Endlich eine genaue Panorama Karte! Panoramakarten sind oft verwittert, zerkratzt oder so gezeichnet, dass man sie nicht eindeutig versteht. Auf dem Verden gibt es was ganz ausgeklügeltes. Auf der Scheibe sind alle Gipfelnamen eingraviert und mit dem Pfeil kann man direkt auf den Berg deuten und dann den Namen ablesen. Um ganz genau zu sein ist am Ende des Pfeils eine Kerbe um die Spitze genau zu platzieren. Fantastische Idee!

15 Jan 2022

Michi hat mir heute ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk gemacht, meinen Norweger-Pulli. Love it!

15 Jan 2022

Oberhalb von Molde gibt es den Varden, ein Aussichtsberg, auf den ein schöner Spaziergang – oder für die Einheimischen wohl die Trainingsstrecke – führt. Nachdem auch sie die letzten Tage wohl zuhause festsassen, war ziemlich was los auf dem Berg.
Als wir oben waren, haben wir auch verstanden wieso, die Aussicht ist gigantisch! Wie immer, kommt es auf den Fotos leider nicht ganz so beindruckend rüber. Unten sieht man Molde mit Flughafen links.

15 Jan 2022

Die männlichen schwarzweissen Eider Enten sind wunderschön, besonders in diesem Licht. Michi hat mir erzählt, dass es sogar vereinzelte davon in der Schweiz gibt. Die sind während einem Sturm dort hin «verweht» worden und konnten sich an das Süsswasser adaptieren. Vielleicht seht ihr ja mal welche.

15 Jan 2022

Da es heute kein Regen geben sollte, haben wir uns Molde angesehen. Ein schönes Hafenstädtchen mit einem wohl bekannten Jazz-Festival im Sommer. Vier Fähren führen von hier nach überall hin und es ist spannend, dieses Treiben im Fjord zu beobachten. Das Städtchen besteht hauptsächlich aus einer Einkaufsstrasse und vielen hübschen Cafés.

 

15 Jan 2022

Gestern wurden wir angehalten, in der Hütte zu bleiben. Es wurden einige Haushalte in Møre og Romsdal (so heisst der «Kanton», wo unsere Hütte steht) evakuiert. Inzwischen hat es sich beruhigt. Die Strasse vom letzten Wochenende hat es an einer Stelle aufgefalten. Unsere Hütte ist sicher. Hugo haben wir in etwas höhere Lagen gebracht. Die Gefahr besteht eher darin, dass Michi den Hüttenkoller kriegt. Und nächste Woche ist immer noch Niederschlag angesagt.

14 Jan 2022

Von Mittwoch Mittag bis heute Donnerstag Abend hat der Sturm Gyda in unserer Region 174mm Regen fallen lassen. Das ist ein neuer Rekord. Der Bach hinter unserer Hütte ist zu einem reissenden, tosenden Fluss geworden, dessen Rauschen permanent zu hören ist. Eindrücklich ist vor allem der begleitende dumpfe Ton, fast wie ein Donnergrollen, verursacht durch die Steine, welche im Fluss mitgeschoben bzw. mitgerollt werden.

13 Jan 2022

Es regnet und regnet. Meine Hoffnung, dass die Temperaturen fallen und wir Schnee erhalten, wurde nicht erhört. Nun schmilzt das schöne Weiss vor meinen Augen davon. Und Michi fängt bestimmt bald an Rundwanderungen in der Hütte zu machen.

12 Jan 2022

Die angekündigte Schlecht-Wetter-Front ist bei uns angekommen und es regnet. Zeit, Tee zu trinken. Michis Schwester hat uns ihren selbst angebauten und verarbeiteten Hanftee (ohne CBD) für die Reise geschenkt und der schmeckt herrlich. Genau das richtige, um dem Windpfeiffen und Regengeplätscher zu lauschen.

11 Jan 2022

Was will man mit Rädern, wenn man Kufen haben kann.

10 Jan 2022

Auf dem Nachhauseweg gab es so viel wunderschöne Ecken zu sehen, dass mein Telefon warm wurde. Hier ein paar kleine Einblicke.


Dazwischen gab es eine Fährenfahrt über einen anderen Fjord.

09 Jan 2022

Geschlafen bei -18° (im Hugo -7°) war am Morgen alles eingefroren, weshalb wir froh waren, gleich loslaufen zu können. Routen ist einer der höchsten Berge in dieser Region und da wir nu noch eine Stunde von Trondheim entfernt sind, auch dementsprechend begangen. Doch die Aussicht war fantastisch. Vom Meer bis zu den Bergen war alles zu sehen und die Sonne stand für einmal ziemlich hoch.


Mein Highlight vom Aufstieg: Die Hängebrücke 🙂


Während dem Aufstieg.

09 Jan 2022

Die Natur im Surnadal ist grandios. Der See Hostovatnet war umgeben von einer mystischen Stimmung, als der Dampf aufstieg. Es hatte Spuren über den See, wir haben diesen dann doch nicht getraut und sind am Flussufer entlang. Und einmal mehr: der Sonnenuntergang war gigantisch.

08 Jan 2022

Während den Weihnachtstagen hat eine Frau zwei Kätzchen hier abgeholt. Sie engagiert sich für die Friluftsliv, was unteranderem die Norwegische Variante vom Waldkindergarten ist. Mit 18 hat die Jugend hier die Chance, ein Jahr etwas ganz anderes zu machen. Da ist die Möglichkeit während einem Jahr Theater-, Tanz-, Foto-, Chemie-, usw. oder Friluftsliv-Unterricht zu nehmen. Wählt man Friluftsliv macht man ein Jahrlang alle Outdoorsportarten die man sich vorstellen kann. Friluftsliv ist sehr umfangreich und hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche mit der Natur zu verbinden. Nina, die Dame hat Michi für einen Austausch auf ihren Hof eingeladen und den haben wir nun besucht. Die hat Schafe, Geissen, ein Shetlandpony, zwei Isländer, Katzen, Hunde, eine Openair Bar im Sommer und diverse Gästezimmer. Sie führt den Hof in der 12. Generation und so stark mit dem Ort verwurzelt, dass das Dorf wie sie heisst: Torvik. Wunderschön gelegen. Und die zwei Gebäude auf ihrem Hof stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Austausch war für beide sehr bereichernd.

08 Jan 2022

Heute fuhr Hugo zum ersten Mal auf einer Fähre. Was für ein Feeling! War schon etwas nervös für ihn. Doch mit der Pole Position hat er sogar was von der fantastischen Landschaft mitgekriegt. Wir haben nur über ein Fjord gesetzt, dauerte kaum 15 Minuten.

08 Jan 2022

Nach einer Skitour ist die Sjoko Melk nicht nur optisch auch energietechnisch mein Alleskönner. Definitiv für Kinder konzipiert ist es schmackhaft für Gaumen und Augen.

07 Jan 2022

Es gab Schnee! So gingen wir direkt von der Hütte los auf die Alp oberhalb. Und ich sag nur eins, die Aussicht macht einem sprachlos.


Die kleine Insel im Fjord liegt vor meinem Büro-Fenster, als Orientierungshilfe.
(Tipp: Klick aufs Bild, mach es so gross wie möglich und scroll quer, dann fühlt es sich fast an, als würdest Du hier stehen.)

06 Jan 2022

Die blaue Stunde gibt es hier wirklich eine Stunde lang. Und zwar super intensiv. Als ich im Sommer am Atlantik war, nahm ich die blaue Stunde oft wahr. Doch hier kann man sich gar nicht verpassen. Es leuchtet alles in blau. Das Foto wird dem Erlebnis nicht gerecht, es ist jeden Tag aufs neue ein zauberhafter Moment. Und heute gab es Schnee, daher noch viel mehr. Ich bin erstaunt, hört man von den grossen Malern nicht mehr, dass sie in Norwegen waren. Die Farben und das Licht hier sind kaum zu beschreiben und täglich ein Kino für sich.

05 Jan 2022

Das Meer-Klima ist unvorhersehbar. Es wechselt fast täglich zwischen Schnee und Regen. Zur Zeit ist alles wieder eine riesige Eisblatter. Doch zwischen den Bäume findet man unglaublich intensive Grün.

04 Jan 2022

Das norwegische Wasser ist unglaublich schmackhaft. Definitiv das beste Wasser, das ich je getrunken habe – kein Wunder, kommt es doch zumeist direkt aus einer nahen Quelle. Und ein wahres Geschenk, es hat kein Kalk (wir sind auch noch keinem Kalkstein begegnet). Hier hätte sogar ich eine Glasdusche.

03 Jan 2022

Kurz vor Sunndalsora geht ein kleines Tal weg. Fährt man diese, heute komplett vereiste, Strasse ganz ans Ende, kommt man zu einem unbewohnten Talkessel. Zu Fuss spazierten wir bis zum Dalavatnet, dem See umgeben von Bergen. Fantastisch, halb zu gefroren. Im Sommer muss es hier ein ziemlicher Ansturm sein, führt hier eine Strasse dem Tal entlang und durch ein Tunnel ins Eiksdal (wo wir im Dezember mal waren). Die Ruhe jetzt ist wunderschön.

02 Jan 2022

Am 1.1. auf Skitour zu gehen ist fast schon Tradition. Dieses Jahr gab es sogar Powder. Doch die Wälder sind dicht und somit ist der erste bzw. letzte Abschnitt streng. Oben ist jedoch immer ein Spektakel zu sehen. Der Mohaugen ist im Innerdal, von dem behauptet wird, dass es das schönste Tal Norwegens ist.


Auf dem Weg dahin.

01 Jan 2022

Auf Weitsicht im neuen Jahr und viel Freude an den kleinen Dingen (wie Powder-Kurven).

01 Jan 2022

2021 wird ein spezielles Jahr, dachte ich bereits als Kind. Dies kam mir letzthin wieder in den Sinn und musste schmunzeln. 2021 war für mich wirklich ein ganz besonderes Jahr. Ein riesiger Dank an alle, die es auf irgendeine Art ermöglicht haben, vom Auftraggeber bis zur Deko-Schenkerin. Es ist ein Privileg, einen Traum verwirklichen zu dürfen und ich bin unglaublich dankbar dafür. Hugo hat mich in vielen Lebenslagen unbeschreiblich bereichert und ich hoffe, dies als Inspiration weiter in die Welt tragen zu können. Einen guten Rutsch!

PS: Erkenntnis vom 31.12.: Die Norweger sind besser im Zimtschnecken- als Kuchenbacken.

31 Dez 2021

In Norwegen sind Trolle allgegenwärtig. Alle Ungereimtheiten in der Natur sind irgendwie mit Trollen in Verbindung. So gibt es die Trolltunga (Trollzunge) oder der Trolltinder (Trollhut). Als ich an diesem Stein vorbei kam, dachte ich, dass es nach einem Troll-Dessert aussieht. Irgendwas gefüllt mit Schokolade und Sahne oben drauf? Die Troll-Verbundenheit ist überall spürbar und hat was magisches an sich.

30 Dez 2021

Der Sonnenaufgang war grandios.


Und für ganze 8 Minuten kam die Sonne über den Berg (wir waren sogar rechtzeitig).

29 Dez 2021

Seit sieben Jahren höre ich immer wieder, überleg Dir ein Rezept, ich bringe heute einen Fisch nach Hause. Die Rezepte stapeln sich bei mir, konnte ich noch keines ausprobieren (eigentlich bin ich ja froh). Auch heute geniesse ich einfach seinen Anblick und es gibt selber gemachte Pizza zum Znacht.

Korrigendum vom 29.12.: Michi hat in Alaska einmal einen Fisch gefangen und vor Ort grilliert. Der war super!

28 Dez 2021

Wir haben sogar etwas Powder gefunden in den Birken- und Erlenwäldchen. Fantastisch. Und um 15 Uhr fuhren wir im Sonnenuntergang den Hang hinunter, was gibt es besseres?


Wir haben wieder einmal die Sonne gesehen. Sie hat es knapp über den Berg geschafft.

27 Dez 2021

Die Sonne heute haben wir im Skigebiet von Oppdal genossen. Da die Sonne erst um 10 Uhr aufgeht, öffnet auch das Skigebiet erst dann. Wunderbar, für eine Schnarchnase wie mich. Glücklicherweise fuhr Michi die 1.5h hin und hat mich zu dem zauberhaften Sonnenaufgang geweckt.

27 Dez 2021

… geht es dann doch nicht. Und weil Michis Mama mir das Rezept von seinen Lieblingsbrunsli einfach so gesendet hat, habe ich mich am 23. doch noch daran gemacht, Guetzli zu backen. Obwohl es hier nur Mandelmehl oder Mandelplättchen gibt und nicht, wie im Rezept vorgesehen, Mandeln gehackt. So habe ich die norwegischen Brunsli mit Liebe von Hand in Herzen geformt, da ich meine Förmchen natürlich nicht dabei habe. Der Kenner meint, sie seinen fantastisch und so war heute auch schon das letzte gegessen, obwohl ich doppelte Menge gemacht habe.

 

26 Dez 2021

… und Pferde hüten wir während den Festtagen für unsere Vermieter. Die Hühner haben teilweise befiederte Beine, richtige Prachtsexemplare. Dem schönen Hahn ist der Umzug ins neue Gehege jedoch nicht gut bekommen und lag an unserem ersten Tag leblos da. Die beiden Pferde, also ein Shetlandpony und ein Isländer, haben dafür heute eine Weihnachtskarotte erhalten.

25 Dez 2021

… ist immer ein Herz zu finden.

 

25 Dez 2021

Heute hat’s voll geschneit und es gab doch noch weisse Weihnachten.

24 Dez 2021
[ausgesprochen Go Jül] heisst frohe Weihnachten. Das wünsch ich euch allen von ganzem Herzen! Geniesst die Zeit mit euren Liebsten und lasst euch von der Freude inspirieren. God Jul!

24 Dez 2021

Die Verlockung ist in jedem Landen unglaublich gross. Wer hat denn schon einmal Elch Gummibären gegessen? Was ich gar nicht verstehe, ist die Kombination von Lakritz und Schokolade. Uuuuhhh…

23 Dez 2021

In Norwegen allgemein ist die Architektur schlicht und bettet sich fast unbemerkt in die Landschaft ein. Doch bei ihren Fensterrahmen schaffen sie unterschiedliche kleine Muster, was den Gebäuden eine einzigartige Wärme verleiht.

23 Dez 2021

Auf der Reise waren die Nächste so kalt, dass alles, wirklich alles, eingefroren war, was nicht in unseren Schlafsäcken war. Da ich ungern mit meinen Sukkulenten kuscheln wollte, haben sie die Reise in den Norden nicht überlebt. Ich hatte gehofft, wenn ich sie langsam am Fenster auftauen lasse, dass sie vielleicht überleben. Doch die Wasserkanäle scheinen geplatzt zu sein. Beim Herz habe ich noch eine kleine Hoffnung. Vielleicht helfen ja meine Gespräche 🙂

22 Dez 2021

Ich hab Weihnachtsguetzli gefunden. Sie sind wie diese in den nordischen Filme: riesig. Und so fad wie die Farbe. Ein Versuch war es wert.

21 Dez 2021

Bud

Vor der Ortschaft Bud haben wir einen Spaziergang gemacht. Wir waren «Bouche bée»:

20 Dez 2021

007

Der neue James Bond spielt teilweise in Norwegen. Das fanden wir erst heraus, als wir unsere Route planten. Und die Atlantikstrasse ist wirklich eindrücklich.

20 Dez 2021

Für unsere Rundtour fuhren wir heute durch ein 8km langes Tunnel unter dem Meer. (Immer, wenn ich «unter dem Meer» sage, kommt bei mir der Ariella Song ins Ohr. Also alle, die Ariella die Meerjungfrau kennen, können jetzt mitsummen.) Es ist eigenartig, zu wissen, dass man unter dem Meer ist und mich nimmt es wunder, wie sie das mit dem Druck machen… Norwegen versucht seinen Fährenverkehr zu reduzieren und baut daher mehr Brücken und Tunnels. Ziel ist es, den Verkehr grüner zu machen.

20 Dez 2021

Da stand, Sonnenaufgang um 10.07 Uhr. Diese Auskunft liebe ich, da schaff es sogar ich, zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein. Und so war es einmal mehr ein Farbenspektakel (ein Sonnenaufgang dauert hier ca. 2.5h, um 8 Uhr war Dämmerung am Strand):

20 Dez 2021

Endlich wieder einmal im Hugo schlafen. Für mich immer noch das bequemste Bett überhaupt. Und heute direkt am Strand von Kristiansund. Und es gab sogar ein Nordlicht-Alert von 12%. Da jedoch die Bewölkung nicht weichen wollte, sah ich immer noch keine.

 

19 Dez 2021


Leider auf dem Foto nicht lesbar, aber der weisse Balken da drüben ist eine Leuchtschrift mit «Kristiansund» wie es Hollywood hat. Love it!


Auf einer der vier Inseln steht ein Turm mit fantastischer Aussicht über die ganze Stadt.


Turm-Aussicht.


Norwegen und seine Farben sind fantastisch – auch bei Vollmond.

19 Dez 2021

Um nebst unserer Hütte auch noch was von Norwegen zu sehen sind wir heute nach Kristiansund gefahren. Das ist eine Stadt direkt an der Küste. Die Fahrt da hin war spektakulär, da wir nur entlang von Fjorden gefahren sind und das Wetter so wechselhaft war, dass eine Stimmung schöner als die andere war. Kristiansund liegt auf vier Inseln und an einer davon ist eine Insel vorgelegt, die unverbaut ist und uns zu einem Spaziergang lud.

 

19 Dez 2021

Es war heute so mild, dass ich eingepackt mit meinen Schlafsackfinken sowie Daunenjacke unter Dach gelesen und die Wetterkapriolen beobachtet habe.

18 Dez 2021

Zuerst war da der Schneesturm, dann der Regensturm und jetzt sowas wie der Föhn. Fazit von dieser Woche, geniale Wetterstimmungen über dem Fjord, jedoch kein Schnee mehr und dafür gaaanz viel Wasser. Die vereisten Wasserfälle sind zumeist aufgetaut und es rauscht sehr intensiv vom Bach neben unserer Hütte. Perfekt zum Einschlafen, beim Autofahren eine grosse Ablenkung, weil sie so eindrücklich sind. Von überall her kommt Wasser den Berg hinunter und die Flüsse führen eindrücklich viel davon. So kommt es, dass es keinen Schnee mehr um unsere Hütte hat und man das bewachsene Dach sieht.

18 Dez 2021

Nach dem dass es nun seit Tagen stürmt und regnet, hatte Michi genug. Er musste raus und ist durch den Wald «gstrielet». Bevor er los ging, habe ich ihn gebeten, mir etwas mitzubringen. Einfach was ihm gerade vor die Nase fällt (vielleicht habe ich zu viel 3 Nüsse für Aschenbrödel geschaut). Und dann überraschte mich mein Prinz mit diesem Teller voller zauberhafter Farben und Strukturen.

17 Dez 2021

Oh, ich liebe Spiele spielen. Und Catan ist nach all diesen Jahren immer noch einer meiner Favoriten (obwohl ich dank Nadine und Marc ganz viele neue kennengelernt habe). So hat es dieses Spiel und natürlich Jasskarten mit nach Norwegen geschafft. Zwischen durch kann ich die Spielelust bei Michi entfachen. Wenn es draussen stürmerisch dunkel ist und neben einem eine Tasse Tee dampf, dann ist der Moment perfekt.

16 Dez 2021

Heute sah ich zum ersten Mal den norwegischen Mond. Er hat es nur ganz knapp an die Berggrenze geschafft. Ein besonderer Moment, dass sich die Wolken zwischen all den Stürmen für den Mond gelichtet haben.

15 Dez 2021

Eis

Den Strassen entlang säumen sich die Wasserfälle. Mal etwas kleiner oder dann ganz gross und hoch oben. Im Sommer muss es spektakulär sein, diese Wassermassen beobachten zu können.


14 Dez 2021

Auf dem Dach unserer Hütte wächst so einiges. Das ist hier ziemlich typisch. Aus der Nähe sieht das so aus:

13 Dez 2021

Bis jetzt ist mir noch kein Raucher begegnet und das wurde mir erst bewusst, als ich diese Kästen bemerkte. Hier kann man Zigaretten oder Snus kaufen. Ansonsten sieht man nirgends offene Tabakwaren. Sie sind gänzlich aus dem Sichtfeld verbannt. Die Versuchung ist bestimmt kleiner, als wenn man an einer Kasse wartet und all die Zigaretten anstarren darf. Die Schokolade liegt dann auch immer so verführerisch da.

12 Dez 2021

Heute waren wir auf prähistorischer Spurensuche. Zumindest war die Intention, die 6000 Jahre alten Felszeichnungen zu sehen. Aus Konservierungszwecken werden sie zur Zeit behandelt – und waren abgedeckt. Doch die Aussicht hat alles vergessen lassen.


Kirche von Eidsvag. Die einheitliche Holz-Architektur verleiht ganz Norwegen einen einzigartigen Charme.


Danach fuhren wir bis nach Eikesdalen, an einem See entlang, der auf 26 m.ü.M. liegt und von 1800 Bergen umgeben ist.
Und wir sahen schon wieder die Sonne!

11 Dez 2021

Um wieder einmal die Sonne zu sehen, sind wir auf den Trolltinder gekraxelt. Der Schnee war es nicht wert, aber die Aussicht um so mehr.

10 Dez 2021

Bis jetzt haben wir noch keinen echten Butter gefunden. Für mich, die ansonsten vegan leben könnte, ist das fast tragisch. Margarine ist einfach nicht vergleichbar und schmeckt überhaupt nicht. Und das, nachdem ich in Frankreich mich durch all die Alpbutter-Varianten durchgefuttert habe.
Zudem gibt es auch keine Weihnachtsguetzli hier. Das überrascht mich sehr. Sie haben vor allem Marzipan und Lakritze. Kann beides nicht mit Weihnachtsguetzli mithalten. Ich freu mich bereits auf nächstes Jahr mit einer doppelten Ration Zimetsternen.

PS: Selber backen ist auch keine Option. Ohne Butter ist das nicht das gleiche (kann man auch als Ausrede ansehen).

09 Dez 2021

Der sechst höchste Wasserfall der Welt ist gleich hier um die (norwegische) Ecke. Vinnu ist mit 865 Metern der höchste Wasserfall Europas und zur Zeit eingefroren. Zwischen Juni und September fliesst er über vier Stufen ins Tal. Wir sind etwas hochgestapft und konnten ihn unter einer Eisschicht noch fliessen sehen, immer noch super schön.

08 Dez 2021

Einen Einblick in unsere Blockhütte. So hausen wir zur Zeit:


Die Stimmung dieser Aussicht ändert sich stündlich, zumindest in den sechs wo es hell ist.


Sofa mit Verandazugang.


Küche. All das ist ein einem Raum. Dazu einfach noch das Schlafzimmer und ein Bad. Perfekte Grösse.


Und der Sonnenuntergang.

08 Dez 2021

Die Strassen in Norwegen sind zumeist leer. Jedenfalls Sonntags sieht man kaum jemanden. Und auf unserem Einkaufsweg treffen wir auch selten auf Autos. Wenn man dann doch einmal Autos antrifft, zum Beispiel in kleinen Orten, dann ist alles ruhig, zuvorkommend und stressfrei. Noch nie habe ich hier eine Hupe gehört und niemand ist an Hugos Fudi geklebt. Vielleicht liegt es an den Strassen. Sie sind schnee- und eisbedeckt, weil die Sonne nicht so weit runter kommt und nur gesplittet wird. Das ist ein wunderbares Autofahren und das Gegenteil von Frankreich. Hier bleibt einem sogar Zeit, die Weihnachtsdeko zu bewundern. Sie haben hoch oben auf dem Berg ein leuchtendes Dreieck aufgestellt, das eine Weihnachtstanne ergibt, wunderschön!

07 Dez 2021

Es ist eigenartig, auf 0 Metern über Meer zu wohnen, zumindest für mich. Das habe ich noch nie und wenn ich darüber nachdenke, ist es irgendwie komisch, so weit nördlich zu sein und trotzdem auf 0 Metern. (Meine Gedankengänge sind nicht immer nachvollziehbar, nicht einmal für mich. Deshalb lassen wir das.)
Es ist toll auf 0 Metern zu wohnen und trotzdem direkt im Schnee zu sein. Als Kind hätte man mir das kaum beibringen können, für mich gab es nur im Kanton Graubünden Berge sowie Schnee und sonst nirgends auf der Welt. Vielleicht ist es deshalb meine Wahlheimat geworden. Nun schlafe ich zur Zeit auf vielleicht 10 m.ü.M. und sehe die Berge direkt vor mir. Auch nach einer Woche immer noch mystisch schön.

06 Dez 2021

vereint – Michi sitzt im Auto:

05 Dez 2021

Heute gingen wir auf unsere erste Skitour. Eine kleine feine, um die Verhältnisse auszukundschaften. Der Weg hoch führte uns durch einen wunderbaren Wald und über ein Maiensäss hoch zum Grønfjellet. Sobald wir aus dem Wald waren, konnte ich den Blick nicht von den Fjords nehmen. Es ist einfach grandios. Fast etwas wie um den Vierwaldstättersee, nur sahen wir keinen Menschen (erst kurz vor Hugo kamen uns zwei entgegen). Hier die Sicht von der Hochebene.


Der Sturm hast die letzten Tage den Schnee arg verfrachtet und leider auch gepresst (klicken für gross).

05 Dez 2021

Auch auf dem stillen Örtchen ist Norwegen durch und durch. Der Elch läuft durch den Wald auf dem WC Papier. Als ich das im Laden sah, konnte ich nicht widerstehen. Zum Glück war es auch das einzige recycling und in Norwegen produzierte Papier, sonst hätte ich noch einen Design-Nachhaltigkeits-Konflikt im Laden ausfechten müssen. Schwein gehabt, oder in diesem Fall Baum gehabt.

04 Dez 2021

Nach dem Sturm gestern, gab es Sonne heute, welche wir am Mittag für einen Spaziergang in ein abgelegenes Tal nutzen. Die Landschaft war einfach grandios und macht mich sprachlos, daher hier einfach ein paar Bilder:


Der «Nasen-Berg» vorne rechts hat es mir mächtig angetan. Den hat man bereits am Taleingang gesehen und wegen dem sind wir überhaupt bis hierher gelaufen. Der Sturm von gestern hielt in den höheren Lagen an.


Im Sommer gibt es hier hinten eine Hütte, die Waffeln serviert. Es wäre das Pünktchen auf dem i gewesen. Lustigerweise war ein französisches Camper Pärchen auch gerade auf den Parkplatz gefahren und wir sind gemeinsam ins Tal hinein gelaufen (Deshalb gibt es jetzt auch mal ein Foto von uns). Sonst haben wir nur noch Hasenspuren gesehen.


Auf dem Weg zurück zu Hugo gab es diese Aussicht, Talauswärts. Das Licht beeindruckt mich jeden Tag aufs Neue.

03 Dez 2021

Und so kann die Büro-Aussicht auch sein. Love it.

02 Dez 2021

Die Aussicht um 12 Uhr aus unserer Hütte. Nebst dem Sonnenstand ist es spannend, Ebbe und Flut zu beobachten. In der Nacht hört man das Meer viel näher.


(mit Klick vergrössert sich das Bild)

01 Dez 2021

Ein Grosseinkauf war nötig. Für mich das Highlight hier. Denn der Norden und sein Verpackungsdesign ist einfach einmalig. Und Einkaufen dauert Stunden mit mir. Oft landet etwas im Korb nur weil es schön Aussicht, ich jedoch keine Ahnung habe, was sich darin befindet.


Müesli


Brot

30 Nov 2021

Nachdem wir im dunkeln eingezogen sind, ist die Überraschung am Morgen um so grösser.
Mit Sicht auf diesen Sonnenaufgang lässt es sich hervorragend arbeiten.

29 Nov 2021

Hier bleiben wir nun einmal. Voraussichtlich bis ende Januar geniessen wir den Schutz und die Wärme einer Blockhüttte direkt an einem Fjord. Die Besitzer haben einen Hof und fahren über Weihnachten zu ihrer Tochter in den Norden, zudem ist sie Schweiz-Fan. Weil Michis Beruf fasziniert, er Erfahrung mit Tieren hat und ich ihnen bei der Website helfen kann, haben wir die Hütte gekriegt und sind auch gleich eingezogen.

Unsere Zuhause mit begrüntem Dach, direkt am Fjord.


Sonnenuntergang.

29 Nov 2021

Trotz Heizung war es jetzt einfach zu kalt und wir machten uns auf den Weg zu einer Hütte, die wir angeschrieben hatten. Auf dem Weg dort hin war das Licht unglaublich schön. Es ist sozusagen stetiges Licht vom Sonnenauf- bzw. -untergang. Der Küste entlang konnte ich es kaum fassen, die Fjords mit den Bergen zu sehen. Das ist ein Naturspektakel sondergleichen.

28 Nov 2021

Die Schönheit dieser Landschaft kann man gar nicht einfangen. Am liebsten hätte ich alle paar Meter ein Foto gemacht. Ein paar Eindrücke einfach so, es ist in Natur noch viel majestätischer. Übernachtet haben wir dann in Andalsnes, bei -12°.

27 Nov 2021

Die Norweger können auch backen. Super leckere Zimt-Kardamom-Knöpfe zaubern sie hier.

27 Nov 2021

Ein wunderbares Vogelgezwitscher weckte uns heute Morgen. Im Baum neben Hugo sass eine ganze Gruppe Hakengimpel und trellerten vor sich her. Michi war ganz fasziniert von dem unbekannten Vogel und sein Herz hüpfte, denn dieser Vogel ist nur im Norden heimisch. Leider ist das Foto nicht so scharf, er ist sehr schön gezeichnet.
Mich fasziniert noch mehr die verschiedenen blau-violett Töne vom Sonnenaufgang beim Blick auf Lillehammer.

27 Nov 2021

Ohne Toolie ging es weiter in den Norden. Nach so vielen Städten liessen wir Oslo dann doch aus und haben ein gemütliches Plätzchen vis-à-vis von Lillehammer gefunden. Durch die Bäume sieht man die beleuchtetet Skisprungschanze.

26 Nov 2021

Manchmal soll es einfach so sein. Nach kurzen hin und her schreiben, trafen wir heute Morgen Toolie am Bahnhof von Mölndal. Toolie war in Kanada eine von Michis Mitbewohnerin und sie brachte mir Catan bei. Im ersten Winter verbrachten wir so manch eine Stund beim Spielen, Langlaufen, Powdern oder Bier trinken. Und jetzt ist sie einfach da in Schweden. Im Norden aufgewachsen arbeitet sie zur Zeit auf einem Bauernhof im Süden und weil es der Zufall so will, war sie heute auf dem Weg zu ihrem Bruder nach Ski (was für eine Adresse!), kurz vor Oslo. So nahmen wir sie mit und hatten eine wunderbare Fahrt mit guten Gesprächen, Rehen neben der Autobahn, stahlblauem Himmel (zum ersten Mal) und zauberhafter Landschaft. Ihr Bruder mit Familie lebt in einem norwegischen Häuschen. Ihr Vater ist zur Zeit auch gerade auf Besuch. Beide hatten wir in Kanada bereits kennengelernt und es war ein freudiges Wiedersehen. Das beste aber war, Freitag ist in Norwegen Waffel-Tag (eigentlich ein Grund, hier zu bleiben). Und zu den Waffeln essen sie Braunkäse, ihre Spezialität. Das ist caramelisierter Käse. Klingt eigenartig, schmeckt noch eigenartiger, aber irgendwie passt es zu den Waffeln – noch eigenartiger.

26 Nov 2021

Diese Nacht verbrachten wir an einem See nahe Göteborg. Hugo ist am Morgen komplett eingefroren. Und beim Morgenspaziergang zum See knirschte es so schön unter den Füssen. Der Frost zeichnet alle Konturen nach und bringt eine magische Stimmung ins Morgengrauen, um 8:45 Uhr…

25 Nov 2021

Eine riesige Baustelle, das ist Göteborg kurz zusammengefasst. Nebst dem grossen Hafen hat es auch tolle Ecken in der Altstadt und die kleinen Kaffees laden zum Verweilen ein. Auffallend ist, dass nirgends ein schreckliches Logo zu sehen ist. Toll war vor allem das Sonnenspektakel, welches wir von einer Anhöhe aus sahen.

25 Nov 2021

Für diese Nacht haben wir einen Platz am Meer gefunden mit Blick auf Dänemark. In Schweden gehe ich am liebsten in Nahrungsmittelläden, denn das Verpackungsdesign hier ist einfach Spitzenklasse. Was mir zum ersten Mal auffällt, sind die Strassenschilder. Wenn irgendwie möglich sind sie blau-gelb – die Pfeile bei engen Kurven oder die Warnschilder bei liegenden Polizisten. Das nenn ich mal ein landesweites Corporate Design.

24 Nov 2021

Was für eine Stadt! Städte am Wasser finde ich ohnehin immer spannen und Kopenhagen fasziniert alle Sinne. So grosszügig geplant, die Altstadt mit toller alter und aussen herum mit interessanter moderner Architektur. Kleine Läden mit spannenden Konzepten und noch kleinere Innenhöfe lassen mein Herz höher schlagen. Wo man hinblickt inspiriert einem ein Muster, Farbkombinationen oder Produkte mit dem typischen nordischen Design. Und das Tüpfelchen auf dem i war eine kleine Bäckerei mit Kanelstangen, die mein Zmorgen war – einfach himmlisch (Michi würde hier eher die Bäckerin als das Tüpfelchen bezeichnen, sie war wie aus dem schwedischen Bilderbuch: gross, blond, mit einem tollen Lachen und dann noch zuvorkommend). Kopenhagen habe ich bestimmt nicht das letzte Mal besucht.

24 Nov 2021

Während der eine fährt, ist auf der Beifahrerseite das Büro. Und dazwischen gibt es Kultur. Heute haben wir die Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht. Zuerst fand ich nicht die Kraft, begleitete dann Michi doch. Die Natur hat diesen Ort zu einem würdigen Mahnmal gemacht, doch das Elend fährt einem durch Mark und Bein. Darauf hin musste ich gleich schlafen, um das erlebte zu verarbeiten.
Deshalb haben wir am Abend Hugo zu einem Coworking Space umfunktioniert. Ein eindrucksvoller Tag war das.

23 Nov 2021

Nach der längsten Brücke, über die ich als Fahrerin je gefahren bin, haben wir einen schönen Platz für die Nacht gefunden. Etwas vom Strand entfernt, doch von dort hat man einen traumhaften Blick auf die Brücke. Dänemark ist faszinierend. Auch wenn flach, ist die Landschaft vielseitig und die Architektur sehr harmonisch.

23 Nov 2021

Es ist spät hell und früh dunkel. Autofahren in der Nacht verlangt viel ab, man sieht die Konzentration. Eigentlich sollte es ein Sonnenuntergangsfoto werden und Michi hat einen richtig tollen Schnappschuss aller Lichter eingefangen. In Kassel an der Autobahnraststätte Göttingen war dann wirklich Schluss für den ersten Tag.

22 Nov 2021

Eigentlich sollte die Reise bereits am Freitag beginnen, doch Michi hat die Grippe erwischt. Das hat mehr Zeit fürs einräumen gegeben. Nun starteten wir heute voller Energie Richtung Norden. Bereits in Diessenhofen mussten wir unsere Route umplanen. Wegen dem Markt im der Stadt kamen wir nicht über die gewünschte Brücke. So verliessen wir die Schweiz eben bei Schaffhausen.

22 Nov 2021

Jetzt wird es Hugo warm ums Herz. Während einem Tag hat uns Din Busmech eine Dieselstandheizung montiert. Als Handlanger konnten wir unterstützend mit dabei sein. Was für eine Aussicht, an richtig kalten Tagen etwas Wärme generieren zu können. Norden – wir kommen!

18 Nov 2021

Momentan ist warten angesagt. Hugo steht sich die Räder in den Bauch, während er die wunderbaren Sonnenuntergänge im Thurgau geniesst. Und wir schwirren umher, um die letzten Dinge zu erledigen.

16 Nov 2021

Was für ein Muster sich auf dem Waldboden von Filisur gebildet hat, hier kam der erste Schnee noch nicht hin. Der Herbst ist zauberhaft.

11 Nov 2021

Der erste Schnee liegt um Hugo. Glücklicherweise darf ich bei Michi in der Roulotta übernachten. Ich freue mich auf die Heizung!

08 Nov 2021

Nun erzähle ich Michi seit sieben Jahren, dass ich mal mit ihm Tandem fahren möchte. Er fand das nie eine gute Idee. Doch heute war es soweit und er halt sich darauf eingelassen. Nach einer kurzen Diskussion, wer nun vorne sitzen darf, entschieden wir uns, dass ich zeige wie es geht und er fährt dann zurück. Es war noch lustiger als ich mir vorstellen konnte. Eine Wiederholung gibt es leider nicht.

07 Nov 2021

Heute war die französisch Prüfung in Montreux. Highlight vom Tag war wieder einmal der Sonnenuntergang. Hugo hat sich schon fast wie zuhause gefühlt. Ich habe den selben Parkplatz erwischt, wie im Sommer. Einfach immer wieder schön am Lac Leman.

04 Nov 2021

Nach ganz vielen bereichernden Momenten mit meinen Gasteltern ging es wieder weiter. Das Foto ist von Isabelle, meiner Gastmama, mit einem Händchen für schöne Lichtstimmungen.

04 Nov 2021

Nach genau 20 Jahren sah ich heute meine Gasteltern in Genf wieder. Und es war, als wäre ich gestern hier gewesen. Das Haus hat noch genau den selben heimeligen Geruch, meine Gasteltern haben sich überhaupt nicht verändert und Hugo hat perfekt in auf den Hofplatz gepasst. Das ist wirklich ein magischer Ort, mitten in der Stadt Genf. Und endlich habe ich vieles verstanden, was mir damals aus sprachlichen Gründen nicht möglich war. Wir hatten richtig gute Gespräche. Es freute mich zu sehen, dass sich meine Mühen der letzten Monate gelohnt haben. Ich hatte damals ein riesiges Glück, dass ich in diese Familie kommen durfte. Sie haben mir ganz andere Werte mit auf den Weg gegeben.

01 Nov 2021

Heute war Hugo zurück, da wo er entstanden ist. Auf dem Hof von Michis Schwester durften wir übernachten, einen Baumpflanzen, Kühe zügeln und bei einem Sonntagsspaziergang die Schönheit der Innerschweiz mit allen Sinnen geniessen. Das ganze Wochenende ein Glücksmoment am anderen.

30 Okt 2021

Diese Tiere mag ich schon ganz besonders. Bei Michis Bruder habe ich immer das Glück, welche zu streicheln und mit Brot zu füttern. Heute war ein besonderer Tag und ich durfte zusammen mit Luisa die Schafe auf die nächste Weide zügeln. Und wie eine Stadt-Tussi musste ich diesen super tollen Moment festhalten (es war nicht sehr schwierig, mit einem Sack Brot in der Hand läuft einem wirklich jedes Schaf hinter her).

29 Okt 2021

Was für eine Aussicht nach dem Familienfest bei Michi. So steh sogar ich gerne auf.

29 Okt 2021

Ein Team von Geomanten in Gais wollte mich kennenlernen. Sie wünschen sich ein Erscheinungsbild. Wieder mit Hugo unterwegs gibt es auch wieder fantastische Sonnenuntergänge zu berichten. Die Sitzung war einzigartig und die Geomanten haben mich schwer beeindruckt. Mal sehen, ob dies auf Gegenseitigkeit beruht.

28 Okt 2021

Nach dem ich den ganzen Sommer im Hugo lebte und träumte, war es ganz schön eigenartig im Haus bei meiner Mama zu schlafen. Es war so viel Raum da. Das hat mich fast etwas überfordert. Doch Hugo war jetzt eine Woche beim Spengler und heute konnte ich ihn endlich wieder abholen und er sieht aus (und riecht) wie neu. Meine Spuren aus Slowenien und Espelette sind nicht mehr zu sehen.

27 Okt 2021

Nach langer, langer Zeit wieder einmal ÖV fahren. Ein eigenartiges Gefühl. Aber endlich wieder einmal Michi gesehen. Die Herbstfarben im Albulatal sind fantastisch. Und das Wochenende mit stahlblauem Himmel war unglaublich. Nach so viel Meereslevel hatte ich heute mal wieder eine Rundsicht auf 2657m. Super schön!

24 Okt 2021

Nun bin ich wieder im Thurgau. Hugo wurde heute komplett ausgeräumt und gründlich gereinigt. Am Abend kam er direkt zum Carrossier. Jetzt wird er eine Woche repariert und ich schlafe wieder mit viel Raum um mich, ganz schön eigenartig. Ich vermisse ihn schon sehr. Und da Hugo nun nicht bei mir ist, wird es auch nichts zu berichten geben.

20 Okt 2021

Ich wollte immer mal zwischen den grossen Transportern schlafen. Da ich selber erstaunt war, wie gut ich voran kam, nahm ich eine der letzten Raststätten vor Frauenfeld und parkierte mich mitten in die Camions. Das war eine lustige Erfahrung. Das Rauschen der Autobahn hört man die ganze Nacht, ich bevorzuge also wieder ein Plätzchen in der Natur. Aber die Erfahrung war es wert.

19 Okt 2021

Heute hiess es zurück fahren. Da ich in der Nacht gearbeitet hatte, brauchte ich um 2 ein kurzes Nickerchen auf einer Raststätte. Was super war, denn so kam ich überall um den Stau herum. Den Sonnenuntergang im Rückspiegel und der Blick auf den Neuenburgersee war das Highlight der langen Strecke.

19 Okt 2021

Heute gab es die letzte Galette, so nennen sie die salzige Crêpe, und eine super leckere Gaufre. Der hausgemachte Teig schmeckte himmlisch.

18 Okt 2021

Eine zauberhafte Römerstadt. In Uzès haben die Römer das Wasser gefasst und über die 50 km bis nach Nîmes das Aquädukt gebaut. Und dieses Städtchen ist wunderschön! Auf einem Weingut, bei dem gerade der Wein abgefüllt und verpackt wurde, durfte ich mich hinstellen und zu dem rhythmischen Klappern arbeiten. Das war ein toller Takt und eine wunderbare Arbeitsatmosphäre.

18 Okt 2021

Nachdem ich nun das letzte Mal im Mittelmeer war (und es ist richtig kalt, viel kälter als der Atlantik), geht es nun an die Süd-Nord-Achse – erst einmal in kleinen Schritten. Heute kam ich bis Arles und habe das Kolosseum und Theater aus der Römerzeit bestaunt, ein Croissant in der Sonne gegessen und das Café von van Gogh gesehen. Um den Römer-Tag zu komplettieren fuhr ich noch zur Pont du Gard und habe mich von dieser immensen Baukunst beeindrucken lassen,  und wieder einmal von einem Sonnenuntergang.

17 Okt 2021

Ein Tag mit Andi – was für ein Geschenk! Meine Lehrzeit war einer der bereichersten Zeiten in meinem Leben, dies Dank Andi. Er hat mir nicht nur mein Handwerk und die Kreativität beigebracht sondern mir auch viel auf meinen Lebensweg mitgeben. Und heute durfte ich wieder einen solch inspirierenden Tag wie damals vor 20 Jahren erleben. Gekrönt von einem hervorragenden Ratatouille und Risotto.

16 Okt 2021

… und schon war ich in der Camarque. Bis jetzt habe ich immer nur kurze Strecken gemacht, einfach weil es so viel zu sehen gibt überall und trotzdem bin ich am Atlantik gelandet. Nun ist es Zeit, wieder Richtung Schweiz zu kommen. Die Beule von Slowenien ende Monat repariert. Und weil mein ehemaliger Lehrmeister noch das Wochenende in der Camarque ist, habe ich mich gewagt, 597 km am Stück zurück zu legen. Und belohnt wurde ich mit einem unglaublichen Sonnenuntergang über den Seen der Camarque.

15 Okt 2021

In und um Espelette wachsen die berühmten Piments, eine Art Paprika. Und hier gibt es alles mit Piment, pur als Gewürz, in jeglichen Fleischvariationen, im Käse, als Gonfi in Teemischungen etc. Das Städtchen ist architektonisch wunderschön baskisch, sie sind aber auch auf Car-Ladungen von Touristen vorbereitet.

14 Okt 2021

Für ein neues Projekt gab ich mir heute eine Inspirations-Wanderung. Auf La Rhune führt ein historischen Zug und ein wunderschöner, super steiler Wanderweg. Die Wilden Ponys Pottok rascheln links und rechts vom Weg und stehen auch einfach mal mitten drin. Oben angekommen gab es eine atemberaubende Aussicht auf den Atlantik, das Baskenland und die Pyrenäen. Wow! Ich konnte mich nicht satt sehen und hab die Zugfahrt nach unten immer wieder nach hinten geschoben. Ich konnte acht Bartgeier beobachten, wie sie im starken Wind mühelos segeln konnten, wunderschön mit den verschiedenen Bergketten im Hintergrund.

Eine würdige Verabschiedung vom Atlantik.

14 Okt 2021

Heute wurden Hugo neue Bremsbeläge montiert. Mein Nachbar vom Camping hat mir sein Mechaniker Pantxoa (baskischer Vorname) empfohlen. Angekommen, war Hugo zu hoch, so musste der Mechaniker draussen auf dem Platz auf dem Boden die Bremsen wechseln. Im Gespräch erfuhr er, dass ich Grafikerin bin und hat mich gleich gefragt, ob ich ihm bei seinem Logo nicht helfen könne. Er hätte überall gefragt und niemand könne ihm die kleine Anpassung machen. Sein Logo hat eine Kreis und der sollte mit einer Reifenspur sein. So arbeitet ich im Bus, einmal schräg auf diese Seite und dann auf die andere, und der Mechaniker draussen. Wir wurden gleichzeitig fertig und als ich die Tür öffnete und er sein Logo sah, war da eine Freude die unglaublich schön zu beobachten war. Völlig erstaunt und überglücklich hat er mir dafür noch das Öl und den Reifendruck kontrolliert (ich gebs ja zu, das ist wirklich nicht meine Stärke, auch wenn ich rund um Autos aufgewachsen bin). Beschenkt mit einer Flasche Wein, einem fast neuen Hugo und einem unendlichen Lachen auf dem Gesicht, machte ich die erste Etappe ins Landesinnere.

13 Okt 2021

Nun bin ich bereits eine Woche hier und jeden Abend habe ich mir den Sonnenuntergang angeschaut. Das Meer, die Klippen und der Blick auf die Pyrenäen und Spanien sind es wert, jeden Abend etwas mehr zu frieren. Heute Abend fand auf diesem Platz ein Filmdreh statt und es war spannend, die französische Produktion zu beobachten. Für was genau weiss ich nicht, der Tänzer war auf jedenfalls Spanier und hat mächtig gefroren.

Und hier der letzte Sonnenuntergang von der Küste:

12 Okt 2021

Der geometrischen Anblick von Strand, Meer und Himmel habe ich diesen Sommer schätzen gelernt.

11 Okt 2021

Endlich in den Pyrenäen, auch wenn noch in den kleinen Hügeln. Sare ist ein schmuckes Dorf gleich an der Grenze. In der Kirche gab es ein klassisches Konzert einer baskischen Alt-Sängerin.

10 Okt 2021

Die Stadt direkt an der Grenze zu Spanien ist vielseitig. Ein Surf-Paradies für Anfänger, ein Strandparadies für Sonnenanbeter und dann gibt es auf der Klippe ein Schloss mit Park, fantastischer Sicht und endlich mal Schafe.

10 Okt 2021

Bouche bée! (franz. vor erstaunen offener Mund) Diese Kirche ist etwas ganz anderes, als ich bisher gesehen habe. Mit den Balkonen an der Seite wirkt es mehr wie ein Opernsaal. Das Ambiente ist wunderschön und das Schiff mitten in der Kirche, ist Zeuge für die Wichtigkeit der Seefahrt. Die Basken haben es bis nach Japan geschafft. Es gibt dort noch eine kleine Gemeinschaft, die eine Art Baskisch sprechen.

 

09 Okt 2021

Die Tage sind inzwischen merklich kürzer. Die Sonne scheint um 8.15 Uhr in den Bus und um 19.30 Uhr geht sie wieder unter. Und bietet jedes Mal ein Spektakel für sich.

08 Okt 2021

Eigentlich liegt der Campingplatz in Socoa, die Städtchen sind einfach zusammengewachsen. Der Sonnenuntergang von hier mit Spanien und den Pyrenäen im Hintergrund ist unglaublich schön.

07 Okt 2021

Nach langem zögern habe ich mich doch entschieden, doch noch mehr südlich zu fahren. Campingplätze werden rar und in Saint Jean de Luz habe ich noch einen gefunden. Spannend ist die Konditionierung von Farben. In Frankreich ist die Autobahn blau und die Hauptstrassen grün. Ich fahre hauptsächlich ungeplant auf Hauptstrassen, komme dafür an so schmucken Häusern vorbei, die klassische Baskische Architektur, immer rot-weiss oder grün-weiss. Die Städtchen sind dadurch wunderschön.

06 Okt 2021

Und am Tag danach wieder stahlblauer Himmel und die Surfer sind zurück. Ich will nicht wissen, wie es im Sommer her und zu geht. Es macht Lust, es einmal zu probieren. Was auf jeden Fall auffällt, die französischen Frauen sind immer gut gekleidet.

06 Okt 2021

… am Atlantik. Heute hat der Regen gegen die Scheibe gepeitscht und auf die Solarpanels geprasselt. Das war Musik! Fantastisch um zu arbeiten und das Naturspektakel in meiner Pause zu beobachten.

05 Okt 2021

… etwa ein Prinz? (Für alle, die sich einen wünschen, am Strand von Biarritz ist es möglich.)
Was für ein Bild mit den Pyrenäen im Hintergrund.

04 Okt 2021

Heute Morgen parkierte vor mir ein Bus. Die Schiebetür ging auf und ein Huhn kam heraus. Ich musste lachen. Wie toll ist das denn?! Im Gespräch stellte sich heraus, dass das Huhn schon in Spanien und auf Korsika war, jedoch immer nur für einzelne Wochen im Bus lebt, sonst sind sie irgendwo bei Freunden stationiert. Die beiden geben ein tolles Team ab.

04 Okt 2021

An diesem perfekten Platz gab es Yoga fast im Meer.
Als ich zurück kam, bemerkte ich, dass der Platz doch nicht ganz so perfekt war, ich hatte eine Busse. Die Aussicht, der Klang der Wellen und die Meeresluft waren es wert.

04 Okt 2021

Die Temperaturen liessen mich in den Süden ziehen. Und ich habe ein traumhaftes Plätzchen fast direkt am Meer gefunden. Obwohl es immer noch regnet, gab es einen kurzen Unterbruch für etwas Sonnenuntergang.

03 Okt 2021

Heute ist es richtig warm. Ein Tag für den Atlantik. Die Wucht der Wellen ist eindrücklich und die Abkühlung wunderbar. Wenn der Sand eine gewisse Feuchtigkeit hat, gibt es durch die Reibung beim Laufen einen faszinierenden Klang.

02 Okt 2021

Diese Woche war perfektes Büro-Wetter. Der Regen hat den Takt angegeben. Heute wurde es etwas besser und so habe ich mir Souston und den See dort angesehen.

01 Okt 2021

Essen ist in Frankreich wirklich eine Religion. Nur nicht für Vegis, die gibt es hier nicht. Die sind einfach Beilage, für mich völlig ok. Neben Hugo hat sich ein Zelt niedergelassen mit einem Franzosen, der mir das französische Schlemmen gezeigt hat. Wichtig: Käse – und Brot. Zum Apéro mit Grünzeug und zum Dessert nur Käse und Brot. Es war köstlich mit den frischen Produkten aus der Region.

30 Sep 2021

Das ist doch mal ein Standort. Google Maps wurde diesen Sommer zur beliebtesten App auf meinem Telefon erkoren.

29 Sep 2021

Um mich herum ist niemand mehr. Der Campingplatz ist beinahe leer und ich geniesse das Vogelgezwitscher. Eine wunderbare Stimmung, besonders Abends unter den Laubbäumen, wenn das Rotkehlchen auf Besuch kommt.

28 Sep 2021

… yogieren, was für ein Erlebnis. Die Herausforderung ist noch etwas grösser, auf einem solchen Untergrund einen Baum zu machen oder sonstige Balance-Übungen. Das Rauschen des Meers bringt einen tollen Rhythmus.

27 Sep 2021

Am Atlantik! Als ich los fuhr, war mir das noch etwas weit weg, inzwischen fühlt es sich so wunderbar an, unterwegs zu sein, dass ich mich wirklich überall wohl fühle, solange Hugo da ist. Das Meer hier ist ganz anders als noch letzte Woche in Südfrankreich. Wilder, lauter und auch biz mystisch.

26 Sep 2021

Pau

Auf dem Weg an die Westküste hab ich Pau besucht. Hier gibt es ein Boulevard de Pyréneées und wenn das Wetter etwas besser gewesen wäre, hätte ich Schnee sehen können. So habe ich mich auf die Burg konzentriert, wo Henri IV. geboren wurde und mich in der mondänen Stadt umgeschaut. Sehr edel hier.

25 Sep 2021

Zwar war ich hier nur auf dem Durchweg, aber es ist so pittoresk hier, dass ich in einer engen Gasse einen Platz für Hugo gefunden habe und kurz durch dieses malerische Städtchen gelaufen bin. Definitiv einen Besuch wert, wenn man hier durch kommt. Die Häuserreihen mit den unterschiedlichsten Riegelbauten und der Romanischen Kirche sind beeindruckend.

25 Sep 2021

Das ist ein zauberhaftes Plätzchen. Mitten im Grünen, mit Kühen direkt neben dem Bus, besser geht es nicht zum Arbeiten. Irgendwo im nirgendwo von Frankreich (südlich von Toulouse sag ich nur).

24 Sep 2021

Mitten durchs Land haben sie hier in Hermini einen Kanal gebaut, den sie fluten können. Die Abendstimmung war hier wunderschön.

23 Sep 2021

Heute bin ich auf einem Weingut aufgewacht. Zwei Schwestern bauen hier hauptsächlich Sauvignon blanc an, innovativ und möglichst nachhaltig. Hugo durfte in ihrem Garten stehen und ich am Abend zu einer Degustation. Das war spannend, doch das Französisch an der spanischen Grenze hat einen lustigen Akzent und macht es nicht gerade einfach, da ich das Vocabulär vom Wein auch auf Deutsch nicht beherrsche. Der Wein schmeckt auf jeden Fall. Ein paar Flaschen lagern jetzt im Hugo.

22 Sep 2021

Vom Meer übers Land nach Carcassonne ist wunderschön. Die Burg und die Stadt super schön. Eindrücklich, was sie im 14. Jahrhundert alles geschafft haben. Für meinen Geschmack etwas zu sehr herausgepützelt für die Touristen, jedoch mit Charme. Sie hatten ein, stark diskutiertes, Kunstwerk an der Burg, das seine (Ring-) Spuren hinterlassen hat.

 

21 Sep 2021

Wenn immer ich am Wasser stehe, habe ich es mir angewöhnt, morgens kurz ins kalte Nass zu hüpfen. Es belebt unglaublich und der Tag beginnt auf eine wunderbare Weise. Inzwischen geht die Sonne so spät auf, dass es heute ein Sonnenaufgangsschwumm wurde.

21 Sep 2021

Das ist mal Homeoffice. Am Nachmittag wurde es so warm im Bus, dass ich kurz ins Meer sprang und mit erfrischten Gedanken wieder zurück am Computer war. Im Sand zu liegen ist hier eher unangenehm, da es immer windet. Doch die Erfrischung ist fantastisch.

20 Sep 2021

So nahe am Meer, lass ich es mir dann doch nicht nehmen und düse nach meiner Yoga-Lektion auf der Pont an die Küste von Adge. Die perfekte Temperatur hier.

19 Sep 2021

d’Avignon on y danse oder eben on y yoga. Heute Morgen erhielt ich die Chance, auf der Pont eine Yoga-Stunde zu besuchen. So genial!

19 Sep 2021

Avignon hat mich mächtig angezogen, weil ich immer mal wieder Geschichten lese, in der Zeit der zwei Päpste. So musste ich natürlich den le Palais des Papes anschauen. Die Stadt selber ist unglaublich bezaubernd, gut erhalten und heute mit Markt in den Gassen. Die Stadtmauer ist eindrücklich, obwohl sie aufgeschüttet ist und dadurch die imposante Höhe verloren hat.

18 Sep 2021

Die Franzosen sind wahre Brot-Künstler. Neben dem Camping hat es gleich eine hübsche Boulongerie mit wunderschönen Croissants und schwarzem Brot, super lecker.

17 Sep 2021

Sur le pont bzw. gleich hinter der Brücke war der Camping. Meine Arbeit absorbiert mich gerade, so habe ich nur die Brücke bei Sonnenaufgang kurz gesehen.

16 Sep 2021

Die Herausforderung vom Digitalen Camper Nomaden Leben ist die Wahl. Wo möchte man denn als nächstes hin. Da ich mich für alles interessiere, noch schwieriger. Bis jetzt habe ich nur kleine Strecken gemacht, da es zu viel zu entdecken gab. Frankreich hat jedoch keine sehr gute Netzabdeckung weshalb ich mich nun vermehrt von Stadt zu Stadt bewegen werde. Nächstes Ziel Avignon, einfach weil es im Mittelalter so wichtig war. Auf dem Weg dort hin habe ich am Ufer der riesigen Rhône ein lauschiges Plätzchen zum Arbeiten gefunden.

15 Sep 2021

Aufgewacht bei 9° war nicht an arbeiten zu denken. Obwohl ich noch lange nicht genug vom Gletscher und der Magie von Chamonix habe, entschied ich mi für den Süden. Auf dem Weg durch die Alpen gab es immer wieder unzählig schöne Blicke auf die Berge. Und in Albertville liess ich mich für eine regnerische Nacht nieder.

14 Sep 2021

Woooohoooow! Chamonix hat eine magische Anziehungskraft und ich verstehe jetzt auch warum. Hier ist es einfach nur zauberhaft. Hugo hat einen super Platz direkt unter der sehr modernen Gondel, die mich direkt zum Aiguillle de Midi auf 3842m brachte. Es war herrlich, umgeben von Schnee zu sein und den majestätischen Mont Blanc so besuchen zu dürfen. Als ich die Skispuren sah, kitzelte es mich in den Füssen. Zum Glück habe ich auf dem Weg hier hin, die ersten orange-roten Bäume gesehen, der Winter naht. Hier zwei Fotos von meinen unzähligen Schnappschüssen von diesem eindrücklichen Panorama. So fantastisch!

 

13 Sep 2021

Übernachtet bei der Bergstation von Le Tour wollte ich eine Wanderung zum Gletscher machen. Doch die Bahnen sind in Revision (meine Knien finden runter laufen nicht lustig) und so machte ich mich auf nach Chamonix.

13 Sep 2021

Olivier nahm mich heute mit zu einer Grotte, in der es warmes Wasser hat. Ein fantastisches Erlebnis.

12 Sep 2021

Vex

Nach 20 Jahren habe ich heute meinen Gastbruder von Genf wieder getroffen. Es war, als hätten wir uns gestern das letzte Mal gesehen. Inzwischen wohnt er in Vex in einem Chalet mitten im Wald, traumhaft. Und all die Hobbies, welche wir damals gemein hatten, lieben wir noch heute. Es war super.

11 Sep 2021

Der menschliche Geist erblüht in der Kreativität und stirbt in der Routine.

Vilayat Khan

11 Sep 2021

Schöne Namen ziehen mich magisch an und so wähle ich manchmal meinen Schlafplatz wegen dem Ortschaftsnamen. Auf dem Weg nach Aven im Wallis kam ich durch die Ortschaft Erde. Ich musste schmunzeln. Der Schlafplatz war dann auch so schön wie der Name der Ortschaft. Vor allem am Morgen nach dem Regen.

10 Sep 2021

Vermehrt beobachte ich, wie sich Zugvögel für ihre grosse Reise gruppieren. Und bin gespannt, wo ich überwintere.

10 Sep 2021

Einkaufen in Frankreich ist noch eindrücklicher als in der Westschweiz. Hier gibt es vor allem eines, Fleisch. In allen Varianten, frisch, abgepackt, getrocknet und in allen Verpackungsgrössen. Bouche bée. Bei mir gab es heute schwarze Polenta mit Geisskäse sowie Cherrytomaten und vor allem guter Aussicht.

09 Sep 2021

Auf einem Camping mit Aussicht ist sogar Kleiderwaschen inspirierend. Mit einer Schnur in den Bäumen habe ich den Stevie ersetzt.

08 Sep 2021

Der Sonnenuntergang war so spektakulär, dass ich zu spät zu meinem geplanten Schlafplatz aufgebrochen bin. Und dann war der ausgesuchte Platz für Hugo zu schmal und ich bin weiter gereist. Dann kam eine Strassensperre wegen Bauarbeiten und es gab nur noch das Zurück. Für einen Campingplatz war es zu spät und für alles andere zu dunkel. So stand ich für eine Nacht ungemütlich am Strassenrand von Meillerie.

07 Sep 2021

Wow, Montreux hat eine Uferpromenade, welche heute mit einem ganz besonderen Licht bespielt wurde. Super schön! Hier fühlt man sich wie an einem anderen Ort, jedenfalls fühlt es sich gar nicht nach Schweiz an.

06 Sep 2021

Mit Yael auf Besuch gabs einen Ausflug in die Berge (nach dem wir ihr Autoschlüssel dank Hilfe vom TCS aus dem Auto befreit hatten). Untypisch, doch wir nahmen die nostalgische Zahnradbahn hoch und genossen einen atemberaubenden Ausblick über den Lac Léman und die Berner sowie Walliser Alpen.

06 Sep 2021

Auf dem Rochers de Naye wurde 1896 ein Alpiner Garten auf 2000 m angelegt. Bis heute wird er gehegt und gepflegt und mit neuen Sorten aus aller Welt bestückt. Die Aussicht, der Duft und die Farben, ein Erlebnis für sich. Zum Glück hat mir Yael erst am Abend gesagt, dass sie eine (vermutlich giftige) Schlange gesehen hat.

06 Sep 2021

Was für eine Büroaussicht heute!

06 Sep 2021

Und wieder mal einen Sonnenuntergang. Was für eine Aussicht! Und der Rosé untermalt die Farbpalette auf seine Weise.

05 Sep 2021

An Stelle vom Sonntagskuchen gabs Pancackes. C’était un rêve! Lausanne bleibt in meinem Bauch (und auf meinen Hüften) in bester Erinnerung.

05 Sep 2021

Die Hügel haben etwas von San Francisco und die Kathedrale lässt einem direkt im 14. Jahrhundert schwelgen. Mein Highlight ist der Aussichtsturm. Architektonisch faszinierend mit der Wendeltreppe, auf der man an einer Seite hoch und auf der anderen Seite runter geht, und einer traumhaften Aussicht. Man könnte den Mont Blanc hier sehen.

04 Sep 2021

Mit Yoga direkt am See und einem kühlen Schwumm darin, der perfekte Start in den Tag.

04 Sep 2021

Was für ein zauberhafter Ort am Lac Brenet. Mit einem richtigen Sommergewitter am Nachmittag.

03 Sep 2021

Meine Orts-Wahl wird meist vom Klang des Ortsnamens gefällt. Hauptsache ein Gewässer in der Nähe. So landete ich an in Montcherand in der Nähe der Orbe, tolle Namen mit wunderbarem Licht zum Arbeiten.

02 Sep 2021

Heute hat Hugo einen tollen Platz, direkt neben einer Bogenschiess- und Boule-Anlage. Und ein paar Schritte vom Vogelschutzgebiet am Neuenburgersee entfernt. Und Yverdon ist so pittoresque.
Im Welschland sind Vegis noch nicht wirklich angekommen und als ich mir heute einen Taco gönnte, musste ich nach dem ersten Bissen lachen. Inhalt für Vegis: Karotten, Oliven, Mais, Zwiebeln und Pommes. Frittiert und heiss mit ganz viel Sauce. Eine eigenartige Kombination und wird meine kulinarische Lieblingsliste von hinten anführen.

01 Sep 2021

… um weiter zu fahren. Das Internet reicht und vom Wochenende gibt es noch genügend Essensreste. Was braucht man mehr, um dem Wind lauschen zu können?

31 Aug 2021

Per Zufall habe ich ein unglaublich schönes Fleckchen gefunden. Auf einem Bauernhof mitten in den Obstbäumen darf ich hier nächtigen.

30 Aug 2021

In La Brévine wollte ich unbedingt übernachten, schliesslich ist hier das schweizerische Sibirien. Und es hat sich wirklich von seiner besten Seite gezeigt. Am morgen war es gerade mal 8 Grad als ich aus dem Bett schlüpfen musste. Die Landschaft ist verwunschen schön.

29 Aug 2021

Im Jura gibt es viel zu entdecken. Wir haben uns ein Moor angeschaut, das langsam wieder zu Leben erwacht nachdem hier industriell Torf gestochen wurde. Und dann haben wir uns le pond du diable angeschaut, einfach weil sie so hübsch ist. Wir waren das ganze Wochenende immer wieder entlang der l’Areuse und haben gar ihre Quelle entdeckt (in der Hoffnung auf einen Grillplatz).

29 Aug 2021

Braucht es eigentlich noch was zu sagen, wenn man Creux du Van sagt?
Ich sage nur, Steinböcke keine 10 Meter von uns, fantastische Aussicht und unglaublich alte Felsmassen. Die Rundwanderung hat uns an eindrücklichen Bäumen vorbei geführt und zur Fontaine Froide gebracht. Super.

28 Aug 2021

Spontan hat sich Michi heute in den Zug gesetzt und ist mich besuchen gekommen. So entdecken wir das Val de Travers zusammen. Gestartet wird mit einer Crème brûlée, welche mit Absinth am Tisch flambiert wurde.

27 Aug 2021

… ja ich weiss. Ist trotzdem nicht meine Zeit. Doch für ein Projekt stand ich heute früh auf und hab den Sonnenaufgang erwischt, das ist wirklich ein Wurm, den ich öfters fangen sollte.

26 Aug 2021

Die kurzen Haare haben mich beflügelt. Es ist unglaublich befreiend und schön, durch geschnittenes Haar zu fahren. Auf dem Weg zurück zum Bus bin ich an einem ganz kleinen Laden mit Topfpflanzen vorbei gekommen und habe mir neue Mitbewohner geholt (zwei der drei Pflanzen vom Anfang haben es leider nicht erlebt, mehrere Stürze haben sie total zerfetzt). Sind sie nicht schön? Die oben link braucht keine Erde nur zwischen durch ein Wasserbad. Bin ja gespannt, ob ich sie am Leben erhalten kann. Sie sieht in einem Glas super schön aus, habe ich gerade nicht.

25 Aug 2021

Alte Gewohnheiten sind einfach schön und nicht immer so einfach loszulassen. Es war wieder an der Zeit, meine Haare zu spenden. Dieses Mal hat es etwas mehr gebraucht, bis ich es geschafft habe. Doch unter der Solardusche lassen sich kurze Haare definitiv besser waschen. Und so ist heute der alte Zopf direkt zur Post gebracht worden und ich hoffe, die daraus entstehende Perücke erfreut jemanden.

25 Aug 2021

Dank meiner super Batterie kann ich meinem nächtlichen Arbeiten frönen und geniesse es sehr. Und wenn man sich dann umdreht und die Spiegelung vom Mond im See sieht, ist das Glück perfekt.

24 Aug 2021

Direkt am See gibt es wunderbaren Empfang und ständig wechselndes Wetter. Für einen Montag lässt es sich hier super arbeiten.

23 Aug 2021

Finallement! Zur Feier des Tages gab es eines meiner Lieblingsessen: Crêpes. Natürlich salzig und süss – die Entscheidung für je eine ist ja schon schwer genug. Und ich war im Himmel.

22 Aug 2021

Direkt beim Botanischen Garten gibt es ein wunderschönes Fleckchen zum stehen. Für einen Sonntag wunderbar, denn der Empfang ist miserabel. Und so schlendere ich durch all die Düfte und Farben und geniesse den Blick auf den See.

22 Aug 2021

In La Chaux-de-Fonds ging ich entlang den Spuren von Charles Edouard Jeanneret. Sein erstes eigenständig verwirklichtes Haus «La Maison blanche» zeigt all seine Experimentierfreudigkeit und einen wunderbaren Arbeitsplatz mit Oblicht. Inspirierend, wie er die damalige Architektur verändert und eine eigene Formsprache entwickelt hat.

 

21 Aug 2021

Monopoly hat mir hier her gebracht. Das kleine braune Feld mit dem eigenartigen Namen war immer mein Lieblingsplatz. Nun habe ich es mir vor Ort angeschaut und es ist so «pitoresque». Einen unglaublichen Charme und in den einzelnen Treppenhäusern gibt es einzigartige Malereien und Stuckaturen. Sehr beeindruckend.

21 Aug 2021

See

Bei Naturschutzgebieten stell ich mir immer die Frage, wen schützen wir, die Natur oder uns vor dem Untergang. Auf dem Rundweg um den Etang de la Gruère war diese Frage wieder einmal präsent, mit vielen super schönen Momenten.

20 Aug 2021

Während einer kreativen Pause habe ich mich im nahegelegenen Naturschutzgebiet aufgetankt. Die Stimmung war unglaublich, der Weg wie auf Vancouver Island, alles voller Moos und mit einer Fotoausstellung mitten im Wald.

19 Aug 2021

Eine Ode an den Doubs, weil er und die Gegend so schön ist.

18 Aug 2021

Der Doubs hat es mir angetan. Jetzt steh ich etwas weiter Fluss aufwärts. Irgendwann werde ich wohl an die Quelle kommen.
PS: Falls jemand in St. Ursanne ist, unbedingt in der Käserei Käse kaufen. Den besten, den ich seit langem gegessen habe.

17 Aug 2021

Oooh, wenn ich schon in Frankreich bin, hab ich mir natürlich ein ofenfrisches Baguette geholt. Es hat so gut geschmeckt, dass es nicht bis zum Tisch geschafft hat. (Ganz Corona-like wurde es mir direkt aus dem Gestell in die Hand gedrückt, ohne jegliche Verpackung oder Schutzkonzept).

17 Aug 2021

Zur Inspiration hab ich mir die Grotte mit dem grössten Stalagmit der Schweiz angeschaut. Sehr imposant, die Muster wunderschön und die Information, dass sie für 1 cm 130 Jahre brauchen, hat mich staunen lassen. 15 Meter ist der grösste Stalagmit, da sag ich nur Jahrtausende.
Und so bin ich mit staunendem Blick in die nächste Ortschaft gefahren und am Doubs in Frankreich gelandet.
So geht Montag.

16 Aug 2021

Man kennt mich ja eher als schwarzes Wesen, zumindest Kleidungstechnisch (was ganz ehrlich nicht immer lustig ist, wenn man etwas Bestimmtes in der Kleiderkiste sucht). Doch jetzt mit Hugo fahre ich ins Grüne und starre einfach so ins Blaue, geniesse dabei das Rote (Tomaten/Himbeeren). Farbtastisch.

15 Aug 2021

Den Turm kenne ich inzwischen schon ziemlich gut und die Sicht auf Hugo ist bezaubernd. Doch Porrentruy bietet eine etwas andere Stadtführung. Man erhält einen Schlüssel, wodurch man Zugang zu versteckten Orten erhält. Die Kerker im Schloss waren eindrücklich, das Reservoir schön kühl und dann gab es noch die kleine Gasse, wo man sich das Mittelalter so richtig gut vorstellen konnte. Tolle Idee.

14 Aug 2021

Was für ein Stellplatz! Ich habe Luftsprünge vollführt als Hugo, das Schloss und ich so alleine unter der Sonne standen. Gibt es einen inspirierenderen Platz? Es lief fast von alleine und so verbrachte ich gleich eine zweite Nacht auch noch hier.

14 Aug 2021

Es war ein langer Weg, bis ich im Syrischen Restaurant gelandet bin. Eigentlich wollte ich unbedingt Crêpes essen, dafür gab es zwei sehr leckere regionale Biere. In ganz Porrentruy gibt es keine Crêperie mehr. Um so mehr Vorfreude für mich. Syrisch war so ganz anders und hervorragend, vor allem die Gespräche mit den Wirten. Bin mir meinem Privileg sehr bewusst.

13 Aug 2021

Entzückendes Städtchen, jedoch dann doch nicht so gross, wie ich dachte. Und so habe ich mein Parkticket einem Franzosen geschenkt, der völlig perplex war und nur meinte, das sei ihm sein Leben lang noch nicht geschehen – er war sicher schon 50. Das fand ich schade und meine Freude über sein Lächeln umso grösser. Ein Hoch auf die analogen Parktickets (auch wenn ich ein sehr grosser Fan bin von Twint).
PS: Da alle die Brücke von St. Ursanne kennen, hier meine Lieblingsecke.

13 Aug 2021

Soeben habe ich mir eine Abkühlung gegönnt. Niemand hat mich vorgewarnt, dass der Doubs genau so kalt ist, wie die slowenischen Flüsse. Ich konnte es kaum glauben, war aber voll drin. Jetzt ist mein Hirn wieder bereit zu denken. Bei diesen Temperaturen suche ich mir immer ein Plätzchen an einem Gewässer. Momentan stehe ich in der Nähe von St. Ursanne

12 Aug 2021

Im Jura gibt es auch so etwas wie ein Landwasserviadukt (in Filisur zu sehen). Das Licht war einmalig.

11 Aug 2021

Geburtstagshalber (meine Mama) und Hochzeitshalber (mein Bruder) bin ich für einige Zeit auf dem Parkplatz von meinem Elternhaus stationiert. Da ist es wenig spektakulär und deshalb gibts nicht wirklich etwas zu berichten. Es ist eine neue Perspektive aufs Haus, wenn man auf dem Parkplatz schläft.
Das Beste am ganzen ist das Restaurant-Mama. Bei wem ist schon die Küche von Mama nicht die aller Beste? Und ich habe das Privileg, meine eigenen vier Wände (oder Räder) zu haben und doch in diesen Genuss zu kommen. Zwischen durch geht einfach die Schiebetür auf, essen wird rein geschoben und Tür geht wieder zu, also nur, wenn ich gerade am Telefon bin, ansonsten geniessen wir es, gemeinsam zu essen.

02 Aug 2021