Heute vor einem Jahr ging der Traum los. Es waren 365 Tage voller Freuden, Wachsen und Inspirationen. Mein Take Out von einem Jahr als digitale Nomadin? «Glück» braucht nicht viel. «Glück» kann eine frische, sonnenwarme Tomate sein, eine wunderbare Aussicht oder spannendes Projekt. Der minimalistische Lebensstil bringt eine innere und äussere Freiheit. Einen herzlichen Dank an alle für euer unterstützendes Mitlesen und die lieben Rückmeldungen. Auf weitere Abenteuer!

27 Apr 2022

Saison Eröffnung mit Blick auf den Vierwaldstättersee und Wasserfall. Ein klein bisschen Norwegen – ganz nah. Einfach wunderschön hier.

17 Apr 2022

Heute durfte ich das Culinarium Alpinum in Stans kennenlernen. Das ist ein wunderbarer Ort mit Spezialitäten aus dem ganzen Kanton Nidwalden und hervorragendem Kuchen.

16 Apr 2022

Den Frühling verbringe ich zwischen Filisur und Frauenfeld. Daher wird der Blog nur sporadisch News erhalten.

08 Apr 2022

… etwas Powder! Ein fantastischer (obwohl früher) Saisonabschluss.

03 Apr 2022

Zurück in der Schweiz wurden wir von dieser Schönheit begrüsst.

30 Mrz 2022

Nach einem Stau, wegen eines Unfalls bei Hamburg, sind wir doch bis Marktsteft gekommen. Dank meinem Chauffeur konnte ich mein rollendes Büro wirklich ausnutzen.


Direkt an der Main gelegen, ein herrlicher Ort zum Sein.

29 Mrz 2022

Um nicht nur zu sitzen, haben wir den heutigen Tag mit einem Morgenspaziergang gestartet. Am See übernachtet, war das der perfekte Ort um Energie für den Tag zu tanken.

28 Mrz 2022

Von Trelleborg nach Travemünde nehmen wir die Fähre. 8 Stunden produktives Arbeiten.

27 Mrz 2022

Das nordische Design werde ich vermissen. Einkaufen hier macht doppelt Spass (und dauert mindestens doppelt so lange, weil ale Verpackungen genau studiert werden müssen).


Die Sprache ist manchmal ganz einfach verständlich.

27 Mrz 2022

Ich liebe es, wenn ich für eine fixe Zeit zur Verfügung habe. Dann mache ich mir ganz Pläne, was ich dann alles erledige. Meist ist es zu viel, so haben wir es nicht geschafft, ein Catan zu spielen, dafür haben wir den Sonnenuntergang gewürdigt.


Aussicht vom Deck beim Verlassen vom Trelleborg Hafen.

27 Mrz 2022

In Schweden gibt es die Kallbäder. Das sind Badehäuser direkt am oder im Meer. Wir waren im ältesten von Malmö, 1898 zum ersten Mal erbaut, öfters einem Sturm unterlegen und heute ein wunderbarer Ort, wo Mann und Frau getrennt sich Gutes tut. Es war lustig zu sehen, wie die Schwedinnen jeden Sonnenstrahl aufsaugten, liegend mitten auf dem Holzsteg. Es gab zwei Saunen, eine stille und eine zum Plaudern. Ein Hühnerhaus hätte keine Chance mitzuhalten. Nach dem Saunieren hüpfte ich ins Meer und setzte mich ganz kurz an die Sonne, doch mir war der Wind zu kalt. Die Schwedinnen sind hart im nehmen. Das machte ich vier Mal, während dem ich dankbar in meinem Ritual von der wunderbaren Zeit im Norden verabschiedete.
Den Nachmittag verbrachten wir in Malmö, sehr schöne Stadt mit toller gotischen Kirche.

26 Mrz 2022

Wir haben den südlichsten Punkt von Schweden erreicht. Morgen geht es auf die Fähre nach Travemünde.

 

26 Mrz 2022

Hier ist es inzwischen so warm, dass wir den Ausblick auf den eisfreien See sogar mit halb-offener Tür geniessen.


Unser Schlafplatz für heute mit einem fantastischen Sonnenuntergang.

25 Mrz 2022

Übernachtet in Rosersberg an einem See kurz vor Stockholm lies ich mich heute in einem Designmuseum inspirieren. Die Architektur von Renzo Piano passt wunderbar in die Gegend und ermöglicht wunderbare Ausstellungsräume. Besonders die Boro Ausstellung über eine Japanische Tradition von Upcycling war sehr bereichernd.

 

25 Mrz 2022


Sundsvall von oben.


Eine kleine Pause vom Fahren mit einem Besuch im Kunstmuseum. Hier haben sie einfach eine Strasse überdacht und zu einem Kulturzentrum gemacht.

24 Mrz 2022

Max

In Schweden gibt es den Max. Max ist eine grüngewaschene Fastfood Kette. Das tolle daran, sie haben ein riesiges Vegi/Vegan Angebot. Schmeckt, jedoch nicht ganz so toll wie der Vegi Bruger von Norwegen. Neugierde gestillt.

23 Mrz 2022

Weiter der Küste nach war der nächste Schlafplatz in Sundsvall am Hafen. Es ist merklich wärmer und schon fast frühlingshaft hier.


Schlafplatz mit Blick auf das «Skigebiet».

23 Mrz 2022

Heute haben wir einen besonders schönen Schlafplatz gefunden. Auf einer kleinen Halbinsel in der Nähe von Skellefteå hörten wir das Eis knacksen, sahen einen wunderbaren Sternenhimmel und ganz schwach ein paar Nordlichter.

22 Mrz 2022

Wenn ein Rentier im Lebensmittelladen ausgestellt ist, merkt man, dass man in Lappland ist.

 

22 Mrz 2022

Ein spannendes Museum über die Sami Kultur hat uns den Aufenthalt hier noch verschönert. Eindrücklich, wie sie bereits vor jahrtausendend in Eis, Schnee und Dunkelheit überlebten und einen Leben im Rhythmus und in Demut mit der Natur führten. Wenige leben heute noch mit und von Rentieren und nahe an der Tradition. Hier sah ich Skis die über 1000 Jahre alt sind. Wie fantastisch!

22 Mrz 2022

In Norwegen überall gesehen, konnten wir in Jokkmokk einen Kicksled ausleihen und auf einem gefrorenen See unsere Runden drehen. Das war richtig lustig. Ich hatte auch am Tag danach noch etwas davon. Diese Muskeln habe ich definitiv noch nie in meinem Leben gebraucht.

21 Mrz 2022

Auf dem Weg nach Jokkmokk, die Hauptstadt der Samis, war da einfach eine Bäckerei [schwedisch Bageri], irgendwo im Nirgendwo und kaum erkennbar als solche. So war die Überraschung um so grösser, als darin ein gemütliches Kaffee war, der perfekte Start in den Tag.

21 Mrz 2022


Sonnenuntergang bei Kiruna.

20 Mrz 2022

In dem Ort Riksgränsen gibt es die Mountain Lodge Niehku. Gebaut auf dem Fundament der alten Eisenbahn-Wechselstation hat es den UNESCO Preis für Interior Design erhalten. Es war eine Herausforderung, zu Fuss die vereiste Strasse hoch zu kommen und deshalb erhielten wir auch eine kleine Führung (normalerweise ist die Bar erst ab 15 Uhr für die Öffentlichkeit zugängig). Es war einen tollen Start in den Tag.


Die Strasse hoch bzw. runter.


Teil der Rundmaer.


Die Wechselstation bis 1929.

20 Mrz 2022


Wir haben es über die schwedische Grenze geschafft und die Sonne bei einem Skitag im Skigebiet Riksgränsen und Björkliden genossen. Die Landschaft hier im Lapland hat seine eigene Schönheit.

20 Mrz 2022

Das Bild im Rückspiegel finde ich faszinierend. Eigentlich ein Sicherheits-/Nutzgegenstand, rahmt es einen kleinen Ausschnitt von dem, was man gerade gesehen hat – in einer anderen Perspektive. Als Beifahrerin kann man diesem ständig wechselnden Kunstwerk stundenlang frönen.

20 Mrz 2022

Es hat den ganzen Tag geregnet – in Strömen. Hat geholfen, dass das Eis mit Michis Hilfe geschmolzen ist und Hugo es bis vor die Tür geschafft hat. Es hat den Abschied auch etwas einfacher gemacht. Hart war es trotzdem.


Zum letzten Mal diese Aussicht…

19 Mrz 2022

Beim ersten Besuch in Svolvaer sind wir am Magic Ice vorbei gekommen. Und irgendwie haben wir es am letzten Abend mit unserem Vermieter da hinein geschafft. Das Schlitteln in einer Bar war definitiv das Highlight – die Eiskunst jedoch war auch sehr eindrücklich.

18 Mrz 2022

Heute war es wieder mal stürmisch mit etwas Sonne. Eine kleine Abschluss-Skitour auf den Kvittind und danach Wellen schauen in Svolvaer. Es war definitiv ein stürmischer Winter.


Auf Skitouren hier riecht man immer das Meer und manchmal auch den Fisch.


Inzwischen sind auch die Holzgestelle voll mit Fischköpfen.

18 Mrz 2022

Immer wieder eindrücklich, die Karte anzuschauen und den blauen Punkt zu bestaunen. Das ist der nördlichste Punkt von unserem Winter. Wir sind am packen.

17 Mrz 2022

Es war mein Ziel, einmal auf der Terrasse zu yogieren. Ich gab jedoch auf, der Wind war so kalt, dass ich auch nach 20 Minuten noch fror. Die Aussicht genoss ich dann einfach durchs Fenster, man kriegt nicht genug davon…

16 Mrz 2022

Heute ging es auf den zweit höchsten Gipfel der Lofoten, Geitgallien. Eine herausfordernde Tour mit einem unglaublichen Blick zu oberst:

(Aufs Foto klicken)


Ziel in Sicht, die schmale Spitze da…


Der Gifpel.


Sicht vom Gipfel…


… und auf die andere Seite.


Beim weissen Punkt war unser Häuschen.


Happy und Handschuh-Schwanger 🙂

15 Mrz 2022

Ich hätte nicht in Norwegen gewohnt, hätte ich mich nicht an einem Zopf versucht. Doch die Hefe hier wollte nicht so wie ich und der Teig ging gar nicht auf. Deshalb gab es keine Überraschung für unsere Nachbarn und ein sehr knuspriges Etwas für uns.

14 Mrz 2022

Es ist eindrücklich zu beobachten, wie die Sonne jeden Abend ein Stück weiter westlich untergeht.
PS: Wir haben die Rückreise geplant und fahren am Samstag ab um anfangs April zurück in der Schweiz zu sein.

 

14 Mrz 2022

Vom Berg aus sahen wir bis nach Laukvika und hier steht die Kaffeerösterei der Lofoten. Der Kaffee schmeckt anscheinend himmlisch, der Chai Latte auch.


Der Weg nach Lauckvika


Die Kaffeerösterei Keen Bean


Inzwischen sind auch alle Holzgestelle voll mit Fisch zum trocknen

13 Mrz 2022

Auf den kleinen Kvittinden schauen wir von jedem Fenster aus. Und heute gab es eine bombige Sulzabfahrt – der Frühling ist auch hier angekommen.


Links vom grossen dunklen Fleck (Wald) am anderen Seeufer steht unser Häusschen.

13 Mrz 2022

Ein stahlblauer Himmel wartete heute auf uns, wow! Und um es in vollen Zügen zu geniessen, schlurften wir auf den Varden. Bereits in Molde wanderten wir auf einen Berg mit diesem Namen und in Kristiansund gab es einen Turm «Varden». Eine Übersetzung dafür habe ich nicht gefunden. Die Aussicht war einmal mehr fantastisch, mit Blick auf Svolvær.


Blick auf Svolvær


Blick zurück beim Aufstiegt


Blick auf dem Weg zum Varden, viel Schnee hat es im Westen nicht mehr

12 Mrz 2022

Inzwischen sind die Tage richtig lang. Am 18.3. sind die Tage hier gleich lang wie in der Schweiz und danach werden sie rasant länger. Die Sonne geht inzwischen auch rechts der Bergkette unter und nicht mehr links, wie zu unserer Ankunft. Heute ging sie mit vibrierenden Wolken unter.

10 Mrz 2022

Nach eisigem Untergrund und Sturm, so dass man den Skistock fast nicht einstecken konnte und ich einen Brain Freeze hatte, kam da diese grandiose Aussicht. Sowas, habe ich noch nie gesehen! Ich konnte kaum mehr vom Berg. Gleichzeitig am Berg war ein Zusammenzug der norwegischen Berg- und Seerettung im Training, wodurch wir einen der riesigen Helikopter sahen.


Blick in den Südwesten.


Blick in den Norwesten.


Zur Abwechslung wartete ich auf die Jungs.


Unser Vermieter hat uns zu dieser Traumaussicht geführt.

09 Mrz 2022

In Henningsvær haben vier Jungunternehmen eine stillgelegte Fischfabrik gekauft und bauen sie jetzt Stück für Stück zu einem Kulturzentrum um. Inzwischen hat es bereits 7 Hotelzimmer und ein Cafe, Yoga- und Konzertsaal. Wir erhielten eine Führung, da Magne unser Vermieter dort die elektrische Installation macht und lustigerweise nun ein Schweizer die ganzen Möbel erstellt. Lorenzo kommt ursprünglich von Büren NW und ist seit 4 Jahren in Norwegen und knapp 2 davon in den Lofoten. Michi und er hatten sofort einen Draht und wir erhielten viele Detail-Infos. Ein spannendes Projekt für alle Parteien. Hier ein paar Einblicke:


Früher kamen hier die Fischlebern raus, man richt es noch etwas. Heute sind es Lichtinstallationen.


Eines der Hotelzimmer. Die Norweger haben 70cm Betten… Und Holzläden für die komplette Verdunkelung im Sommer.


Ecke im Cafe.


Hier kann jeder kommen und arbeiten, auf den alten Stühlen, wo früher die Frauen die Fische ausgenommen haben.


Die Beschriftung ist überall sehr gelungen.


Als Zuschauer ist es beim Fussballplatz von Henningsvær schwer, sich auf den Match zu konzentrieren. Die Aussicht mit Meer und Bergen ist sehr verlockend. Der Fussballplatz liegt auf einer Insel umringt von Fischtrocknungsgestellen. Es sind bestimmt einige Bälle bereits im Meer gelandet.

08 Mrz 2022

Gestern kam der «Eismann» – so hiess er zumindest in meiner Kindheit bei uns. Der Isbilen fährt mit einer super lustigen Melodie durch die Strasse und man kann bei ihm tiefgefrorene Produkte kaufen. Es war ein riesiges Happening für mich und ich gönnte mir eine Packung Brownie Glace – das beste, das ich je hatte!

07 Mrz 2022

Heute wollten wir auf den Hellostind, das Wetter wollte dies jedoch nicht. Es war unglaublich wechselhaft, von Graupelsturm bis völliges Whiteout zu Sonnenschein mit Regenbogen hatten wir alles mehrfach. Auf dem Vorgipfel war es so stürmisch und ohne Sicht, dass wir die Abfahrt verfrüht genossen.

06 Mrz 2022

In Eggum gibt es das Kunstobjekt Hode (Kopf) vom Schweizer Künstler Markus Raetz. Eindrücklich ist es, wenn man rund herum geht. Nur seitlich ist der Kopf ersichtlich.


Die Statue befindet sich ganz am Ende vom Strand.


Heute gab es wieder einmal Meeresrauschen zum Einschlafen.


Umgeben von Bergen und Meer.

05 Mrz 2022

In Borg haben sie eine riesige Ausgrabung von internationaler Bedeutung von Wikinger Elementen gefunden. Nun ist daraus ein Museum entstanden. Eindrücklich ist das erbaute Langhaus, worin man sich als Wikinger verkleiden kann. Zudem haben sie einen Hof mit den Rassen, welche damals schon die Wikinger hatten.

05 Mrz 2022

Das beste gibt es aus Zufällen. Wir fuhren um eine Halbinsel herum, als wir beim Hov Gård vorbei fuhren und sie hatten offen. So hielten wir und fanden eine umgebaute Scheune vor, in welcher ein gemütliches Cafe/Restaurant war und einen Brunch anbot. Da wir noch kein Frühstück hatten, gönnten wir uns diese Leckerei. Es war unglaublich! Das Brot kam direkt aus dem Ofen, die Produkte auf dem Buffet alle selbstgemacht. Pesto mit Zimt verfeinert, Eieraufstrich, Kaviar, Omeletten, Müsli, Marmeladen, eigene Teemischungen … alles, was das Herz begehrt. Michi meinte, das sei der beste Brunch seines Lebens – von mir auch. Mit Aussicht aufs Meer.

05 Mrz 2022

Trotz der schwierigen Sicht, ein wunderbarer Berg.



04 Mrz 2022

Obwohl saunieren bis anhin nicht mein Ding war, musste ich die Fjord-Sauna ausprobieren. Und es war ein riesiges Erlebnis! Aufheizen und dann im Fjord abkühlen. Wunderbar!


Beim vierten Durchgang war es schon richtig angenehm im Fjord.


Dank den Möven und Fischern wird es einem auch sicher nicht langweilig.

03 Mrz 2022

Heute gabs einen Burger mit lokalem Seetang, was für eine leckere Kombination!
Und zum Dessert der norwegische Wunderkuchen.

03 Mrz 2022

Oberhalb von Svolvaer gibt es den Gipfel Tuva. Man sieht ihn aus der ganzen Stadt. Und seine Aussicht ist grandios.
Heute war zudem das Lichtspiel fantastisch. Auf dem Weg nach oben, läuft man über einen gefrorenen See.


(klicken für gross)

03 Mrz 2022

Für einen Spaziergang ging es am regenfreien Mittag nach Strønstad. Ein besonderer Ort. Sobald der Schnee weg ist, sind die Farben super intensiv.

02 Mrz 2022

Wir hatten die letzten Tage viel Regen. So viel, dass man bereits das Gras sah. Für mich äusserst tragisch. Die Aussicht trotzdem immer noch schön. Und die Wetterstimmungen so wechselhaft. Man kann dem Wetter zusehen, wie es kommt und weiterzieht.

01 Mrz 2022

Eine Spezialität unserer Nachbarin ist Fischauflauf und dazu wurden wir heute eingeladen. Da sie kaum Englisch spricht dachten wir, es wäre zum Abendessen, doch als wir am Mittag spazieren gehen wollten, wurden wir rüber gewinkt und vor uns wurde norwegisch aufgetischt. Dazu gehört immer das hauchdünne Brot sowie Kartoffeln und heute eben den Fischauflauf. Darin ist Dorsch, Maccaronen, Béchamelsauce und Eiweissschnee oben drauf, Optional mit Speckwürfeln. Und zum Dessert gab es Hafersuppe mit getrockneten Pflaumen und Weinbeeren. Es fühlte sich an wie an Weihnachten.

28 Feb 2022

Letzte Nacht hat es so gestürmt, dass alle Fenster bis zur Hälfte eingeschneit sind. Spektakuläre Aussichten gibt das.

27 Feb 2022

Diese dreieckige Holzkonstruktion wird nicht nur fürs Fische trocknen eingesetzt. Auch frisch gestrickte und gewaschene Socken werden auf einem solchen Holzgestellt, in kleiner Ausführung, aufgehängt. Unsere Nachbarin liebt das Stricken und ihre Sockenkollektion ist beeindruckend.

26 Feb 2022

Auf dem Weg zu unseren Nachbarn für einen Spielabend, sah man das Ausmass vom Schneesturm der letzten Tage. Unser Eingang war eingeschneit, obwohl Michi bereits mehrmals geschaufelt hat.

26 Feb 2022

Da es für uns doch etwas schwieriger zum Aussprechen ist, nennen Michi und ich es Keksi. Es ist eigentlich ein KitKat auf Norwegisch. Das tolle daran ist, dass die Verpackung auf der Innenseite sagt, wie man sich sicher auf eine Tour vorbereitet. Also sollte man mindestens ein Keksi vor der Tour essen und dann noch eins für auf die Tour einpacken – gute Verkaufsstrategie.

25 Feb 2022

Nach ein paar Tagen Sonnenschein ist nun wieder Niederschlag angesagt, mit wunderbaren Wolkenspektakeln.

23 Feb 2022

Es gibt hier noch die Schafrasse, welche bereits die Wikinger hatten. Wir haben einen solchen Hof besucht, wo sie die Wolle der ganzen Lofoten zu Garn verarbeiten und danach einfärben und verkaufen. Einheimische Frauen stricken Pullover, Mützen und Kleider, welche hier verkauft werden. Eine wunderbare Wertschöpfungskette.


Die Winterlämmer werden gerade geboren.

22 Feb 2022

Von etwas weiter oben sind die Lofoten noch beeindruckender.

21 Feb 2022

Von unserem Häusschen bis nach Å führt eine Aussichtsstrasse. Ich konnte kaum 10 Meter fahren ohne wieder ein Foto zu machen. Es ist einfach unglaublich schön hier und für mich definitiv das Paradies auf Erden. Hier ein paar Eindrücke (kleine Bilder können im Blog mit Klicken immer vergrössert werden):


Auf dem Weg nach Henningsvær


Falkland Strand.


Nusfjord – früher waren in den sogenannten Rorbuer die saisonalen Fischer untergebracht.


Von den Skrei werden die Köpfe aufgespiesst und zum Trocknen aufgehängt.


Brücken verbinden all die vielen Inseln.


Hamnøy ist der Fotoklassiker der Lofoten.


Blick in den Osten kurz nach Å.

Reine, ein weiterer faszinierender Fotopoint.


Und immer begleitet vom magischen Licht.


Hugo mitten drin.


Richtung Stramsund.


Ballstad und am Horizont die Bergkette der norwegischen Küste.


Ballstadt Hafen.

21 Feb 2022

Übernachtet haben wir an einem ganz besonderen Ort, am Hauckland Beach. Und weil der Himmel endlich einmal klar war, sahen wir sogar Nordlichter. Vom Auge aus waren sie nur leicht grün, doch die iPhone Kamera sieht mehr Farben als wir (ehrlich gesagt, habe ich es mir immer viel spektakulärer vorgestellt. Erwartungen eben…).

21 Feb 2022

Å

Der westlichste Punkt der Lofoten, wo auch Hugo hin kommt, ist die Ortschaft Å. Nur schon wegen dem Schild musste ich es sehen. Wie toll ist es eine Ortschaft mit einem Buchstaben zu benennen. Es ist aber auch landschaftlich unglaublich schön dort.


Das ist der Blick nach Westen, die äussersten Lofoten-Inseln.

20 Feb 2022

… wo Sand und Schnee sich treffen.

20 Feb 2022

Unsere Nachbarn haben uns heute zum Skrei-Essen eingeladen. Und zu einem Skrei-Essen gehört anscheinend auch Leber in Lebertran und noch etwas, das wie gepresster Kaviar ist. Einen ganz kleinen Bissen hab ich von beidem probiert. Sowohl Konsistenz als auch Geschmack ist sehr gewöhnungsbedürftig und wird meine Gabel wohl nicht mehr treffen. Es war ein wunderbares Erlebnis, ein richtiges Norwegisches Gericht mit Norwegern zu geniessen, auch wenn mir Fisch essen immer noch schwer fällt.

19 Feb 2022

Michi wurde auf ein Fischkutter eingeladen. Ein Freund von unserem Vermieter hat ihn mitgenommen und sie haben 650kg Fisch gefangen. Michi hat gestrahlt wie ein Kind an Weihnachten, als er mit einem Heilbutt nach Hause kam. Sie haben Skrei gefangen und einen Heilbutt, der gross genug war zum Behalten. Bei Sturm gibt es Fotos nur mit Finger.

19 Feb 2022

Auch Hugo hat ein wunderschönes und gar windgeschütztes Plätzchen, direkt am Meer mit Sonnenuntergangssicht.

19 Feb 2022

Zur Zeit sieht man sie immer wieder ums Haus herum, die majestätischen Seeadler. Fotografisch sind die riesigen Vögel nicht ganz einfach festzuhalten. Hier der bis jetzt beste Versuch.

18 Feb 2022

So ruhig habe ich unser Fjord noch nie gesehen. Zur Orientierung, unser Häusschen ist ganz am rechten Bildrand in der kleinen Bucht.

18 Feb 2022

Heute hatten wir zum Abendessen Besuch aus der Schweiz. Dank Facebook erfuhr Michi, dass ein Bekannter aus Beckenried auf dem Weg nach Narvik ist. Nach ein paar Nachrichten war klar, dass ihre Route genau an uns vorbei führt. So standen Coni und Turi plötzlich da berichteten von ihren spannenden Ferienwoche im Norden. Es war ein sehr inspirierender Abend.

17 Feb 2022


Auf der anderen Uferseite, links unter dem grossen dunklen Fleck Wald steht unser Häusschen.


Und das ist die Sicht Fjord auswärts.

16 Feb 2022


Der Schnee der letzten Tage endete in einem stahlblauen Himmel. Dieses Wetterfenster nutzten wir mit einer Skitour. Unser Vermieter nahm uns mit auf den Torskmannen. Sein Freund, ursprünglich aus Italien, hat die Tour in Bildern festgehalten.


Auf dem Gipfel sah ich das erste Mal in ein westlicheres Tal der Lofoten. Es windete unglaublich fest, aber die Aussicht war fantastisch!


Was für ein Tag!

15 Feb 2022

Es war bewölkt, doch plötzlich riss es auf und so gab es am Mittag eine Lawinensuch-Übung im Garten-Powder.

14 Feb 2022

Mal wieder einen malerischen Sonnenuntergang.

14 Feb 2022

Es wird wohl nie mehr eine schönere Büro-Aussicht geben. Das grosse Fenster ist wie eine Kinoleinwand. Das Wetter ändert sich so oft, dass es jedes Mal wieder für ein Lächeln sorgt.

13 Feb 2022

Nach einer Woche Schnee gab es heute Sonne! So machten wir uns auf unseren zweiten Hausberg, den Pilan und anschliessend gleich noch auf den Sautind. Denn es hatte Powder und die Aussicht war einfach Spektakulär. Als mich Michi das erste Mal auf die Klewenalp mitgenommne hat zum Skifahren, hatte ich mir die Lofoten so ausgemalt. Und es ist noch viel schöner als in meinen Träumen. Und das Lichtspiel den ganzen Tag über grandios.




Am linken Ufer bei der zweiten Halbinsel steht unser Häusschen.

12 Feb 2022

Diese Woche hatten wir so ziemlich jede Wetterlage. Der Wind kam aus allen vier Himmelsrichtungen, der Schnee in allen Formen und dazwischen ganz kurze Aufhellungen. Ein guter Mix von allem, was Michi zu fast täglichem Schneeschaufeln brachte. Zum Glück wird die Einfahrt zum Haus vom Nachbarn mit Traktor geschleudert.

11 Feb 2022

In unserem Häusschen hat es einen kleinen Ofen, den Michi für spezielle Momente einfeuert, denn hier oben wächst kaum Holz und wenn dann nur sehr langsam. Für mich gibt es nichts gemütlicheres, als ein wärmendes Feuer.

10 Feb 2022


Im weissen Haus rechts hinter der Tanne wohnen wir jetzt.


Hier die Aussicht (unser Haus ist rechts am Bildrand).


Hier frisch verschneit, mit dem bekannten weissen Zahn im Hintergrund. Und dem Mond.

10 Feb 2022

Es war über Mittag kurz windstill und ein klein bisschen wärmer. Das ergab den perfekten Schnee für einen Schneemann. Er schaut jetzt lachend in unsere Stube.

10 Feb 2022

Die grösste Waffe der Wikinger war ihr Stockfisch. Das Mikroklima auf den Lofoten eignet sich hervorragend um den frisch gefangenen Fisch zu trocknen und somit haltbar zu machen. Noch heute lebt diese Tradition und wie damals wird der Fisch auf dreieckige Holzgerüste gehängt. Langsam treffen die Fische vom Beringstrasse hier ein. Nach und nach füllen sich diese Gerüste jetzt, wir konnten aus der Ferne zusehen.

09 Feb 2022

Die grösste Stadt auf den Lofoten ist zugleich auch unsere nächste Einkaufsmöglichkeit. Mit knapp 5000 Einwohner ist es dennoch ein überschaubares Örtchen, wo man den grossen Sommertourismus zu spüren kriegt. 350’000 Touristen kommen jährlich hier vorbei. Die Skitouristen kommen erst im Frühling, so geniessen wir das Städtchen für uns.

09 Feb 2022

Da die Strassen gerne schneebedeckt und/oder vereist sind, ist spazieren nicht immer gleich erfreulich. Die Norweger haben dafür ein besonderes Gefährt. Ihr Schlitten hat Kufen, auf die man stehen kann. Auf der Sitzfläche vorne kann allerhand transportiert werden. Vor den Schulen stehen jeweils ganze Herden von solchen Schlitten.

08 Feb 2022

Heute waren die ersten Fischer da. In unserem Fjord kommen jetzt die Kabeljau Fische aus der Beringstrasse zum Laichen an. Von jetzt bis Ostern können sie den Skrei fischen, die grösste Delikatesse Norwegens. Die Nachbarn haben vorhergesagt, dass es noch ganz viele werden.

07 Feb 2022

Wegen dem Wetter gab es keine Skitour sondern über Mittag einen Strandspaziergang. Ein Eindruck davon:

07 Feb 2022

Am Meer wechselt das Wetter schnell. Hier oben noch schneller. Heute hatten wir fast stündlich eine Abwechslung von Schnee und Sonne. Was in etwas so aussah:

07 Feb 2022
[in Deutsch: Schafberg] Unsere erste Skitour führte uns auf den Berg gleich um die Ecke. Das Wetter war wechselhaft, der Schnee nicht erwähnenswert, aber die Aussicht war atemberaubend.

06 Feb 2022

Ouuu ich glaube, von dieser Aussicht wird es noch ganz viele Fotos geben. Die Lichtstimmung ist jede Minute anders und ich kann kaum aufhören, Fotos zu machen. Hier die Stimmung von heute Morgen.


(klicken, um einzutauchen)

05 Feb 2022

Nachdem wir angekommen sind, kam der Sturm auf und es hat ganz schön um die Ecken gepfiffen in der ersten Nacht. Sogar grau-in-grau ist die Aussicht fantastisch. Am Abend kamen wir kaum noch aus der Haustür, weil der ganze Schnee hier abgelagert wurde. Zum Glück wurde die Einfahrt vom Nachbarn mit Traktor geräumt. Wir sind dankbar, dass während unserer Reise das Wetter mitmachte.

04 Feb 2022

Zuhause. Nie hätte ich Gedacht, dass ich wirklich einmal in den Lofoten sein werde. Nach weiteren 1100 km sind wir nun hier – sogar für ein paar Wochen. Und das ist die neue Aussicht von unserem Zuhause, vom Büro und der Küche. Da wird nie mehr eine Büro-Aussicht mithalten können.

03 Feb 2022

Die Reise hier hoch war umgeben von unglaublichen Landschaften und jetzt kommen die aller schönsten:


Sonnenaufgang


Sonnenaufgang bei unserem Schlafplatz

03 Feb 2022

Nach einer super leckeren Pizza wollten wir aus der Stadt hinaus einen Schlafplatz suchen, da fährt hinter uns die Polizei mit Blaulicht. Wir fuhren an den Strassenrand, doch als die Polizei auch rechts ran fuhr, realisierten wir erst, dass sie uns wollten. Etwas nervös liessen wir das Fenster hinunter. Eine Polizistin fragte etwas scheu nach Michis Führerausweis. Da kam ein Polizist hinzu und zeigte auf die Leuchten vorne. Bei uns sei nur eine Lampe an. Ich stieg aus um erstaunt neben dem Polizisten festzustellen, dass wir wirklich Einäuger sind. Eigentlich gäbe dies eine Busse von 2500 NOK (ca. 250 Fr.), doch wenn wir es gleich beheben, würde er ein Auge zudrücken. Ich fragte nach einer Garage, da meinte er nur, an der Tankstelle da vorne gäbe es alles. Und so fuhren wir direkt die Tankstelle an und Michi und ich meisterten es im Team beide Birnen zu wechseln. Wir haben gleich die superstarken Norwegischen Leuchten gekauft und beide ersetzt. Hugo strahlt wieder. Die Schnappszahl vom 2.2.22 brachte uns Glück.

02 Feb 2022

Hier ist der Dreh- und Angelpunkt vom Norden Norwegens. Narvik verfügt über ein Skigebiet, das unter der Woche von 15–20 Uhr geöffnet hat und am Wochenende von 10–18 Uhr. Da es ohnehin bis ende Februar ganz oder früh dunkel ist, ist es Nachskifahren. Rechts im Bild sieht man die beleuchteten Gondeln, die hochfahren und links die beleuchtete Piste.

02 Feb 2022
[zu Deutsch: Ambosszinne]. Dieser markante Berg wurde 2002 zum Nationalberg von Norwegen erkoren. Weil bei der einen Fähre der Hafen für Elektrofähren umgebaut wird, mussten wir die Fähre von Drag nehmen und kamen so direkt an dieser Schönheit vorbei.

02 Feb 2022

Und das meist gebrauchte Schild ab 66° ist das Elch-Schild. Bis jetzt haben wir aber noch keinen gesehen.

02 Feb 2022

… Polarkreis sieht es so aus:

02 Feb 2022

Neben dem Kremboller gibt es auch Sjokoladeboller [zu Deutsch: Schoggibrötli]. An der Tankstelle am Polarkreis macht sich die Verkäuferin die Mühe, von Hand auf jeden Sack einen Spruch zu schreiben. Und auf unserem war das norwegisches Sprichwort: Ein Boller am Tag, ist gut für den Magen (oder wie die Britten sagen: An apple a day keeps the doctor away.) Nach einer eher kalten Nacht hat der ofenwarme Boller meinen Magen auf jeden Fall verzückt.

02 Feb 2022

Im Schneesturm und in der blauen Stunde sind wir über den Polarkreis gefahren und haben auf dieser Hochebene übernachtet. Michi hat eine Schneeküche gebaut und ein Abendessen gezaubert. Michi, der Gentleman, hat die Kälte auf sich genommen und ich durfte im Hugo alles vorbereiten.

01 Feb 2022

Die Landschaft zwischen Steinkjer (unserem ersten Schlafplatz) und dem Polarkreis war unglaublich spektakulär (sofern man Berge, Schnee und Meer mag).


Fjord von Mosjøen. Hier hat man das Eis arbeiten hören.

01 Feb 2022

Sie standen einfach so da, gleich neben der Strasse. Zuerst nur ein einzelnes Rentier und etwas später war eine ganze Herde gleich neben der Strasse. Als wir anhielten, liefen sie davon. Was für ein Erlebnis!

01 Feb 2022

Das Highlight für mich aus der Norwegischen Bäckerskunst, sowas wie ein Vanille-Berliner. Es hat so viel Vanillecrème darin, dass es als Mahlzeit gelten könnte.

31 Jan 2022

Was für eine Stadt! Trondheim ist unglaublich schön, vielseitig und so ruhig! Liegt sicher am Schnee, den Elektrobussen und der Kälte. Eine Mischung aus riesiger gotischer Kathedrale, alten Fluss-Holzhäusern und gemütlichen Cafés an jeder Ecke. Fantastische Mischung.

30 Jan 2022

Auf dem Weg in den Norden kommen wir an einem Natursentrum vorbei. Solche Orte können für Michi inspirierend sein und für mich bringt es eine Pause von der Arbeite mit ganz anderen Gedanken. Und hier mit einem ausgestopften Elch. Spannend, die Grösse von so nahe zu erfahren.

30 Jan 2022

Unsere Reise startet mit einer Fahrt in einen brennenden Morgenhimmel.

30 Jan 2022

Pläne sind dafür da, umgeschrieben zu werden. Eine Buchung von Stammgästen für unsere Hütte ist gestern eingegangen und da wir nächstes Wochenende ohnehin weiter ziehen wollten, sind wir jetzt kurzerhand am Packen. Wir fahren weiter in den Norden mit dem Ziel Lofoten. Bevor alles wieder in den Hugo passt, braucht es ein riesiges Chaos. Die Vorfreude ist jedoch riesig.

29 Jan 2022

Grau in grau hat auch seinen Reiz und Norwegen bietet besonders viele Nuancen davon.

28 Jan 2022

Da sich draussen Schnee und Regen abwechseln, braucht es Honigbrötchen um die Stimmung bei Laune zu halten. Honig aus der Dose habe ich sonst noch nie gefunden, schmeckt jedoch vorzüglich.

26 Jan 2022

Auf einem Stück Birkenrinde haben sich drei verschiedene Moose angesiedelt. Michi hat dieses Prachtsstück von seinem Spaziergang mitgebracht. Damit das Moos überlebt, haben wir es nach eingehendem betrachten, riechen und streicheln wieder in den Wald gebracht.

25 Jan 2022

In der Schweiz wächst Wacholder vor allem flach, dem Boden nach. Daher waren wir völlig erstaunt, als hier Wacholder-Bäume im Wald auftauchten. Sie geben dem Wald eine ganz besondere Atmosphäre.

24 Jan 2022

Weil ich schon so lange keinen mehr posten konnte, hier einmal wieder ein Sonnenuntergang.

23 Jan 2022

Auf dem Gipfel war es so windig, dass wir die Skis mit dem Rucksack beschweren mussten, um kurz die Aussicht zu geniessen.

 

23 Jan 2022

Diese Nacht haben wir auf einem grossen Platz geschlafen. Darauf war ein Kreis von Schnee freigeschaufelt und wir haben uns in eine Ecke gestellt. Später haben wir auch gemerkt, für was der Kreis war. Ein paar Junge kamen um mit ihren Autos auf dem Schnee zu sliden. So lernt man sein Auto richtig kennen.
Dieses Mal war es gemütlich um die 0° Grenze.

23 Jan 2022

Die Stimmung unterhalb der Gipfel-Wolke war fantastisch. Es hat sogar einen Regenbogen gegeben, so nahe habe ich noch nie einen Regenbogen beobachten können und wir sind sozusagen an seinen Anfang gelaufen. Er liess sich jedoch nicht wirklich einfangen.

22 Jan 2022

Auf dem Weg nach oben war mystisches Licht.

Michi hat für das Foto vollen Einsatz gegeben.

22 Jan 2022

In der Hoffnung auf Powder fuhren wir heute nach Oppdal. Obwohl sie in den letzten Tagen Schnee erhalten haben, war die Nacht zu warm. So haben wir uns für eine Skitour auf das Storhornet entschieden. Der Gipfel war von einer Wolke umgeben und kaum zu erkennen. Mit dem Gps haben wir dann doch die kleine Hütte im Weiss entdeckt. Sie war offen und darin befanden sich zwei Tische für einen windgeschützten Gipfelgenuss.

22 Jan 2022

Ja, ich bin ein Pasta-Kind. Die Skischule mochte ich nur, wenn ich nicht über Mittag bleiben musste, weil es immer Pommes gab. In der Schweiz gibt es in den Supermärkten mindestens ein Gestell voll mit diversen Pasta-Kreationen und -Produzenten. Hier muss man Pasta suchen und findet eine kleine und feine Auswahl. Dass es Barilla bis hier hoch schafft, hat mich erstaunt. Die landeseigenen Nudeln schmecken hervorragend und mit Kartoffeln in allen Varianten bin ich auch glücklich.
PS: Die Marke Old El Paso ist hier auch mit Fajitas und Saucen vertreten. Es lebe die Globalisierung.

21 Jan 2022

Was man hier an jeder Ecke von einem Fjord sieht, ein Hafen (in allen Grössen). Im Bild, die Ruhe vor dem Sturm. Rechts kommt bereits der nächste Regen oder Schnee.

20 Jan 2022

Nach den letzten Wochen in Norwegen ist uns aufgefallen, wie zurückhaltend und fast scheu die Norweger sind. Da frage ich mich, ob das etwas mit der Lage zu tun hat. Je südlicher desto offener und ausgelassen die Leute, je nördlicher desto verschlossener und ruhig? Verständlich, verkriecht man sich in der dunklen, kalten Jahreszeit gerne in seine warmen Wände. Mich nimmt es wunder, wie es im Sommer ist. Doch da die Temperaturen im April noch bei maximalen 9° liegt, werde ich mit Michi zurück kommen und wieder fix in Hugo ziehen. Was für goldene Aussichten!

19 Jan 2022

Da es wieder regnet, ein Foto aus dem Archiv. In Norwegen sind Strassenschilder gelb, wo sie bei uns weiss sind. So sind die Tempoanzeigen mit gelb-reflektierendem Grund und roter Umrandung (eine interessante, beissende Kombination). Im Schnee- oder aktuell im Regensturm definitiv hilfreich. Auch die Mittellinie ist gelb.

18 Jan 2022

In Molde waren wir in einem Shopping Center. Und es ist wirklich so, die Einrichtungsshops präsentieren das klassische Nordische Design. Super schön zum Ansehen. Farblich gruppiert, grafisch geordnet, herrlich.

17 Jan 2022

Letzte Nacht gab es Nordlichter! Leider ist mein Auge nicht so gut wie meine Kamera. Das Grün war auf dem iPhone viel intensiver als in real, weil der Vollmond zu hell war und wir vermutlich auch einfach noch etwas zu südlich sind. Trotzdem war es ein wunderbares Erlebnis.

16 Jan 2022

Endlich eine genaue Panorama Karte! Panoramakarten sind oft verwittert, zerkratzt oder so gezeichnet, dass man sie nicht eindeutig versteht. Auf dem Verden gibt es was ganz ausgeklügeltes. Auf der Scheibe sind alle Gipfelnamen eingraviert und mit dem Pfeil kann man direkt auf den Berg deuten und dann den Namen ablesen. Um ganz genau zu sein ist am Ende des Pfeils eine Kerbe um die Spitze genau zu platzieren. Fantastische Idee!

15 Jan 2022

Michi hat mir heute ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk gemacht, meinen Norweger-Pulli. Love it!

15 Jan 2022

Oberhalb von Molde gibt es den Varden, ein Aussichtsberg, auf den ein schöner Spaziergang – oder für die Einheimischen wohl die Trainingsstrecke – führt. Nachdem auch sie die letzten Tage wohl zuhause festsassen, war ziemlich was los auf dem Berg.
Als wir oben waren, haben wir auch verstanden wieso, die Aussicht ist gigantisch! Wie immer, kommt es auf den Fotos leider nicht ganz so beindruckend rüber. Unten sieht man Molde mit Flughafen links.

15 Jan 2022

Die männlichen schwarzweissen Eider Enten sind wunderschön, besonders in diesem Licht. Michi hat mir erzählt, dass es sogar vereinzelte davon in der Schweiz gibt. Die sind während einem Sturm dort hin «verweht» worden und konnten sich an das Süsswasser adaptieren. Vielleicht seht ihr ja mal welche.

15 Jan 2022

Da es heute kein Regen geben sollte, haben wir uns Molde angesehen. Ein schönes Hafenstädtchen mit einem wohl bekannten Jazz-Festival im Sommer. Vier Fähren führen von hier nach überall hin und es ist spannend, dieses Treiben im Fjord zu beobachten. Das Städtchen besteht hauptsächlich aus einer Einkaufsstrasse und vielen hübschen Cafés.

 

15 Jan 2022

Gestern wurden wir angehalten, in der Hütte zu bleiben. Es wurden einige Haushalte in Møre og Romsdal (so heisst der «Kanton», wo unsere Hütte steht) evakuiert. Inzwischen hat es sich beruhigt. Die Strasse vom letzten Wochenende hat es an einer Stelle aufgefalten. Unsere Hütte ist sicher. Hugo haben wir in etwas höhere Lagen gebracht. Die Gefahr besteht eher darin, dass Michi den Hüttenkoller kriegt. Und nächste Woche ist immer noch Niederschlag angesagt.

14 Jan 2022

Von Mittwoch Mittag bis heute Donnerstag Abend hat der Sturm Gyda in unserer Region 174mm Regen fallen lassen. Das ist ein neuer Rekord. Der Bach hinter unserer Hütte ist zu einem reissenden, tosenden Fluss geworden, dessen Rauschen permanent zu hören ist. Eindrücklich ist vor allem der begleitende dumpfe Ton, fast wie ein Donnergrollen, verursacht durch die Steine, welche im Fluss mitgeschoben bzw. mitgerollt werden.

13 Jan 2022

Es regnet und regnet. Meine Hoffnung, dass die Temperaturen fallen und wir Schnee erhalten, wurde nicht erhört. Nun schmilzt das schöne Weiss vor meinen Augen davon. Und Michi fängt bestimmt bald an Rundwanderungen in der Hütte zu machen.

12 Jan 2022

Die angekündigte Schlecht-Wetter-Front ist bei uns angekommen und es regnet. Zeit, Tee zu trinken. Michis Schwester hat uns ihren selbst angebauten und verarbeiteten Hanftee (ohne CBD) für die Reise geschenkt und der schmeckt herrlich. Genau das richtige, um dem Windpfeiffen und Regengeplätscher zu lauschen.

11 Jan 2022

Was will man mit Rädern, wenn man Kufen haben kann.

10 Jan 2022

Auf dem Nachhauseweg gab es so viel wunderschöne Ecken zu sehen, dass mein Telefon warm wurde. Hier ein paar kleine Einblicke.


Dazwischen gab es eine Fährenfahrt über einen anderen Fjord.

09 Jan 2022

Geschlafen bei -18° (im Hugo -7°) war am Morgen alles eingefroren, weshalb wir froh waren, gleich loslaufen zu können. Routen ist einer der höchsten Berge in dieser Region und da wir nu noch eine Stunde von Trondheim entfernt sind, auch dementsprechend begangen. Doch die Aussicht war fantastisch. Vom Meer bis zu den Bergen war alles zu sehen und die Sonne stand für einmal ziemlich hoch.


Mein Highlight vom Aufstieg: Die Hängebrücke 🙂


Während dem Aufstieg.

09 Jan 2022

Die Natur im Surnadal ist grandios. Der See Hostovatnet war umgeben von einer mystischen Stimmung, als der Dampf aufstieg. Es hatte Spuren über den See, wir haben diesen dann doch nicht getraut und sind am Flussufer entlang. Und einmal mehr: der Sonnenuntergang war gigantisch.

08 Jan 2022

Während den Weihnachtstagen hat eine Frau zwei Kätzchen hier abgeholt. Sie engagiert sich für die Friluftsliv, was unteranderem die Norwegische Variante vom Waldkindergarten ist. Mit 18 hat die Jugend hier die Chance, ein Jahr etwas ganz anderes zu machen. Da ist die Möglichkeit während einem Jahr Theater-, Tanz-, Foto-, Chemie-, usw. oder Friluftsliv-Unterricht zu nehmen. Wählt man Friluftsliv macht man ein Jahrlang alle Outdoorsportarten die man sich vorstellen kann. Friluftsliv ist sehr umfangreich und hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche mit der Natur zu verbinden. Nina, die Dame hat Michi für einen Austausch auf ihren Hof eingeladen und den haben wir nun besucht. Die hat Schafe, Geissen, ein Shetlandpony, zwei Isländer, Katzen, Hunde, eine Openair Bar im Sommer und diverse Gästezimmer. Sie führt den Hof in der 12. Generation und so stark mit dem Ort verwurzelt, dass das Dorf wie sie heisst: Torvik. Wunderschön gelegen. Und die zwei Gebäude auf ihrem Hof stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Austausch war für beide sehr bereichernd.

08 Jan 2022

Heute fuhr Hugo zum ersten Mal auf einer Fähre. Was für ein Feeling! War schon etwas nervös für ihn. Doch mit der Pole Position hat er sogar was von der fantastischen Landschaft mitgekriegt. Wir haben nur über ein Fjord gesetzt, dauerte kaum 15 Minuten.

08 Jan 2022

Nach einer Skitour ist die Sjoko Melk nicht nur optisch auch energietechnisch mein Alleskönner. Definitiv für Kinder konzipiert ist es schmackhaft für Gaumen und Augen.

07 Jan 2022

Es gab Schnee! So gingen wir direkt von der Hütte los auf die Alp oberhalb. Und ich sag nur eins, die Aussicht macht einem sprachlos.


Die kleine Insel im Fjord liegt vor meinem Büro-Fenster, als Orientierungshilfe.
(Tipp: Klick aufs Bild, mach es so gross wie möglich und scroll quer, dann fühlt es sich fast an, als würdest Du hier stehen.)

06 Jan 2022

Die blaue Stunde gibt es hier wirklich eine Stunde lang. Und zwar super intensiv. Als ich im Sommer am Atlantik war, nahm ich die blaue Stunde oft wahr. Doch hier kann man sich gar nicht verpassen. Es leuchtet alles in blau. Das Foto wird dem Erlebnis nicht gerecht, es ist jeden Tag aufs neue ein zauberhafter Moment. Und heute gab es Schnee, daher noch viel mehr. Ich bin erstaunt, hört man von den grossen Malern nicht mehr, dass sie in Norwegen waren. Die Farben und das Licht hier sind kaum zu beschreiben und täglich ein Kino für sich.

05 Jan 2022

Das Meer-Klima ist unvorhersehbar. Es wechselt fast täglich zwischen Schnee und Regen. Zur Zeit ist alles wieder eine riesige Eisblatter. Doch zwischen den Bäume findet man unglaublich intensive Grün.

04 Jan 2022

Das norwegische Wasser ist unglaublich schmackhaft. Definitiv das beste Wasser, das ich je getrunken habe – kein Wunder, kommt es doch zumeist direkt aus einer nahen Quelle. Und ein wahres Geschenk, es hat kein Kalk (wir sind auch noch keinem Kalkstein begegnet). Hier hätte sogar ich eine Glasdusche.

03 Jan 2022

Kurz vor Sunndalsora geht ein kleines Tal weg. Fährt man diese, heute komplett vereiste, Strasse ganz ans Ende, kommt man zu einem unbewohnten Talkessel. Zu Fuss spazierten wir bis zum Dalavatnet, dem See umgeben von Bergen. Fantastisch, halb zu gefroren. Im Sommer muss es hier ein ziemlicher Ansturm sein, führt hier eine Strasse dem Tal entlang und durch ein Tunnel ins Eiksdal (wo wir im Dezember mal waren). Die Ruhe jetzt ist wunderschön.

02 Jan 2022

Am 1.1. auf Skitour zu gehen ist fast schon Tradition. Dieses Jahr gab es sogar Powder. Doch die Wälder sind dicht und somit ist der erste bzw. letzte Abschnitt streng. Oben ist jedoch immer ein Spektakel zu sehen. Der Mohaugen ist im Innerdal, von dem behauptet wird, dass es das schönste Tal Norwegens ist.


Auf dem Weg dahin.

01 Jan 2022

Auf Weitsicht im neuen Jahr und viel Freude an den kleinen Dingen (wie Powder-Kurven).

01 Jan 2022

2021 wird ein spezielles Jahr, dachte ich bereits als Kind. Dies kam mir letzthin wieder in den Sinn und musste schmunzeln. 2021 war für mich wirklich ein ganz besonderes Jahr. Ein riesiger Dank an alle, die es auf irgendeine Art ermöglicht haben, vom Auftraggeber bis zur Deko-Schenkerin. Es ist ein Privileg, einen Traum verwirklichen zu dürfen und ich bin unglaublich dankbar dafür. Hugo hat mich in vielen Lebenslagen unbeschreiblich bereichert und ich hoffe, dies als Inspiration weiter in die Welt tragen zu können. Einen guten Rutsch!

PS: Erkenntnis vom 31.12.: Die Norweger sind besser im Zimtschnecken- als Kuchenbacken.

31 Dez 2021

In Norwegen sind Trolle allgegenwärtig. Alle Ungereimtheiten in der Natur sind irgendwie mit Trollen in Verbindung. So gibt es die Trolltunga (Trollzunge) oder der Trolltinder (Trollhut). Als ich an diesem Stein vorbei kam, dachte ich, dass es nach einem Troll-Dessert aussieht. Irgendwas gefüllt mit Schokolade und Sahne oben drauf? Die Troll-Verbundenheit ist überall spürbar und hat was magisches an sich.

30 Dez 2021

Der Sonnenaufgang war grandios.


Und für ganze 8 Minuten kam die Sonne über den Berg (wir waren sogar rechtzeitig).

29 Dez 2021

Seit sieben Jahren höre ich immer wieder, überleg Dir ein Rezept, ich bringe heute einen Fisch nach Hause. Die Rezepte stapeln sich bei mir, konnte ich noch keines ausprobieren (eigentlich bin ich ja froh). Auch heute geniesse ich einfach seinen Anblick und es gibt selber gemachte Pizza zum Znacht.

Korrigendum vom 29.12.: Michi hat in Alaska einmal einen Fisch gefangen und vor Ort grilliert. Der war super!

28 Dez 2021

Wir haben sogar etwas Powder gefunden in den Birken- und Erlenwäldchen. Fantastisch. Und um 15 Uhr fuhren wir im Sonnenuntergang den Hang hinunter, was gibt es besseres?


Wir haben wieder einmal die Sonne gesehen. Sie hat es knapp über den Berg geschafft.

27 Dez 2021

Die Sonne heute haben wir im Skigebiet von Oppdal genossen. Da die Sonne erst um 10 Uhr aufgeht, öffnet auch das Skigebiet erst dann. Wunderbar, für eine Schnarchnase wie mich. Glücklicherweise fuhr Michi die 1.5h hin und hat mich zu dem zauberhaften Sonnenaufgang geweckt.

27 Dez 2021

… geht es dann doch nicht. Und weil Michis Mama mir das Rezept von seinen Lieblingsbrunsli einfach so gesendet hat, habe ich mich am 23. doch noch daran gemacht, Guetzli zu backen. Obwohl es hier nur Mandelmehl oder Mandelplättchen gibt und nicht, wie im Rezept vorgesehen, Mandeln gehackt. So habe ich die norwegischen Brunsli mit Liebe von Hand in Herzen geformt, da ich meine Förmchen natürlich nicht dabei habe. Der Kenner meint, sie seinen fantastisch und so war heute auch schon das letzte gegessen, obwohl ich doppelte Menge gemacht habe.

 

26 Dez 2021

… und Pferde hüten wir während den Festtagen für unsere Vermieter. Die Hühner haben teilweise befiederte Beine, richtige Prachtsexemplare. Dem schönen Hahn ist der Umzug ins neue Gehege jedoch nicht gut bekommen und lag an unserem ersten Tag leblos da. Die beiden Pferde, also ein Shetlandpony und ein Isländer, haben dafür heute eine Weihnachtskarotte erhalten.

25 Dez 2021

… ist immer ein Herz zu finden.

 

25 Dez 2021

Heute hat’s voll geschneit und es gab doch noch weisse Weihnachten.

24 Dez 2021
[ausgesprochen Go Jül] heisst frohe Weihnachten. Das wünsch ich euch allen von ganzem Herzen! Geniesst die Zeit mit euren Liebsten und lasst euch von der Freude inspirieren. God Jul!

24 Dez 2021

Die Verlockung ist in jedem Landen unglaublich gross. Wer hat denn schon einmal Elch Gummibären gegessen? Was ich gar nicht verstehe, ist die Kombination von Lakritz und Schokolade. Uuuuhhh…

23 Dez 2021

In Norwegen allgemein ist die Architektur schlicht und bettet sich fast unbemerkt in die Landschaft ein. Doch bei ihren Fensterrahmen schaffen sie unterschiedliche kleine Muster, was den Gebäuden eine einzigartige Wärme verleiht.

23 Dez 2021

Auf der Reise waren die Nächste so kalt, dass alles, wirklich alles, eingefroren war, was nicht in unseren Schlafsäcken war. Da ich ungern mit meinen Sukkulenten kuscheln wollte, haben sie die Reise in den Norden nicht überlebt. Ich hatte gehofft, wenn ich sie langsam am Fenster auftauen lasse, dass sie vielleicht überleben. Doch die Wasserkanäle scheinen geplatzt zu sein. Beim Herz habe ich noch eine kleine Hoffnung. Vielleicht helfen ja meine Gespräche 🙂

22 Dez 2021

Ich hab Weihnachtsguetzli gefunden. Sie sind wie diese in den nordischen Filme: riesig. Und so fad wie die Farbe. Ein Versuch war es wert.

21 Dez 2021

Bud

Vor der Ortschaft Bud haben wir einen Spaziergang gemacht. Wir waren «Bouche bée»:

20 Dez 2021

007

Der neue James Bond spielt teilweise in Norwegen. Das fanden wir erst heraus, als wir unsere Route planten. Und die Atlantikstrasse ist wirklich eindrücklich.

20 Dez 2021

Für unsere Rundtour fuhren wir heute durch ein 8km langes Tunnel unter dem Meer. (Immer, wenn ich «unter dem Meer» sage, kommt bei mir der Ariella Song ins Ohr. Also alle, die Ariella die Meerjungfrau kennen, können jetzt mitsummen.) Es ist eigenartig, zu wissen, dass man unter dem Meer ist und mich nimmt es wunder, wie sie das mit dem Druck machen… Norwegen versucht seinen Fährenverkehr zu reduzieren und baut daher mehr Brücken und Tunnels. Ziel ist es, den Verkehr grüner zu machen.

20 Dez 2021

Da stand, Sonnenaufgang um 10.07 Uhr. Diese Auskunft liebe ich, da schaff es sogar ich, zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein. Und so war es einmal mehr ein Farbenspektakel (ein Sonnenaufgang dauert hier ca. 2.5h, um 8 Uhr war Dämmerung am Strand):

20 Dez 2021

Endlich wieder einmal im Hugo schlafen. Für mich immer noch das bequemste Bett überhaupt. Und heute direkt am Strand von Kristiansund. Und es gab sogar ein Nordlicht-Alert von 12%. Da jedoch die Bewölkung nicht weichen wollte, sah ich immer noch keine.

 

19 Dez 2021


Leider auf dem Foto nicht lesbar, aber der weisse Balken da drüben ist eine Leuchtschrift mit «Kristiansund» wie es Hollywood hat. Love it!


Auf einer der vier Inseln steht ein Turm mit fantastischer Aussicht über die ganze Stadt.


Turm-Aussicht.


Norwegen und seine Farben sind fantastisch – auch bei Vollmond.

19 Dez 2021

Um nebst unserer Hütte auch noch was von Norwegen zu sehen sind wir heute nach Kristiansund gefahren. Das ist eine Stadt direkt an der Küste. Die Fahrt da hin war spektakulär, da wir nur entlang von Fjorden gefahren sind und das Wetter so wechselhaft war, dass eine Stimmung schöner als die andere war. Kristiansund liegt auf vier Inseln und an einer davon ist eine Insel vorgelegt, die unverbaut ist und uns zu einem Spaziergang lud.

 

19 Dez 2021

Es war heute so mild, dass ich eingepackt mit meinen Schlafsackfinken sowie Daunenjacke unter Dach gelesen und die Wetterkapriolen beobachtet habe.

18 Dez 2021

Zuerst war da der Schneesturm, dann der Regensturm und jetzt sowas wie der Föhn. Fazit von dieser Woche, geniale Wetterstimmungen über dem Fjord, jedoch kein Schnee mehr und dafür gaaanz viel Wasser. Die vereisten Wasserfälle sind zumeist aufgetaut und es rauscht sehr intensiv vom Bach neben unserer Hütte. Perfekt zum Einschlafen, beim Autofahren eine grosse Ablenkung, weil sie so eindrücklich sind. Von überall her kommt Wasser den Berg hinunter und die Flüsse führen eindrücklich viel davon. So kommt es, dass es keinen Schnee mehr um unsere Hütte hat und man das bewachsene Dach sieht.

18 Dez 2021

Nach dem dass es nun seit Tagen stürmt und regnet, hatte Michi genug. Er musste raus und ist durch den Wald «gstrielet». Bevor er los ging, habe ich ihn gebeten, mir etwas mitzubringen. Einfach was ihm gerade vor die Nase fällt (vielleicht habe ich zu viel 3 Nüsse für Aschenbrödel geschaut). Und dann überraschte mich mein Prinz mit diesem Teller voller zauberhafter Farben und Strukturen.

17 Dez 2021

Oh, ich liebe Spiele spielen. Und Catan ist nach all diesen Jahren immer noch einer meiner Favoriten (obwohl ich dank Nadine und Marc ganz viele neue kennengelernt habe). So hat es dieses Spiel und natürlich Jasskarten mit nach Norwegen geschafft. Zwischen durch kann ich die Spielelust bei Michi entfachen. Wenn es draussen stürmerisch dunkel ist und neben einem eine Tasse Tee dampf, dann ist der Moment perfekt.

16 Dez 2021

Heute sah ich zum ersten Mal den norwegischen Mond. Er hat es nur ganz knapp an die Berggrenze geschafft. Ein besonderer Moment, dass sich die Wolken zwischen all den Stürmen für den Mond gelichtet haben.

15 Dez 2021

Eis

Den Strassen entlang säumen sich die Wasserfälle. Mal etwas kleiner oder dann ganz gross und hoch oben. Im Sommer muss es spektakulär sein, diese Wassermassen beobachten zu können.


14 Dez 2021

Auf dem Dach unserer Hütte wächst so einiges. Das ist hier ziemlich typisch. Aus der Nähe sieht das so aus:

13 Dez 2021

Bis jetzt ist mir noch kein Raucher begegnet und das wurde mir erst bewusst, als ich diese Kästen bemerkte. Hier kann man Zigaretten oder Snus kaufen. Ansonsten sieht man nirgends offene Tabakwaren. Sie sind gänzlich aus dem Sichtfeld verbannt. Die Versuchung ist bestimmt kleiner, als wenn man an einer Kasse wartet und all die Zigaretten anstarren darf. Die Schokolade liegt dann auch immer so verführerisch da.

12 Dez 2021

Heute waren wir auf prähistorischer Spurensuche. Zumindest war die Intention, die 6000 Jahre alten Felszeichnungen zu sehen. Aus Konservierungszwecken werden sie zur Zeit behandelt – und waren abgedeckt. Doch die Aussicht hat alles vergessen lassen.


Kirche von Eidsvag. Die einheitliche Holz-Architektur verleiht ganz Norwegen einen einzigartigen Charme.


Danach fuhren wir bis nach Eikesdalen, an einem See entlang, der auf 26 m.ü.M. liegt und von 1800 Bergen umgeben ist.
Und wir sahen schon wieder die Sonne!

11 Dez 2021

Um wieder einmal die Sonne zu sehen, sind wir auf den Trolltinder gekraxelt. Der Schnee war es nicht wert, aber die Aussicht um so mehr.

10 Dez 2021

Bis jetzt haben wir noch keinen echten Butter gefunden. Für mich, die ansonsten vegan leben könnte, ist das fast tragisch. Margarine ist einfach nicht vergleichbar und schmeckt überhaupt nicht. Und das, nachdem ich in Frankreich mich durch all die Alpbutter-Varianten durchgefuttert habe.
Zudem gibt es auch keine Weihnachtsguetzli hier. Das überrascht mich sehr. Sie haben vor allem Marzipan und Lakritze. Kann beides nicht mit Weihnachtsguetzli mithalten. Ich freu mich bereits auf nächstes Jahr mit einer doppelten Ration Zimetsternen.

PS: Selber backen ist auch keine Option. Ohne Butter ist das nicht das gleiche (kann man auch als Ausrede ansehen).

09 Dez 2021

Der sechst höchste Wasserfall der Welt ist gleich hier um die (norwegische) Ecke. Vinnu ist mit 865 Metern der höchste Wasserfall Europas und zur Zeit eingefroren. Zwischen Juni und September fliesst er über vier Stufen ins Tal. Wir sind etwas hochgestapft und konnten ihn unter einer Eisschicht noch fliessen sehen, immer noch super schön.

08 Dez 2021

Einen Einblick in unsere Blockhütte. So hausen wir zur Zeit:


Die Stimmung dieser Aussicht ändert sich stündlich, zumindest in den sechs wo es hell ist.


Sofa mit Verandazugang.


Küche. All das ist ein einem Raum. Dazu einfach noch das Schlafzimmer und ein Bad. Perfekte Grösse.


Und der Sonnenuntergang.

08 Dez 2021

Die Strassen in Norwegen sind zumeist leer. Jedenfalls Sonntags sieht man kaum jemanden. Und auf unserem Einkaufsweg treffen wir auch selten auf Autos. Wenn man dann doch einmal Autos antrifft, zum Beispiel in kleinen Orten, dann ist alles ruhig, zuvorkommend und stressfrei. Noch nie habe ich hier eine Hupe gehört und niemand ist an Hugos Fudi geklebt. Vielleicht liegt es an den Strassen. Sie sind schnee- und eisbedeckt, weil die Sonne nicht so weit runter kommt und nur gesplittet wird. Das ist ein wunderbares Autofahren und das Gegenteil von Frankreich. Hier bleibt einem sogar Zeit, die Weihnachtsdeko zu bewundern. Sie haben hoch oben auf dem Berg ein leuchtendes Dreieck aufgestellt, das eine Weihnachtstanne ergibt, wunderschön!

07 Dez 2021

Es ist eigenartig, auf 0 Metern über Meer zu wohnen, zumindest für mich. Das habe ich noch nie und wenn ich darüber nachdenke, ist es irgendwie komisch, so weit nördlich zu sein und trotzdem auf 0 Metern. (Meine Gedankengänge sind nicht immer nachvollziehbar, nicht einmal für mich. Deshalb lassen wir das.)
Es ist toll auf 0 Metern zu wohnen und trotzdem direkt im Schnee zu sein. Als Kind hätte man mir das kaum beibringen können, für mich gab es nur im Kanton Graubünden Berge sowie Schnee und sonst nirgends auf der Welt. Vielleicht ist es deshalb meine Wahlheimat geworden. Nun schlafe ich zur Zeit auf vielleicht 10 m.ü.M. und sehe die Berge direkt vor mir. Auch nach einer Woche immer noch mystisch schön.

06 Dez 2021

vereint – Michi sitzt im Auto:

05 Dez 2021

Heute gingen wir auf unsere erste Skitour. Eine kleine feine, um die Verhältnisse auszukundschaften. Der Weg hoch führte uns durch einen wunderbaren Wald und über ein Maiensäss hoch zum Grønfjellet. Sobald wir aus dem Wald waren, konnte ich den Blick nicht von den Fjords nehmen. Es ist einfach grandios. Fast etwas wie um den Vierwaldstättersee, nur sahen wir keinen Menschen (erst kurz vor Hugo kamen uns zwei entgegen). Hier die Sicht von der Hochebene.


Der Sturm hast die letzten Tage den Schnee arg verfrachtet und leider auch gepresst (klicken für gross).

05 Dez 2021

Auch auf dem stillen Örtchen ist Norwegen durch und durch. Der Elch läuft durch den Wald auf dem WC Papier. Als ich das im Laden sah, konnte ich nicht widerstehen. Zum Glück war es auch das einzige recycling und in Norwegen produzierte Papier, sonst hätte ich noch einen Design-Nachhaltigkeits-Konflikt im Laden ausfechten müssen. Schwein gehabt, oder in diesem Fall Baum gehabt.

04 Dez 2021

Nach dem Sturm gestern, gab es Sonne heute, welche wir am Mittag für einen Spaziergang in ein abgelegenes Tal nutzen. Die Landschaft war einfach grandios und macht mich sprachlos, daher hier einfach ein paar Bilder:


Der «Nasen-Berg» vorne rechts hat es mir mächtig angetan. Den hat man bereits am Taleingang gesehen und wegen dem sind wir überhaupt bis hierher gelaufen. Der Sturm von gestern hielt in den höheren Lagen an.


Im Sommer gibt es hier hinten eine Hütte, die Waffeln serviert. Es wäre das Pünktchen auf dem i gewesen. Lustigerweise war ein französisches Camper Pärchen auch gerade auf den Parkplatz gefahren und wir sind gemeinsam ins Tal hinein gelaufen (Deshalb gibt es jetzt auch mal ein Foto von uns). Sonst haben wir nur noch Hasenspuren gesehen.


Auf dem Weg zurück zu Hugo gab es diese Aussicht, Talauswärts. Das Licht beeindruckt mich jeden Tag aufs Neue.

03 Dez 2021

Und so kann die Büro-Aussicht auch sein. Love it.

02 Dez 2021

Die Aussicht um 12 Uhr aus unserer Hütte. Nebst dem Sonnenstand ist es spannend, Ebbe und Flut zu beobachten. In der Nacht hört man das Meer viel näher.


(mit Klick vergrössert sich das Bild)

01 Dez 2021

Ein Grosseinkauf war nötig. Für mich das Highlight hier. Denn der Norden und sein Verpackungsdesign ist einfach einmalig. Und Einkaufen dauert Stunden mit mir. Oft landet etwas im Korb nur weil es schön Aussicht, ich jedoch keine Ahnung habe, was sich darin befindet.


Müesli


Brot

30 Nov 2021

Nachdem wir im dunkeln eingezogen sind, ist die Überraschung am Morgen um so grösser.
Mit Sicht auf diesen Sonnenaufgang lässt es sich hervorragend arbeiten.

29 Nov 2021

Hier bleiben wir nun einmal. Voraussichtlich bis ende Januar geniessen wir den Schutz und die Wärme einer Blockhüttte direkt an einem Fjord. Die Besitzer haben einen Hof und fahren über Weihnachten zu ihrer Tochter in den Norden, zudem ist sie Schweiz-Fan. Weil Michis Beruf fasziniert, er Erfahrung mit Tieren hat und ich ihnen bei der Website helfen kann, haben wir die Hütte gekriegt und sind auch gleich eingezogen.

Unsere Zuhause mit begrüntem Dach, direkt am Fjord.


Sonnenuntergang.

29 Nov 2021

Trotz Heizung war es jetzt einfach zu kalt und wir machten uns auf den Weg zu einer Hütte, die wir angeschrieben hatten. Auf dem Weg dort hin war das Licht unglaublich schön. Es ist sozusagen stetiges Licht vom Sonnenauf- bzw. -untergang. Der Küste entlang konnte ich es kaum fassen, die Fjords mit den Bergen zu sehen. Das ist ein Naturspektakel sondergleichen.

28 Nov 2021

Die Schönheit dieser Landschaft kann man gar nicht einfangen. Am liebsten hätte ich alle paar Meter ein Foto gemacht. Ein paar Eindrücke einfach so, es ist in Natur noch viel majestätischer. Übernachtet haben wir dann in Andalsnes, bei -12°.

27 Nov 2021

Die Norweger können auch backen. Super leckere Zimt-Kardamom-Knöpfe zaubern sie hier.

27 Nov 2021

Ein wunderbares Vogelgezwitscher weckte uns heute Morgen. Im Baum neben Hugo sass eine ganze Gruppe Hakengimpel und trellerten vor sich her. Michi war ganz fasziniert von dem unbekannten Vogel und sein Herz hüpfte, denn dieser Vogel ist nur im Norden heimisch. Leider ist das Foto nicht so scharf, er ist sehr schön gezeichnet.
Mich fasziniert noch mehr die verschiedenen blau-violett Töne vom Sonnenaufgang beim Blick auf Lillehammer.

27 Nov 2021

Ohne Toolie ging es weiter in den Norden. Nach so vielen Städten liessen wir Oslo dann doch aus und haben ein gemütliches Plätzchen vis-à-vis von Lillehammer gefunden. Durch die Bäume sieht man die beleuchtetet Skisprungschanze.

26 Nov 2021

Manchmal soll es einfach so sein. Nach kurzen hin und her schreiben, trafen wir heute Morgen Toolie am Bahnhof von Mölndal. Toolie war in Kanada eine von Michis Mitbewohnerin und sie brachte mir Catan bei. Im ersten Winter verbrachten wir so manch eine Stund beim Spielen, Langlaufen, Powdern oder Bier trinken. Und jetzt ist sie einfach da in Schweden. Im Norden aufgewachsen arbeitet sie zur Zeit auf einem Bauernhof im Süden und weil es der Zufall so will, war sie heute auf dem Weg zu ihrem Bruder nach Ski (was für eine Adresse!), kurz vor Oslo. So nahmen wir sie mit und hatten eine wunderbare Fahrt mit guten Gesprächen, Rehen neben der Autobahn, stahlblauem Himmel (zum ersten Mal) und zauberhafter Landschaft. Ihr Bruder mit Familie lebt in einem norwegischen Häuschen. Ihr Vater ist zur Zeit auch gerade auf Besuch. Beide hatten wir in Kanada bereits kennengelernt und es war ein freudiges Wiedersehen. Das beste aber war, Freitag ist in Norwegen Waffel-Tag (eigentlich ein Grund, hier zu bleiben). Und zu den Waffeln essen sie Braunkäse, ihre Spezialität. Das ist caramelisierter Käse. Klingt eigenartig, schmeckt noch eigenartiger, aber irgendwie passt es zu den Waffeln – noch eigenartiger.

26 Nov 2021

Diese Nacht verbrachten wir an einem See nahe Göteborg. Hugo ist am Morgen komplett eingefroren. Und beim Morgenspaziergang zum See knirschte es so schön unter den Füssen. Der Frost zeichnet alle Konturen nach und bringt eine magische Stimmung ins Morgengrauen, um 8:45 Uhr…

25 Nov 2021

Eine riesige Baustelle, das ist Göteborg kurz zusammengefasst. Nebst dem grossen Hafen hat es auch tolle Ecken in der Altstadt und die kleinen Kaffees laden zum Verweilen ein. Auffallend ist, dass nirgends ein schreckliches Logo zu sehen ist. Toll war vor allem das Sonnenspektakel, welches wir von einer Anhöhe aus sahen.

25 Nov 2021

Für diese Nacht haben wir einen Platz am Meer gefunden mit Blick auf Dänemark. In Schweden gehe ich am liebsten in Nahrungsmittelläden, denn das Verpackungsdesign hier ist einfach Spitzenklasse. Was mir zum ersten Mal auffällt, sind die Strassenschilder. Wenn irgendwie möglich sind sie blau-gelb – die Pfeile bei engen Kurven oder die Warnschilder bei liegenden Polizisten. Das nenn ich mal ein landesweites Corporate Design.

24 Nov 2021

Was für eine Stadt! Städte am Wasser finde ich ohnehin immer spannen und Kopenhagen fasziniert alle Sinne. So grosszügig geplant, die Altstadt mit toller alter und aussen herum mit interessanter moderner Architektur. Kleine Läden mit spannenden Konzepten und noch kleinere Innenhöfe lassen mein Herz höher schlagen. Wo man hinblickt inspiriert einem ein Muster, Farbkombinationen oder Produkte mit dem typischen nordischen Design. Und das Tüpfelchen auf dem i war eine kleine Bäckerei mit Kanelstangen, die mein Zmorgen war – einfach himmlisch (Michi würde hier eher die Bäckerin als das Tüpfelchen bezeichnen, sie war wie aus dem schwedischen Bilderbuch: gross, blond, mit einem tollen Lachen und dann noch zuvorkommend). Kopenhagen habe ich bestimmt nicht das letzte Mal besucht.

24 Nov 2021

Während der eine fährt, ist auf der Beifahrerseite das Büro. Und dazwischen gibt es Kultur. Heute haben wir die Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht. Zuerst fand ich nicht die Kraft, begleitete dann Michi doch. Die Natur hat diesen Ort zu einem würdigen Mahnmal gemacht, doch das Elend fährt einem durch Mark und Bein. Darauf hin musste ich gleich schlafen, um das erlebte zu verarbeiten.
Deshalb haben wir am Abend Hugo zu einem Coworking Space umfunktioniert. Ein eindrucksvoller Tag war das.

23 Nov 2021

Nach der längsten Brücke, über die ich als Fahrerin je gefahren bin, haben wir einen schönen Platz für die Nacht gefunden. Etwas vom Strand entfernt, doch von dort hat man einen traumhaften Blick auf die Brücke. Dänemark ist faszinierend. Auch wenn flach, ist die Landschaft vielseitig und die Architektur sehr harmonisch.

23 Nov 2021

Es ist spät hell und früh dunkel. Autofahren in der Nacht verlangt viel ab, man sieht die Konzentration. Eigentlich sollte es ein Sonnenuntergangsfoto werden und Michi hat einen richtig tollen Schnappschuss aller Lichter eingefangen. In Kassel an der Autobahnraststätte Göttingen war dann wirklich Schluss für den ersten Tag.

22 Nov 2021

Eigentlich sollte die Reise bereits am Freitag beginnen, doch Michi hat die Grippe erwischt. Das hat mehr Zeit fürs einräumen gegeben. Nun starteten wir heute voller Energie Richtung Norden. Bereits in Diessenhofen mussten wir unsere Route umplanen. Wegen dem Markt im der Stadt kamen wir nicht über die gewünschte Brücke. So verliessen wir die Schweiz eben bei Schaffhausen.

22 Nov 2021

Jetzt wird es Hugo warm ums Herz. Während einem Tag hat uns Din Busmech eine Dieselstandheizung montiert. Als Handlanger konnten wir unterstützend mit dabei sein. Was für eine Aussicht, an richtig kalten Tagen etwas Wärme generieren zu können. Norden – wir kommen!

18 Nov 2021

Momentan ist warten angesagt. Hugo steht sich die Räder in den Bauch, während er die wunderbaren Sonnenuntergänge im Thurgau geniesst. Und wir schwirren umher, um die letzten Dinge zu erledigen.

16 Nov 2021

Was für ein Muster sich auf dem Waldboden von Filisur gebildet hat, hier kam der erste Schnee noch nicht hin. Der Herbst ist zauberhaft.

11 Nov 2021

Der erste Schnee liegt um Hugo. Glücklicherweise darf ich bei Michi in der Roulotta übernachten. Ich freue mich auf die Heizung!

08 Nov 2021

Nun erzähle ich Michi seit sieben Jahren, dass ich mal mit ihm Tandem fahren möchte. Er fand das nie eine gute Idee. Doch heute war es soweit und er halt sich darauf eingelassen. Nach einer kurzen Diskussion, wer nun vorne sitzen darf, entschieden wir uns, dass ich zeige wie es geht und er fährt dann zurück. Es war noch lustiger als ich mir vorstellen konnte. Eine Wiederholung gibt es leider nicht.

07 Nov 2021

Heute war die französisch Prüfung in Montreux. Highlight vom Tag war wieder einmal der Sonnenuntergang. Hugo hat sich schon fast wie zuhause gefühlt. Ich habe den selben Parkplatz erwischt, wie im Sommer. Einfach immer wieder schön am Lac Leman.

04 Nov 2021

Nach ganz vielen bereichernden Momenten mit meinen Gasteltern ging es wieder weiter. Das Foto ist von Isabelle, meiner Gastmama, mit einem Händchen für schöne Lichtstimmungen.

04 Nov 2021

Nach genau 20 Jahren sah ich heute meine Gasteltern in Genf wieder. Und es war, als wäre ich gestern hier gewesen. Das Haus hat noch genau den selben heimeligen Geruch, meine Gasteltern haben sich überhaupt nicht verändert und Hugo hat perfekt in auf den Hofplatz gepasst. Das ist wirklich ein magischer Ort, mitten in der Stadt Genf. Und endlich habe ich vieles verstanden, was mir damals aus sprachlichen Gründen nicht möglich war. Wir hatten richtig gute Gespräche. Es freute mich zu sehen, dass sich meine Mühen der letzten Monate gelohnt haben. Ich hatte damals ein riesiges Glück, dass ich in diese Familie kommen durfte. Sie haben mir ganz andere Werte mit auf den Weg gegeben.

01 Nov 2021

Heute war Hugo zurück, da wo er entstanden ist. Auf dem Hof von Michis Schwester durften wir übernachten, einen Baumpflanzen, Kühe zügeln und bei einem Sonntagsspaziergang die Schönheit der Innerschweiz mit allen Sinnen geniessen. Das ganze Wochenende ein Glücksmoment am anderen.

30 Okt 2021

Diese Tiere mag ich schon ganz besonders. Bei Michis Bruder habe ich immer das Glück, welche zu streicheln und mit Brot zu füttern. Heute war ein besonderer Tag und ich durfte zusammen mit Luisa die Schafe auf die nächste Weide zügeln. Und wie eine Stadt-Tussi musste ich diesen super tollen Moment festhalten (es war nicht sehr schwierig, mit einem Sack Brot in der Hand läuft einem wirklich jedes Schaf hinter her).

29 Okt 2021

Was für eine Aussicht nach dem Familienfest bei Michi. So steh sogar ich gerne auf.

29 Okt 2021

Ein Team von Geomanten in Gais wollte mich kennenlernen. Sie wünschen sich ein Erscheinungsbild. Wieder mit Hugo unterwegs gibt es auch wieder fantastische Sonnenuntergänge zu berichten. Die Sitzung war einzigartig und die Geomanten haben mich schwer beeindruckt. Mal sehen, ob dies auf Gegenseitigkeit beruht.

28 Okt 2021

Nach dem ich den ganzen Sommer im Hugo lebte und träumte, war es ganz schön eigenartig im Haus bei meiner Mama zu schlafen. Es war so viel Raum da. Das hat mich fast etwas überfordert. Doch Hugo war jetzt eine Woche beim Spengler und heute konnte ich ihn endlich wieder abholen und er sieht aus (und riecht) wie neu. Meine Spuren aus Slowenien und Espelette sind nicht mehr zu sehen.

27 Okt 2021

Nach langer, langer Zeit wieder einmal ÖV fahren. Ein eigenartiges Gefühl. Aber endlich wieder einmal Michi gesehen. Die Herbstfarben im Albulatal sind fantastisch. Und das Wochenende mit stahlblauem Himmel war unglaublich. Nach so viel Meereslevel hatte ich heute mal wieder eine Rundsicht auf 2657m. Super schön!

24 Okt 2021

Nun bin ich wieder im Thurgau. Hugo wurde heute komplett ausgeräumt und gründlich gereinigt. Am Abend kam er direkt zum Carrossier. Jetzt wird er eine Woche repariert und ich schlafe wieder mit viel Raum um mich, ganz schön eigenartig. Ich vermisse ihn schon sehr. Und da Hugo nun nicht bei mir ist, wird es auch nichts zu berichten geben.

20 Okt 2021

Ich wollte immer mal zwischen den grossen Transportern schlafen. Da ich selber erstaunt war, wie gut ich voran kam, nahm ich eine der letzten Raststätten vor Frauenfeld und parkierte mich mitten in die Camions. Das war eine lustige Erfahrung. Das Rauschen der Autobahn hört man die ganze Nacht, ich bevorzuge also wieder ein Plätzchen in der Natur. Aber die Erfahrung war es wert.

19 Okt 2021

Heute hiess es zurück fahren. Da ich in der Nacht gearbeitet hatte, brauchte ich um 2 ein kurzes Nickerchen auf einer Raststätte. Was super war, denn so kam ich überall um den Stau herum. Den Sonnenuntergang im Rückspiegel und der Blick auf den Neuenburgersee war das Highlight der langen Strecke.

19 Okt 2021

Heute gab es die letzte Galette, so nennen sie die salzige Crêpe, und eine super leckere Gaufre. Der hausgemachte Teig schmeckte himmlisch.

18 Okt 2021

Eine zauberhafte Römerstadt. In Uzès haben die Römer das Wasser gefasst und über die 50 km bis nach Nîmes das Aquädukt gebaut. Und dieses Städtchen ist wunderschön! Auf einem Weingut, bei dem gerade der Wein abgefüllt und verpackt wurde, durfte ich mich hinstellen und zu dem rhythmischen Klappern arbeiten. Das war ein toller Takt und eine wunderbare Arbeitsatmosphäre.

18 Okt 2021

Nachdem ich nun das letzte Mal im Mittelmeer war (und es ist richtig kalt, viel kälter als der Atlantik), geht es nun an die Süd-Nord-Achse – erst einmal in kleinen Schritten. Heute kam ich bis Arles und habe das Kolosseum und Theater aus der Römerzeit bestaunt, ein Croissant in der Sonne gegessen und das Café von van Gogh gesehen. Um den Römer-Tag zu komplettieren fuhr ich noch zur Pont du Gard und habe mich von dieser immensen Baukunst beeindrucken lassen,  und wieder einmal von einem Sonnenuntergang.

17 Okt 2021

Ein Tag mit Andi – was für ein Geschenk! Meine Lehrzeit war einer der bereichersten Zeiten in meinem Leben, dies Dank Andi. Er hat mir nicht nur mein Handwerk und die Kreativität beigebracht sondern mir auch viel auf meinen Lebensweg mitgeben. Und heute durfte ich wieder einen solch inspirierenden Tag wie damals vor 20 Jahren erleben. Gekrönt von einem hervorragenden Ratatouille und Risotto.

16 Okt 2021

… und schon war ich in der Camarque. Bis jetzt habe ich immer nur kurze Strecken gemacht, einfach weil es so viel zu sehen gibt überall und trotzdem bin ich am Atlantik gelandet. Nun ist es Zeit, wieder Richtung Schweiz zu kommen. Die Beule von Slowenien ende Monat repariert. Und weil mein ehemaliger Lehrmeister noch das Wochenende in der Camarque ist, habe ich mich gewagt, 597 km am Stück zurück zu legen. Und belohnt wurde ich mit einem unglaublichen Sonnenuntergang über den Seen der Camarque.

15 Okt 2021

In und um Espelette wachsen die berühmten Piments, eine Art Paprika. Und hier gibt es alles mit Piment, pur als Gewürz, in jeglichen Fleischvariationen, im Käse, als Gonfi in Teemischungen etc. Das Städtchen ist architektonisch wunderschön baskisch, sie sind aber auch auf Car-Ladungen von Touristen vorbereitet.

14 Okt 2021

Für ein neues Projekt gab ich mir heute eine Inspirations-Wanderung. Auf La Rhune führt ein historischen Zug und ein wunderschöner, super steiler Wanderweg. Die Wilden Ponys Pottok rascheln links und rechts vom Weg und stehen auch einfach mal mitten drin. Oben angekommen gab es eine atemberaubende Aussicht auf den Atlantik, das Baskenland und die Pyrenäen. Wow! Ich konnte mich nicht satt sehen und hab die Zugfahrt nach unten immer wieder nach hinten geschoben. Ich konnte acht Bartgeier beobachten, wie sie im starken Wind mühelos segeln konnten, wunderschön mit den verschiedenen Bergketten im Hintergrund.

Eine würdige Verabschiedung vom Atlantik.

14 Okt 2021

Heute wurden Hugo neue Bremsbeläge montiert. Mein Nachbar vom Camping hat mir sein Mechaniker Pantxoa (baskischer Vorname) empfohlen. Angekommen, war Hugo zu hoch, so musste der Mechaniker draussen auf dem Platz auf dem Boden die Bremsen wechseln. Im Gespräch erfuhr er, dass ich Grafikerin bin und hat mich gleich gefragt, ob ich ihm bei seinem Logo nicht helfen könne. Er hätte überall gefragt und niemand könne ihm die kleine Anpassung machen. Sein Logo hat eine Kreis und der sollte mit einer Reifenspur sein. So arbeitet ich im Bus, einmal schräg auf diese Seite und dann auf die andere, und der Mechaniker draussen. Wir wurden gleichzeitig fertig und als ich die Tür öffnete und er sein Logo sah, war da eine Freude die unglaublich schön zu beobachten war. Völlig erstaunt und überglücklich hat er mir dafür noch das Öl und den Reifendruck kontrolliert (ich gebs ja zu, das ist wirklich nicht meine Stärke, auch wenn ich rund um Autos aufgewachsen bin). Beschenkt mit einer Flasche Wein, einem fast neuen Hugo und einem unendlichen Lachen auf dem Gesicht, machte ich die erste Etappe ins Landesinnere.

13 Okt 2021

Nun bin ich bereits eine Woche hier und jeden Abend habe ich mir den Sonnenuntergang angeschaut. Das Meer, die Klippen und der Blick auf die Pyrenäen und Spanien sind es wert, jeden Abend etwas mehr zu frieren. Heute Abend fand auf diesem Platz ein Filmdreh statt und es war spannend, die französische Produktion zu beobachten. Für was genau weiss ich nicht, der Tänzer war auf jedenfalls Spanier und hat mächtig gefroren.

Und hier der letzte Sonnenuntergang von der Küste:

12 Okt 2021

Der geometrischen Anblick von Strand, Meer und Himmel habe ich diesen Sommer schätzen gelernt.

11 Okt 2021

Endlich in den Pyrenäen, auch wenn noch in den kleinen Hügeln. Sare ist ein schmuckes Dorf gleich an der Grenze. In der Kirche gab es ein klassisches Konzert einer baskischen Alt-Sängerin.

10 Okt 2021

Die Stadt direkt an der Grenze zu Spanien ist vielseitig. Ein Surf-Paradies für Anfänger, ein Strandparadies für Sonnenanbeter und dann gibt es auf der Klippe ein Schloss mit Park, fantastischer Sicht und endlich mal Schafe.

10 Okt 2021

Bouche bée! (franz. vor erstaunen offener Mund) Diese Kirche ist etwas ganz anderes, als ich bisher gesehen habe. Mit den Balkonen an der Seite wirkt es mehr wie ein Opernsaal. Das Ambiente ist wunderschön und das Schiff mitten in der Kirche, ist Zeuge für die Wichtigkeit der Seefahrt. Die Basken haben es bis nach Japan geschafft. Es gibt dort noch eine kleine Gemeinschaft, die eine Art Baskisch sprechen.

 

09 Okt 2021

Die Tage sind inzwischen merklich kürzer. Die Sonne scheint um 8.15 Uhr in den Bus und um 19.30 Uhr geht sie wieder unter. Und bietet jedes Mal ein Spektakel für sich.

08 Okt 2021

Eigentlich liegt der Campingplatz in Socoa, die Städtchen sind einfach zusammengewachsen. Der Sonnenuntergang von hier mit Spanien und den Pyrenäen im Hintergrund ist unglaublich schön.

07 Okt 2021

Nach langem zögern habe ich mich doch entschieden, doch noch mehr südlich zu fahren. Campingplätze werden rar und in Saint Jean de Luz habe ich noch einen gefunden. Spannend ist die Konditionierung von Farben. In Frankreich ist die Autobahn blau und die Hauptstrassen grün. Ich fahre hauptsächlich ungeplant auf Hauptstrassen, komme dafür an so schmucken Häusern vorbei, die klassische Baskische Architektur, immer rot-weiss oder grün-weiss. Die Städtchen sind dadurch wunderschön.

06 Okt 2021

Und am Tag danach wieder stahlblauer Himmel und die Surfer sind zurück. Ich will nicht wissen, wie es im Sommer her und zu geht. Es macht Lust, es einmal zu probieren. Was auf jeden Fall auffällt, die französischen Frauen sind immer gut gekleidet.

06 Okt 2021

… am Atlantik. Heute hat der Regen gegen die Scheibe gepeitscht und auf die Solarpanels geprasselt. Das war Musik! Fantastisch um zu arbeiten und das Naturspektakel in meiner Pause zu beobachten.

05 Okt 2021

… etwa ein Prinz? (Für alle, die sich einen wünschen, am Strand von Biarritz ist es möglich.)
Was für ein Bild mit den Pyrenäen im Hintergrund.

04 Okt 2021

Heute Morgen parkierte vor mir ein Bus. Die Schiebetür ging auf und ein Huhn kam heraus. Ich musste lachen. Wie toll ist das denn?! Im Gespräch stellte sich heraus, dass das Huhn schon in Spanien und auf Korsika war, jedoch immer nur für einzelne Wochen im Bus lebt, sonst sind sie irgendwo bei Freunden stationiert. Die beiden geben ein tolles Team ab.

04 Okt 2021

An diesem perfekten Platz gab es Yoga fast im Meer.
Als ich zurück kam, bemerkte ich, dass der Platz doch nicht ganz so perfekt war, ich hatte eine Busse. Die Aussicht, der Klang der Wellen und die Meeresluft waren es wert.

04 Okt 2021

Die Temperaturen liessen mich in den Süden ziehen. Und ich habe ein traumhaftes Plätzchen fast direkt am Meer gefunden. Obwohl es immer noch regnet, gab es einen kurzen Unterbruch für etwas Sonnenuntergang.

03 Okt 2021

Heute ist es richtig warm. Ein Tag für den Atlantik. Die Wucht der Wellen ist eindrücklich und die Abkühlung wunderbar. Wenn der Sand eine gewisse Feuchtigkeit hat, gibt es durch die Reibung beim Laufen einen faszinierenden Klang.

02 Okt 2021

Diese Woche war perfektes Büro-Wetter. Der Regen hat den Takt angegeben. Heute wurde es etwas besser und so habe ich mir Souston und den See dort angesehen.

01 Okt 2021

Essen ist in Frankreich wirklich eine Religion. Nur nicht für Vegis, die gibt es hier nicht. Die sind einfach Beilage, für mich völlig ok. Neben Hugo hat sich ein Zelt niedergelassen mit einem Franzosen, der mir das französische Schlemmen gezeigt hat. Wichtig: Käse – und Brot. Zum Apéro mit Grünzeug und zum Dessert nur Käse und Brot. Es war köstlich mit den frischen Produkten aus der Region.

30 Sep 2021

Das ist doch mal ein Standort. Google Maps wurde diesen Sommer zur beliebtesten App auf meinem Telefon erkoren.

29 Sep 2021

Um mich herum ist niemand mehr. Der Campingplatz ist beinahe leer und ich geniesse das Vogelgezwitscher. Eine wunderbare Stimmung, besonders Abends unter den Laubbäumen, wenn das Rotkehlchen auf Besuch kommt.

28 Sep 2021

… yogieren, was für ein Erlebnis. Die Herausforderung ist noch etwas grösser, auf einem solchen Untergrund einen Baum zu machen oder sonstige Balance-Übungen. Das Rauschen des Meers bringt einen tollen Rhythmus.

27 Sep 2021

Am Atlantik! Als ich los fuhr, war mir das noch etwas weit weg, inzwischen fühlt es sich so wunderbar an, unterwegs zu sein, dass ich mich wirklich überall wohl fühle, solange Hugo da ist. Das Meer hier ist ganz anders als noch letzte Woche in Südfrankreich. Wilder, lauter und auch biz mystisch.

26 Sep 2021

Pau

Auf dem Weg an die Westküste hab ich Pau besucht. Hier gibt es ein Boulevard de Pyréneées und wenn das Wetter etwas besser gewesen wäre, hätte ich Schnee sehen können. So habe ich mich auf die Burg konzentriert, wo Henri IV. geboren wurde und mich in der mondänen Stadt umgeschaut. Sehr edel hier.

25 Sep 2021

Zwar war ich hier nur auf dem Durchweg, aber es ist so pittoresk hier, dass ich in einer engen Gasse einen Platz für Hugo gefunden habe und kurz durch dieses malerische Städtchen gelaufen bin. Definitiv einen Besuch wert, wenn man hier durch kommt. Die Häuserreihen mit den unterschiedlichsten Riegelbauten und der Romanischen Kirche sind beeindruckend.

25 Sep 2021

Das ist ein zauberhaftes Plätzchen. Mitten im Grünen, mit Kühen direkt neben dem Bus, besser geht es nicht zum Arbeiten. Irgendwo im nirgendwo von Frankreich (südlich von Toulouse sag ich nur).

24 Sep 2021

Mitten durchs Land haben sie hier in Hermini einen Kanal gebaut, den sie fluten können. Die Abendstimmung war hier wunderschön.

23 Sep 2021

Heute bin ich auf einem Weingut aufgewacht. Zwei Schwestern bauen hier hauptsächlich Sauvignon blanc an, innovativ und möglichst nachhaltig. Hugo durfte in ihrem Garten stehen und ich am Abend zu einer Degustation. Das war spannend, doch das Französisch an der spanischen Grenze hat einen lustigen Akzent und macht es nicht gerade einfach, da ich das Vocabulär vom Wein auch auf Deutsch nicht beherrsche. Der Wein schmeckt auf jeden Fall. Ein paar Flaschen lagern jetzt im Hugo.

22 Sep 2021

Vom Meer übers Land nach Carcassonne ist wunderschön. Die Burg und die Stadt super schön. Eindrücklich, was sie im 14. Jahrhundert alles geschafft haben. Für meinen Geschmack etwas zu sehr herausgepützelt für die Touristen, jedoch mit Charme. Sie hatten ein, stark diskutiertes, Kunstwerk an der Burg, das seine (Ring-) Spuren hinterlassen hat.

 

21 Sep 2021

Wenn immer ich am Wasser stehe, habe ich es mir angewöhnt, morgens kurz ins kalte Nass zu hüpfen. Es belebt unglaublich und der Tag beginnt auf eine wunderbare Weise. Inzwischen geht die Sonne so spät auf, dass es heute ein Sonnenaufgangsschwumm wurde.

21 Sep 2021

Das ist mal Homeoffice. Am Nachmittag wurde es so warm im Bus, dass ich kurz ins Meer sprang und mit erfrischten Gedanken wieder zurück am Computer war. Im Sand zu liegen ist hier eher unangenehm, da es immer windet. Doch die Erfrischung ist fantastisch.

20 Sep 2021

So nahe am Meer, lass ich es mir dann doch nicht nehmen und düse nach meiner Yoga-Lektion auf der Pont an die Küste von Adge. Die perfekte Temperatur hier.

19 Sep 2021

d’Avignon on y danse oder eben on y yoga. Heute Morgen erhielt ich die Chance, auf der Pont eine Yoga-Stunde zu besuchen. So genial!

19 Sep 2021

Avignon hat mich mächtig angezogen, weil ich immer mal wieder Geschichten lese, in der Zeit der zwei Päpste. So musste ich natürlich den le Palais des Papes anschauen. Die Stadt selber ist unglaublich bezaubernd, gut erhalten und heute mit Markt in den Gassen. Die Stadtmauer ist eindrücklich, obwohl sie aufgeschüttet ist und dadurch die imposante Höhe verloren hat.

18 Sep 2021

Die Franzosen sind wahre Brot-Künstler. Neben dem Camping hat es gleich eine hübsche Boulongerie mit wunderschönen Croissants und schwarzem Brot, super lecker.

17 Sep 2021

Sur le pont bzw. gleich hinter der Brücke war der Camping. Meine Arbeit absorbiert mich gerade, so habe ich nur die Brücke bei Sonnenaufgang kurz gesehen.

16 Sep 2021

Die Herausforderung vom Digitalen Camper Nomaden Leben ist die Wahl. Wo möchte man denn als nächstes hin. Da ich mich für alles interessiere, noch schwieriger. Bis jetzt habe ich nur kleine Strecken gemacht, da es zu viel zu entdecken gab. Frankreich hat jedoch keine sehr gute Netzabdeckung weshalb ich mich nun vermehrt von Stadt zu Stadt bewegen werde. Nächstes Ziel Avignon, einfach weil es im Mittelalter so wichtig war. Auf dem Weg dort hin habe ich am Ufer der riesigen Rhône ein lauschiges Plätzchen zum Arbeiten gefunden.

15 Sep 2021

Aufgewacht bei 9° war nicht an arbeiten zu denken. Obwohl ich noch lange nicht genug vom Gletscher und der Magie von Chamonix habe, entschied ich mi für den Süden. Auf dem Weg durch die Alpen gab es immer wieder unzählig schöne Blicke auf die Berge. Und in Albertville liess ich mich für eine regnerische Nacht nieder.

14 Sep 2021

Woooohoooow! Chamonix hat eine magische Anziehungskraft und ich verstehe jetzt auch warum. Hier ist es einfach nur zauberhaft. Hugo hat einen super Platz direkt unter der sehr modernen Gondel, die mich direkt zum Aiguillle de Midi auf 3842m brachte. Es war herrlich, umgeben von Schnee zu sein und den majestätischen Mont Blanc so besuchen zu dürfen. Als ich die Skispuren sah, kitzelte es mich in den Füssen. Zum Glück habe ich auf dem Weg hier hin, die ersten orange-roten Bäume gesehen, der Winter naht. Hier zwei Fotos von meinen unzähligen Schnappschüssen von diesem eindrücklichen Panorama. So fantastisch!

 

13 Sep 2021

Übernachtet bei der Bergstation von Le Tour wollte ich eine Wanderung zum Gletscher machen. Doch die Bahnen sind in Revision (meine Knien finden runter laufen nicht lustig) und so machte ich mich auf nach Chamonix.

13 Sep 2021

Olivier nahm mich heute mit zu einer Grotte, in der es warmes Wasser hat. Ein fantastisches Erlebnis.

12 Sep 2021

Vex

Nach 20 Jahren habe ich heute meinen Gastbruder von Genf wieder getroffen. Es war, als hätten wir uns gestern das letzte Mal gesehen. Inzwischen wohnt er in Vex in einem Chalet mitten im Wald, traumhaft. Und all die Hobbies, welche wir damals gemein hatten, lieben wir noch heute. Es war super.

11 Sep 2021

Der menschliche Geist erblüht in der Kreativität und stirbt in der Routine.

Vilayat Khan

11 Sep 2021

Schöne Namen ziehen mich magisch an und so wähle ich manchmal meinen Schlafplatz wegen dem Ortschaftsnamen. Auf dem Weg nach Aven im Wallis kam ich durch die Ortschaft Erde. Ich musste schmunzeln. Der Schlafplatz war dann auch so schön wie der Name der Ortschaft. Vor allem am Morgen nach dem Regen.

10 Sep 2021

Vermehrt beobachte ich, wie sich Zugvögel für ihre grosse Reise gruppieren. Und bin gespannt, wo ich überwintere.

10 Sep 2021

Einkaufen in Frankreich ist noch eindrücklicher als in der Westschweiz. Hier gibt es vor allem eines, Fleisch. In allen Varianten, frisch, abgepackt, getrocknet und in allen Verpackungsgrössen. Bouche bée. Bei mir gab es heute schwarze Polenta mit Geisskäse sowie Cherrytomaten und vor allem guter Aussicht.

09 Sep 2021

Auf einem Camping mit Aussicht ist sogar Kleiderwaschen inspirierend. Mit einer Schnur in den Bäumen habe ich den Stevie ersetzt.

08 Sep 2021

Der Sonnenuntergang war so spektakulär, dass ich zu spät zu meinem geplanten Schlafplatz aufgebrochen bin. Und dann war der ausgesuchte Platz für Hugo zu schmal und ich bin weiter gereist. Dann kam eine Strassensperre wegen Bauarbeiten und es gab nur noch das Zurück. Für einen Campingplatz war es zu spät und für alles andere zu dunkel. So stand ich für eine Nacht ungemütlich am Strassenrand von Meillerie.

07 Sep 2021

Wow, Montreux hat eine Uferpromenade, welche heute mit einem ganz besonderen Licht bespielt wurde. Super schön! Hier fühlt man sich wie an einem anderen Ort, jedenfalls fühlt es sich gar nicht nach Schweiz an.

06 Sep 2021

Mit Yael auf Besuch gabs einen Ausflug in die Berge (nach dem wir ihr Autoschlüssel dank Hilfe vom TCS aus dem Auto befreit hatten). Untypisch, doch wir nahmen die nostalgische Zahnradbahn hoch und genossen einen atemberaubenden Ausblick über den Lac Léman und die Berner sowie Walliser Alpen.

06 Sep 2021

Auf dem Rochers de Naye wurde 1896 ein Alpiner Garten auf 2000 m angelegt. Bis heute wird er gehegt und gepflegt und mit neuen Sorten aus aller Welt bestückt. Die Aussicht, der Duft und die Farben, ein Erlebnis für sich. Zum Glück hat mir Yael erst am Abend gesagt, dass sie eine (vermutlich giftige) Schlange gesehen hat.

06 Sep 2021

Was für eine Büroaussicht heute!

06 Sep 2021

Und wieder mal einen Sonnenuntergang. Was für eine Aussicht! Und der Rosé untermalt die Farbpalette auf seine Weise.

05 Sep 2021

An Stelle vom Sonntagskuchen gabs Pancackes. C’était un rêve! Lausanne bleibt in meinem Bauch (und auf meinen Hüften) in bester Erinnerung.

05 Sep 2021

Die Hügel haben etwas von San Francisco und die Kathedrale lässt einem direkt im 14. Jahrhundert schwelgen. Mein Highlight ist der Aussichtsturm. Architektonisch faszinierend mit der Wendeltreppe, auf der man an einer Seite hoch und auf der anderen Seite runter geht, und einer traumhaften Aussicht. Man könnte den Mont Blanc hier sehen.

04 Sep 2021

Mit Yoga direkt am See und einem kühlen Schwumm darin, der perfekte Start in den Tag.

04 Sep 2021

Was für ein zauberhafter Ort am Lac Brenet. Mit einem richtigen Sommergewitter am Nachmittag.

03 Sep 2021

Meine Orts-Wahl wird meist vom Klang des Ortsnamens gefällt. Hauptsache ein Gewässer in der Nähe. So landete ich an in Montcherand in der Nähe der Orbe, tolle Namen mit wunderbarem Licht zum Arbeiten.

02 Sep 2021

Heute hat Hugo einen tollen Platz, direkt neben einer Bogenschiess- und Boule-Anlage. Und ein paar Schritte vom Vogelschutzgebiet am Neuenburgersee entfernt. Und Yverdon ist so pittoresque.
Im Welschland sind Vegis noch nicht wirklich angekommen und als ich mir heute einen Taco gönnte, musste ich nach dem ersten Bissen lachen. Inhalt für Vegis: Karotten, Oliven, Mais, Zwiebeln und Pommes. Frittiert und heiss mit ganz viel Sauce. Eine eigenartige Kombination und wird meine kulinarische Lieblingsliste von hinten anführen.

01 Sep 2021

… um weiter zu fahren. Das Internet reicht und vom Wochenende gibt es noch genügend Essensreste. Was braucht man mehr, um dem Wind lauschen zu können?

31 Aug 2021

Per Zufall habe ich ein unglaublich schönes Fleckchen gefunden. Auf einem Bauernhof mitten in den Obstbäumen darf ich hier nächtigen.

30 Aug 2021

In La Brévine wollte ich unbedingt übernachten, schliesslich ist hier das schweizerische Sibirien. Und es hat sich wirklich von seiner besten Seite gezeigt. Am morgen war es gerade mal 8 Grad als ich aus dem Bett schlüpfen musste. Die Landschaft ist verwunschen schön.

29 Aug 2021

Im Jura gibt es viel zu entdecken. Wir haben uns ein Moor angeschaut, das langsam wieder zu Leben erwacht nachdem hier industriell Torf gestochen wurde. Und dann haben wir uns le pond du diable angeschaut, einfach weil sie so hübsch ist. Wir waren das ganze Wochenende immer wieder entlang der l’Areuse und haben gar ihre Quelle entdeckt (in der Hoffnung auf einen Grillplatz).

29 Aug 2021

Braucht es eigentlich noch was zu sagen, wenn man Creux du Van sagt?
Ich sage nur, Steinböcke keine 10 Meter von uns, fantastische Aussicht und unglaublich alte Felsmassen. Die Rundwanderung hat uns an eindrücklichen Bäumen vorbei geführt und zur Fontaine Froide gebracht. Super.

28 Aug 2021

Spontan hat sich Michi heute in den Zug gesetzt und ist mich besuchen gekommen. So entdecken wir das Val de Travers zusammen. Gestartet wird mit einer Crème brûlée, welche mit Absinth am Tisch flambiert wurde.

27 Aug 2021

… ja ich weiss. Ist trotzdem nicht meine Zeit. Doch für ein Projekt stand ich heute früh auf und hab den Sonnenaufgang erwischt, das ist wirklich ein Wurm, den ich öfters fangen sollte.

26 Aug 2021

Die kurzen Haare haben mich beflügelt. Es ist unglaublich befreiend und schön, durch geschnittenes Haar zu fahren. Auf dem Weg zurück zum Bus bin ich an einem ganz kleinen Laden mit Topfpflanzen vorbei gekommen und habe mir neue Mitbewohner geholt (zwei der drei Pflanzen vom Anfang haben es leider nicht erlebt, mehrere Stürze haben sie total zerfetzt). Sind sie nicht schön? Die oben link braucht keine Erde nur zwischen durch ein Wasserbad. Bin ja gespannt, ob ich sie am Leben erhalten kann. Sie sieht in einem Glas super schön aus, habe ich gerade nicht.

25 Aug 2021

Alte Gewohnheiten sind einfach schön und nicht immer so einfach loszulassen. Es war wieder an der Zeit, meine Haare zu spenden. Dieses Mal hat es etwas mehr gebraucht, bis ich es geschafft habe. Doch unter der Solardusche lassen sich kurze Haare definitiv besser waschen. Und so ist heute der alte Zopf direkt zur Post gebracht worden und ich hoffe, die daraus entstehende Perücke erfreut jemanden.

25 Aug 2021

Dank meiner super Batterie kann ich meinem nächtlichen Arbeiten frönen und geniesse es sehr. Und wenn man sich dann umdreht und die Spiegelung vom Mond im See sieht, ist das Glück perfekt.

24 Aug 2021

Direkt am See gibt es wunderbaren Empfang und ständig wechselndes Wetter. Für einen Montag lässt es sich hier super arbeiten.

23 Aug 2021

Finallement! Zur Feier des Tages gab es eines meiner Lieblingsessen: Crêpes. Natürlich salzig und süss – die Entscheidung für je eine ist ja schon schwer genug. Und ich war im Himmel.

22 Aug 2021

Direkt beim Botanischen Garten gibt es ein wunderschönes Fleckchen zum stehen. Für einen Sonntag wunderbar, denn der Empfang ist miserabel. Und so schlendere ich durch all die Düfte und Farben und geniesse den Blick auf den See.

22 Aug 2021

In La Chaux-de-Fonds ging ich entlang den Spuren von Charles Edouard Jeanneret. Sein erstes eigenständig verwirklichtes Haus «La Maison blanche» zeigt all seine Experimentierfreudigkeit und einen wunderbaren Arbeitsplatz mit Oblicht. Inspirierend, wie er die damalige Architektur verändert und eine eigene Formsprache entwickelt hat.

 

21 Aug 2021

Monopoly hat mir hier her gebracht. Das kleine braune Feld mit dem eigenartigen Namen war immer mein Lieblingsplatz. Nun habe ich es mir vor Ort angeschaut und es ist so «pitoresque». Einen unglaublichen Charme und in den einzelnen Treppenhäusern gibt es einzigartige Malereien und Stuckaturen. Sehr beeindruckend.

21 Aug 2021

See

Bei Naturschutzgebieten stell ich mir immer die Frage, wen schützen wir, die Natur oder uns vor dem Untergang. Auf dem Rundweg um den Etang de la Gruère war diese Frage wieder einmal präsent, mit vielen super schönen Momenten.

20 Aug 2021

Während einer kreativen Pause habe ich mich im nahegelegenen Naturschutzgebiet aufgetankt. Die Stimmung war unglaublich, der Weg wie auf Vancouver Island, alles voller Moos und mit einer Fotoausstellung mitten im Wald.

19 Aug 2021

Eine Ode an den Doubs, weil er und die Gegend so schön ist.

18 Aug 2021

Der Doubs hat es mir angetan. Jetzt steh ich etwas weiter Fluss aufwärts. Irgendwann werde ich wohl an die Quelle kommen.
PS: Falls jemand in St. Ursanne ist, unbedingt in der Käserei Käse kaufen. Den besten, den ich seit langem gegessen habe.

17 Aug 2021

Oooh, wenn ich schon in Frankreich bin, hab ich mir natürlich ein ofenfrisches Baguette geholt. Es hat so gut geschmeckt, dass es nicht bis zum Tisch geschafft hat. (Ganz Corona-like wurde es mir direkt aus dem Gestell in die Hand gedrückt, ohne jegliche Verpackung oder Schutzkonzept).

17 Aug 2021

Zur Inspiration hab ich mir die Grotte mit dem grössten Stalagmit der Schweiz angeschaut. Sehr imposant, die Muster wunderschön und die Information, dass sie für 1 cm 130 Jahre brauchen, hat mich staunen lassen. 15 Meter ist der grösste Stalagmit, da sag ich nur Jahrtausende.
Und so bin ich mit staunendem Blick in die nächste Ortschaft gefahren und am Doubs in Frankreich gelandet.
So geht Montag.

16 Aug 2021

Man kennt mich ja eher als schwarzes Wesen, zumindest Kleidungstechnisch (was ganz ehrlich nicht immer lustig ist, wenn man etwas Bestimmtes in der Kleiderkiste sucht). Doch jetzt mit Hugo fahre ich ins Grüne und starre einfach so ins Blaue, geniesse dabei das Rote (Tomaten/Himbeeren). Farbtastisch.

15 Aug 2021

Den Turm kenne ich inzwischen schon ziemlich gut und die Sicht auf Hugo ist bezaubernd. Doch Porrentruy bietet eine etwas andere Stadtführung. Man erhält einen Schlüssel, wodurch man Zugang zu versteckten Orten erhält. Die Kerker im Schloss waren eindrücklich, das Reservoir schön kühl und dann gab es noch die kleine Gasse, wo man sich das Mittelalter so richtig gut vorstellen konnte. Tolle Idee.

14 Aug 2021

Was für ein Stellplatz! Ich habe Luftsprünge vollführt als Hugo, das Schloss und ich so alleine unter der Sonne standen. Gibt es einen inspirierenderen Platz? Es lief fast von alleine und so verbrachte ich gleich eine zweite Nacht auch noch hier.

14 Aug 2021

Es war ein langer Weg, bis ich im Syrischen Restaurant gelandet bin. Eigentlich wollte ich unbedingt Crêpes essen, dafür gab es zwei sehr leckere regionale Biere. In ganz Porrentruy gibt es keine Crêperie mehr. Um so mehr Vorfreude für mich. Syrisch war so ganz anders und hervorragend, vor allem die Gespräche mit den Wirten. Bin mir meinem Privileg sehr bewusst.

13 Aug 2021

Entzückendes Städtchen, jedoch dann doch nicht so gross, wie ich dachte. Und so habe ich mein Parkticket einem Franzosen geschenkt, der völlig perplex war und nur meinte, das sei ihm sein Leben lang noch nicht geschehen – er war sicher schon 50. Das fand ich schade und meine Freude über sein Lächeln umso grösser. Ein Hoch auf die analogen Parktickets (auch wenn ich ein sehr grosser Fan bin von Twint).
PS: Da alle die Brücke von St. Ursanne kennen, hier meine Lieblingsecke.

13 Aug 2021

Soeben habe ich mir eine Abkühlung gegönnt. Niemand hat mich vorgewarnt, dass der Doubs genau so kalt ist, wie die slowenischen Flüsse. Ich konnte es kaum glauben, war aber voll drin. Jetzt ist mein Hirn wieder bereit zu denken. Bei diesen Temperaturen suche ich mir immer ein Plätzchen an einem Gewässer. Momentan stehe ich in der Nähe von St. Ursanne

12 Aug 2021

Im Jura gibt es auch so etwas wie ein Landwasserviadukt (in Filisur zu sehen). Das Licht war einmalig.

11 Aug 2021

Geburtstagshalber (meine Mama) und Hochzeitshalber (mein Bruder) bin ich für einige Zeit auf dem Parkplatz von meinem Elternhaus stationiert. Da ist es wenig spektakulär und deshalb gibts nicht wirklich etwas zu berichten. Es ist eine neue Perspektive aufs Haus, wenn man auf dem Parkplatz schläft.
Das Beste am ganzen ist das Restaurant-Mama. Bei wem ist schon die Küche von Mama nicht die aller Beste? Und ich habe das Privileg, meine eigenen vier Wände (oder Räder) zu haben und doch in diesen Genuss zu kommen. Zwischen durch geht einfach die Schiebetür auf, essen wird rein geschoben und Tür geht wieder zu, also nur, wenn ich gerade am Telefon bin, ansonsten geniessen wir es, gemeinsam zu essen.

02 Aug 2021

Montag bleibt Montag. Doch mit Kuchen wir es ein fantastischer Montag.
Geheimtipp: Schokokuchen am Kiosk Canols, Heidsee.

26 Jul 2021

Auf meiner Bucket List gibt es doch noch den einen oder anderen kleineren Traum, schliesslich ist Hugo erfüllt. Einer aus der Kindheit war einmal ein Autokino zu besuchen. Als Garagisten-Tochter fand ich das als Kind in den Filmen ein riesiges Happening und nun habe ich genügend Vorfreude genossen. Endlich war es so weit und das beste daran, ich durfte es mit Hugo erleben. Verkehrt herum standen wir auf dem Parkplatz und haben vom Bett aus den Film geschaut. Was für ein Erlebnis, als mir dann auch noch die obligatorische Portion M&Ms ans Bett geliefert wurde. Danke Bergün, dass ihr mir meinen Wunsch in einer grandiosen Atmosphäre erfüllt habt!

25 Jul 2021

Es gibt sie immer irgendwo, die Sonnenseite. Heute haben wir sie in Savognin gefunden und gleich für eine fantastische Bike Tour genutzt.

24 Jul 2021

Und weils so schön ist, gleich noch einmal.

23 Jul 2021

Einfach weil es so schön ist, noch ein Übergang von Tag zu Nacht. Ich krieg einfach nicht genug davon.

22 Jul 2021

Die schönste Farbpaletten gibt es in der Natur. Ob ein Laubwald mit seinen Grünschattierungen oder der unglaublich schöne Sonnenuntergang heute. Immer wieder «mind blowing».
PS: Ja, der Bus braucht dringend eine Wäsche – da wären wir wieder bei den Ressourcen.

18 Jul 2021

Im einfachen Busleben-Alltag beobachte ich immer wieder meinen Umgang mit Ressourcen. Die Freude, dass ich meinen Strom selber produziere, ist ungebremst gross (auch wenn es noch sehr viele Jahre dauert, bis dies wirklich C02 neutral geschieht). Oder ich versuche effizient zu fahren, bzw. bleibe doch einige Nächte an einem Ort. Doch besonders der Umgang mit Wasser ist sehr bewusst, habe ich doch nur 20 Liter an Board. Bei Zwischenstops bei meiner Mama realisiere ich immer wieder aufs Neue, wieviel Wasser ich in meinem regulären Alltag einfach so «verschwende». Einsicht ist schliesslich der erste Schritt zur Besserung 🙂

16 Jul 2021

Im Bus dem Regen zu lauschen ist immer wieder ein wunderbarer Moment, von denen ich doch einige erleben durfte. Doch heute Nacht hat es so gehagelt und gedonnert, dass ich mir solche Sorgen um meine Solaranlage gemacht habe. Lichttechnisch war es wie in einer Disco, so viele Blitze waren wie ein Stroboskop und dann die Knaller (wirklich Kirschen gross), die auf den Hugo nieder prassten. Doch am Morgen die grosse Erleichterung, es ist kein Schaden zu sehen.

13 Jul 2021

Ein zauberhaftes Städtchen mit viel historischen Ecken.

11 Jul 2021

Wie die Wasser in Slowenien, möchte man die Dolomiten im Südtirol nach jedem Schritt erneut fotografien.

09 Jul 2021

«Heimat: Der Ort, wo Kreativität gelebt werden kann.» Reinhold Messner beschreibt damit wohl Hugo.

08 Jul 2021

Meine Lieblingsberge – in jedem Wetter.

07 Jul 2021

Aus jeder Perspektive eindrücklich.

06 Jul 2021

Paragliding Tandemsprung über Kobarid, der Wahnsinn.

05 Jul 2021

Sicht über vier Länder vom Mount Matajur: Berge auf der einen Seite, Blick bis zur Küste von Kroatien, Slowenien und in die Bucht von Venedig auf  der anderen.

04 Jul 2021

Und frischen Alpkäse fürs Frühstück.

03 Jul 2021

Die Wasserfarbe in Slowenien ist nicht festzuhalten. Klar in jedem Fluss.

02 Jul 2021

Von jedem offline Tag ein Schnappschuss. Erste Station: Hepi Lodge, Lesachtal. Die Wetterstimmungen waren unglaublich.

27 Jun 2021

Der Sommer und ich sind bekanntlich nicht die besten Freunde, bzw. die Hitze. Die herrlichen Erdbeeren und andere Köstlichkeiten direkt vom Feld weiss ich doch sehr zu schätzen. Aber alles ab 25 Grad finde ich zu viel des Guten. Und dann gibt es im Sommer noch andere Plaggeister, wie Mücken. Was bei der Schöpfung da falsch lief, weiss ich wirklich nicht. Zum Glück werden die Tage jetzt wieder kürzer und der Winter kommt näher – happy Sonnenwende 🙂

21 Jun 2021

Der Pfäffikersee präsentierte sich in maledivischem türkis – perfekt für eine Abkühlung bei diesen Temperaturen.

20 Jun 2021

Was für ein pHAHNtastisches Doppelpack.

19 Jun 2021

Was gibt es schöneres, als sich vom dunkler werdenden Blau inspirieren zu lassen und Ideen zu entwicklen. Mit unterstützender kühler Brise.

18 Jun 2021

Bei diesen Temperaturen suche ich meine Plätzchen möglichst nahe an Fliessgewässer. So bin ich an der Töss und geniess das kühle Nass tagsüber beim Füsse kühlen und Abends beim Plantschen.

17 Jun 2021

Da ich kein Morgenmensch bin, obwohl ich gerne einer wäre, erfreuen mich die bunten Sonnenuntergänge um so mehr.
Und teile diese Freude mit der offline Jugend von heute.

16 Jun 2021

Unerwartet liegt mein Platz an der Säntisthur, welche weiter unten mit der Wildhauser Thur zusammenfliesst und bis nach Üsslingen ein reissender Fluss wird. Das Tosen habe ich beim Arbeiten genossen, mich beim Einschlafen begleitet und hat mich am Morgen mit den Kühen geweckt. Ein wahrhaftig zauberhafter Ort, hier am Fusse des Altmann.

11 Jun 2021

Endlich war es trocken genug, dass ich keine Ausrede mehr hatte, nicht zu kochen. So gab es meine ersten Bus-Pasta.

10 Jun 2021

Was für eine Überraschung: an meinem Platz zog der Alpaufzug vorbei. Wie wunderschön!

10 Jun 2021

Im Bus ist der Regen noch schöner zu beobachten. Man nimmt ihn mit allen Sinnen wahr, die perfekte Pause beim Arbeiten.

09 Jun 2021

Auf dem Hof, wo Michi den Sommer verbringt, gab es junge Kätzchen. Glücklicherweise durfte ich ohnehin eine Nacht in der Region verbringen und genoss etwas Zeit mit den vier flauschigen Knäueln. Und ich durfte helfen, die Kühe auf das Maiensäss zu treiben. Ein bisschen Alp-Feeling.

08 Jun 2021

Was für ein Platz zum Schlafen. Am Thurgauer Meer, auch Bodensee genannt, habe ich einen Flecken ganz für mich gefunden. Liegt einfach daran, dass andere Camper bei diesem Wetter lieber ihr kuschliges Sofa geniessen. Die beste Musik zum Arbeiten: der rhythmische Klang der Wellen.

 

07 Jun 2021

Von Regenbogen bis Spinatblüte, geniesse ich die Natur ganz nah.

05 Jun 2021

Das Wunderbare am Autofahren ist die vielseitige Perspektive auf eine Landschaft. Hugo bietet eine fantastisch Panoramasicht und in den riesigen Rückspiegeln wird irgendwann die Rückseite vom Vorbeigefahrenen sichtbar – oft noch eindrücklicher in den Bergen. (Solche Augenblicke sind fürs Herz gemacht, nicht wirklich für die Kamera.)

03 Jun 2021

3 Minuten. Nur drei Minuten und schon ist sie da, die erste Busse für Hugo.

03 Jun 2021

Manchmal gelingt einem aus Sonne und Sonnengruss der perfekte Moment im Herzen (und dem iPhone) festzuhalten.

02 Jun 2021

Die frühlingshaften Tage verbrachte ich an einem wunderschönen Fleck in Filisur. Michi verbringt hier seinen Sommer. Ich genoss es, zurück in den Bergen zu sein umgeben von Hunden, Katzen, Kühen, Pfauen und Eseln.

01 Jun 2021

Eine kleine Glaskugel bei der Schiebetür zaubert mir bei Sonnenschein bunte Punkte in mein Büro, Schlaf- und Esszimmer.

31 Mai 2021

Was das Leben im Hugo richtig bereichert sind die unerwarteten Freuden: der Schein des Vollmonds, das Auftauchen einer atemberaubenden Landschaft hinter einer Kurve oder den Triumph über meine seitlichen Parkkünste.

26 Mai 2021

Unterwegs als Stör-Grafiker unterstützte ich heute meinen Kunden Puur8825 direkt vor Ort um Fotosujets für die Erweiterung der Website zu finden – und den zu bewölkten Sonnenaufgang zu fotografieren bzw. dann nur zu beobachten.

20 Mai 2021

Nun bin ich schon einige Tage im Schneckenhaus und meine Freude ist kaum zu bändigen. Ein Glücksgefühl folgt dem nächste, trotz dem Regen.
Mein Dank gilt all denen, die es mir ermöglicht haben, meinen Traum zu leben. Allen vor weg Michi. Doch ohne Familie und Freunde, die mit Rat und Tat, ermunternden Worten, nützlichen Kleinigkeiten oder einem warmen Essen uns immer unterstützen, wäre es nicht möglich gewesen. Und besonders freut es mich, wie meine Freude auch bei anderen zu sehen ist.

D A N K E .

16 Mai 2021

Nun bin ich unterwegs. Das Büro ist komplett: ausgestattet mit Monitor, Drucker und Bastelmaterial – alles in griffweite. Die Wege sind noch kürzer, es braucht keinen Schritt um irgend etwas zu erreichen, nur etwas verrenken ist angesagt. Das Beste am ganzen: sofern der Regen der Sonne Platz macht, folgt eine grandiose Aussicht auf die nächste und inspiriert für neue Projekte.

09 Mai 2021

… not things.
Umziehen hat etwas befreiendes (sobald man sich durch das ganze Durcheinander gekämpft hat. Es ist wie in der Gestaltung, erst muss man viele Ideen/Kisten durchwühlen, bis das Essentielle definiert ist).
Ich muss gestehen, ich war ein Sammler – nicht nur Beeren. In meiner Kindheit sammelte ich Dosen, Poster, Stoffe, eigentlich alles. Ganz nach dem Motto: irgendetwas kann man immer daraus basteln.
Inzwischen habe ich die Leichtigkeit vom minimalistischen Lebensstil kennen und lieben gelernt. Und mein Umzug in den Bus reduziert mich noch einmal aufs Wesentliche. Vorne weg, ich kann meinen Vorsatz nicht ganz umsetzen und musst doch ein paar Dinge einlagern. Bett, Küchengeschirr und meine Skis. Die nur mit schwerem Herzen. Ökologisch gesehen macht es jedoch wenig Sinn, Material das nicht zum Einsatz kommt, umher zu kutschieren.
In den letzten Wochen sind mir nun einige Sachen aus meiner Sammlerzeit in die Hände gekommen. Ich habe mich daran erfreut und mit noch mehr Freude weitergegeben. Sachen müssen einen Nutzen haben, sonst verfehlen sie ihren Zweck. Ich bin überzeugt, dass sie irgendwo ein weiteres Leben erhalten. All die Erinnerungen, die an diesen Gegenständen hangen, sind jetzt fest in meinem Gedächtnis verankert, hoffe ich zumindest. Und haben Platz gemacht für neue Abendteuer.

01 Mai 2021

Ich habe eine Hass-Liebe zu meiner Komfortzone. Sobald ich mich in ihr eingekuschelt habe, wird es mir zu eintönig. Die Herausforderung macht es aus, dass mein Ideenfluss nicht versiegt und ich meine Kreativität ausschöpfen kann. So stehe ich nun wieder einmal auf einem 10 m Sprungbrett, schon ganz vorne an der Kante. Über viele Jahre hinweg hatte ich diesen Traum, musste jedoch zuerst meine Komfortzone soweit vergrössern, dass ich mir diesen Schritt nun zutraue. Jetzt wage ich den Sprung und ziehe in mein Schneckenhaus.

29 Apr 2021

Darf ich vorstellen, das ist Hugo. In vier Monaten hat er eine Transformation vom Sanitär-Lieferwagen zu einem Zuhause durchlaufen.
Da er Franzose ist (ein Renault Master), heisst er Hugo, also Hü Go.
In diesem Sinne fahre ich los und berichte hier von meinem rollenden Büro Abenteuer.
Auf inspirierende Aussichten!

27 Apr 2021